Eure Beziehung steckt in einer Krise? Doch Du willst unbedingt, dass es
zwischen Euch beiden doch noch klappt – irgendwie? Aber wie??? Wie kannst
Du das Trennung verhindern schaffen?

Darum geht es in diesem Artikel. Der mir auch ein persönliches Anliegen
ist: Schließlich war ich einst in genau der gleichen Situation. In meiner
Partnerschaft kriselte es – und wie! Doch konnte ich IHN einfach nicht
loslassen, nicht gehen lassen. Daher setzte ich alles daran, dass wir es
doch noch irgendwie hin bekommen…

ich habe sehr viel dabei gelernt. Was, das möchte ich Dir hier weitergeben:

1) Wie Du die Trennung verhindern kannst – Plan A und…

2) Plan B!

3) Und wie mein Fazit ausfällt.

Bist Du bereit? Dann lass uns gleich direkt einsteigen!!


Plan A.) Kurz vor Trennung oder Scheidung – aber wie verhindern – So kann
es klappen

Es muss nicht zu spät sein. Zwischen Euch beiden kann doch noch alles gut
werden. Wie? Hier sind meine Tipps für Dich:

1.) Deeskalierend verhalten

Ihr beide habt Euch ständig gestritten. Vorwürfe gemacht. Dinge gesagt, die
Ihr vielleicht später bereut habt. Zwischen Euch herrscht eine latent
aggressive Stimmung: Mindestens einer von Euch beiden ist stets dazu
bereit, an die Decke zu gehen.

Was nun?

Setze auf ein neues Verhalten! Auf De- Eskalation nämlich. Gehe auf ihn
oder sie ein. Versuche, ihn oder sie zu verstehen. So wird es von
vornherein weniger zu Streitereien und Konflikten kommen.

Mache ihm oder ihr Komplimente. Gib ihm oder ihr mehr Aufmerksamkeit. Sei
dazu bereit, auch seine oder ihre Sicht der Dinge anzusehen. Du wirst
staunen, wie viel dies bewirkt!!

2.) Extrem gute Zeit erzeugen

Trefft euch mehr. Was ich damit meine? Habt wirklich eine bewusste Zeit zu
zweit. Denn wer kennt das nicht: Irgendwann in einer (längeren) Beziehung
lebt man mehr oder weniger „mechanisch“ nebeneinander her. Man SIEHT sich
nicht wirklich.

Was die Lösung ist?

  • Unternehmt mehr.
  • Habt ganz viel Spaß.
  • Geht zusammen in den Tierpark.
  • Oder in den Klettergarten.
  • Macht einen Kurzurlaub.
  • Nehmt Euch bewusst diese Zeit, die nur Euch beiden gehört.

Lasse dabei los. Sei bereit, Spaß zu haben. Dich mit ihm oder ihr wohl zu
fühlen. Eine wundervolle Zeit zu erleben. Denn das geht nur, wenn Du
möglichst entspannt bist!

3.) Denk über Probleme nach

Was hast du falsch gemacht.? Was kannst du verändern? Was sind Probleme,
die in Euer Beziehung akut sind? Wie könnt Ihr sie lösen? Darum geht es in
diesem Schritt. Denke offen und ehrlich darüber nach!

4.) Erst jetzt reden!

Du bist so weit gekommen – und hast einiges für Dich gelernt. Jetzt gilt
es, die Probleme anzusprechen. Gegenüber Deinem oder Deiner PartnerIn.

Warum erst jetzt? Vorher könnte das Risiko entstehen, dass er/sie eine
Entscheidung treffen muss und sich trennt. Warte deshalb den richtigen
Moment ab! Und der ist erst dann gekommen, wenn Du diese wichtigen,
wesentlichen Erkenntnisse für Dich gewonnen hast.

Und jetzt? Verabrede Dich mit ihm oder ihr zu einem ruhigen Gespräch. Bei
dem Ihr völlig ungestört seid. Macht das Handy aus. Auch Fernseher, Radio
und Co – kurz, alles, was jetzt stören könnte.

Es geht jetzt nur um Euch beide. Und darum, dass Ihr gemeinsam eine Lösung
findet!

5.) Gemeinsam umsetzen

Erstellt einen Schritt für Schritt Plan. Was könnt IHR BEIDE tun, um die
Beziehung noch zu retten?Was sind die konkreten Maßnahmen? Was hält er oder
sie davon?

Und: Setzt alles gemeinsam um!

Plan B.) Wenn das nicht klappt, die Trennung so verhindern

Life is what happens if youe making plans – das Leben passiert, während man
Pläne macht. Kommt Dir dieser Satz bekannt vor???

Denn ganz ehrlich: Manchmal kommt es einfach nicht so wie erhofft. Dann
hilft ein Plan B. In diesem Fall der folgende:

1.) Druck entlasten

Warum?

Weil ihr beide gerade sehr, sehr unter Druck steht. Unter Spannung. Doch
gilt das folgende Prinzip: „Je mehr Druck, desto weiter entfernt sich der
Partner oder die Partnerin“. Denn es gibt dieses Unausgesprochene, diese
Konflikte zwischen den beiden Beteiligten. Und das schafft Distanz. Das
entfernt Euch beide voneinander. Umso wichtiger ist es daher, diesen Druck
auszuschalten!!

Wie?

Tja, das ist jetzt die große Frage, nicht wahr? Die erste Maßnahme ist,
sich erst einmal bewusst zu werden, unter was für einer großen Spannung man
eigentlich steht. Was für eine große Spannung zwischen Dir und Deinem
Partner oder Deiner Partnerin ist.

Du spürst es? Dann folgt jetzt dieser Schritt: Setze bewusst auf ein
Entlasten. Sprich darauf, weniger zu reizen. Ihm oder ihr Vorwürfe zu
machen. Konflikte zu schüren. Und so weiter.

Auch das Einengen gehört mit dazu, Denn ganz ehrlich: ich beobachte es
leider sehr, sehr häufig, dass der Eine ZU VIEL liebt. Zu viel von dem
Anderen erwartet. Ihn oder sie ganz für sich haben möchte. Und ihn oder sie
deshalb einengt.

Doch was ist die Auswirkung? Der andere hat das Gefühl, keine Luft mehr zu
haben. Nicht mehr atmen zu können. Und deshalb kommt der Gedanke auf, die
Flucht zu ergreifen. Aus der Beziehung auszubrechen.

Verzichte bitte auch darauf, ihn oder sie auszufragen. Damit meine ich
Fragen wie „Was hast Du heute, gestern,….. gemacht?“ Und so weiter. Denn
das bewirkt ebenfalls, dass er oder sie sich kontrolliert und eingeengt
fühlt. Und der Gedanke an Trennung ist dann nur der nächste Schritt…

Was ebenfalls wichtig ist: Den Anderen emotional nicht zu belasten. Etwa
mit „Du bist immer so gemein zu mir“ oder „Du bist niemals für mich da.“
ganz ehrlich: Wie würdest DU Dich denn fühlen, wenn Dir dies zu Ohren käme?
Nicht gut, oder???

Und noch eine letzte Variante habe ich für Dich. Bitte verzichte auch
darauf, ihn oder sie mit Geständnissen zu überhäufen. Denn das kann ihn
oder sie häufig überfordern. So dass er oder sie gar nicht mehr weiß, was
Sache ist. Alles ist auf einmal zu kompliziert. Und die Folge: Er oder sie
will nur noch raus. Und weg von Dir…

2. Schritt 2: 6 Tage abtauchen

NEHME ABSTAND! Das ist jetzt das Wichtigste. Warum und wie, darum geht es
in den beiden nächsten Abschnitten – bitte lese sie Dir aufmerksam durch!!

Warum?

Der zeitweilige Kontaktabbruch ist aus mehreren Gründen sehr wichtig.

Zum einen spielen die Gefühle jetzt gerade verrückt. Man selbst kann nicht
mehr klar denken. Weiß nicht, was Sache ist. Wie es einem eigentlich geht,
was man eigentlich will. OB die Beziehung überhaupt noch Sinn macht, ob
sich das Kämpfen lohnt. Deshalb braucht es jetzt Abstand. Und das geht eben
nur dann, wenn man den Kontakt für sechs Tage abbricht…

Du selbst wirst Dir somit über einiges klarer. Darüber, wie Du denkst und
fühlst. Doch dieser Schritt hat noch einen weiteren, sehr günstigen
Nebeneffekt:

Du erzeugst das Vermissen bei ihm oder ihr. Denn wir wissen es ja alle: Man
merkt erst dann, wie viel einem etwas oder jemand bedeutet, wenn dies nicht
mehr da ist. Und auch ihm oder ihr wird es so gehen. Ohne dass Du etwas
dafür tun musst – das ist recht praktisch, nicht wahr?

Ja, ich weiß, wie schwer das ist. Auch aus eigener Erfahrung. Schließlich
wollte ich damals nichts sehnlicher, als ihn wieder in meinen Armen zu
halten. Doch manchmal ist es eben wichtiger, zurück zu gehen. Abstand zu
nehmen.

Wie?

Freunde, Familie, und Bekannte können Dir jetzt sehr viel weiterhelfen.
Wie, fragst Du Dich? Und zwar, indem Du Dich gezielt an sie wendest. Frage
sie, ob Du ein wenig Zeit bei ihnen verbringen, bei ihnen unterkommen
kannst. Für einige Tage.

Erzähle von Dir und Deiner Situation. Wie es Dir aktuell geht. Sei dabei
offen und ehrlich. Glaube mir: Das tut so gut! Es entlastet so sehr. Und Du
wirst wichtiges Feedback erhalten. Feedback von außen, neutral, sozusagen.
Das hilft ebenfalls dabei, die Dinge klarer zu sehen. Zu erkennen, was
Sache ist. Und wie es wirklich um die Beziehung bestellt ist.

Das hat auch mir geholfen. Und ich begann, einen Plan für mich zu
erstellen. Und einiges zu hinterfragen…

3. Schritt – eigene Abhängigkeit reflektieren und hinterfragen

Hinterfrage: Was willst du wirklich?

Erinnere Dich vor allem daran: DU bist das Wichtigste in Deinem Leben! Und
nur wenn DU wirklich glücklich bist, kannst Du ihm oder ihr auch Liebe
geben.

Das klappt nur dann, wenn Du selbst mit Dir zufrieden bist. Wenn Du ihn
oder sie nicht brauchst, um Dich wirklich erfüllt und glücklich zu fühlen.
Stichwort emotionale Unabhängigkeit.

Deshalb: Frage Dich, wie emotional abhängig Du von ihm bist. Oder von ihr.
Denn dies führt oftmals dazu, dass man den Anderen mit der Liebe erdrückt.
Und dieser ergreift dann die Flucht. Doch genau das willst Du nicht,
oder???


Hinterfrage: Wie würde sich eine glückliche Beziehung anfühlen?

Was bedeutet für Dich überhaupt, eine glückliche Bezeichnung zu führen? Was
brauchst Du dafür? Schreibe alles auf. Und vergleiche es mit Deiner
jetzigen Partnerschaft.


Hinterfrage: Warum hast du Angst davor verlassen zu werden?

Ist es die Angst vor der Einsamkeit? Die Angst, niemals jemanden mehr zu
finden? Warum ist da diese Befürchtung, dass er oder sie geht? Horche tief
in Dich hinein. Vielleicht hilft es Dir auch, mit jemandem darüber zu
sprechen. Setze Dich mit dieser Angst auseinander. Dann wirst Du klarer
sehen…

Warum diese Fragen?

Ja, es ist nicht leicht, sich diesen Fragen zu stellen. Doch braucht es
diesen Schritt auch: Damit du einen Weg findest, mit der scheinbar
einseitigen Verliebtheit besser umzugehen. Unabhängigkeit zu entwickeln.
Glücklicher zu sein.

Hinweis:
Du kannst mit der Einseitigkeit besser umgehen durch die Entwicklung der
emotionalen Unabhängigkeit. Weiterentwicklung. Setze Dir Ziele. Schmiede
Pläne. Arbeite an Dir selbst. Daran, glücklicher zu werden. So wirst Du
automatisch attraktiver sein!

4. Schritt – Trennungsursache reflektieren

Warum ist es überhaupt so weit gekommen? Was sind die konkreten Probleme
zwischen Euch? Darum geht es in diesem Schritt. Nimm Dir auch dafür bitte
Zeit! Und schreibe alles auf….

5. Nach den 2 bis 6 Tagen Partner oder Partnerin zu Gespräch bitten – so
vorgehen

1.) Offen sein und Ängste angehen

Mache ihm oder ihr keine (!!) Vorwürfe. Sage, wie es von Deiner Sicht aus
ist. Spreche in Ich Botschaften. Sage, wie Du Dich gerade fühlst. Sei
bereit, ihn oder sie ausreden zu lassen, auch ihn oder sie zu verstehen.
Das ist sehr wichtig – Stichwort De-Eskalation!

2.) Erklären, wie es einem warum geht

Nur dann nämlich wird er oder sie auch Dich und Dein Empfinden verstehen
können. Nachvollziehen können, warum es Dir gerade so geht. Erkläre Dich
also – offen und ehrlich!

3.) Mögliche Lösungen mitbringen

Optimal ist es, wenn Du Dir im Vorfeld überlegt hast: Was kann ich, was
können wir beide tun, damit es doch noch klappt? Schreibe auch dies auf –
so bist Du umso besser vorbereitet!!

Fazit:

Es gibt immer bestimmte Ursachen dafür, dass es zu Problemen in einer
Beziehung kommt. Wichtig ist jetzt, sich dem zu stellen – und die Sache
nicht schön zu reden, zu verdrängen.

Vielmehr sollte man sich fragen: Warum ist es so? Und was kann ich tun,
damit es doch noch wird? Ist die Chance auf ein weiterführen überhaupt
realistisch? Bitte sei dabei ehrlich – nur so kann es doch noch etwas
werden!!