Du steckst gerade inmitten einer Trennung? Eine Trennung, die sehr
schmerzhaft für Dich ist? Doch wie kannst Du mit dieser Herausforderung am
besten umgehen?

Ich habe in diesem Beitrag insgesamt 27 Tipps für Dich zusammengestellt.
Dieser Beitrag liegt mir persönlich sehr am Herzen. Denn auch ich steckte
einst in exakt der gleichen Situation wie Du.

Und ich habe dabei sehr gelitten! Doch wusste ich: Ich muss aktiv werden.
Und etwas tun. Deshalb habe ich viel ausprobiert. Einiges hat funktioniert.
Anderes weniger. Meine erfolgreichen Tipps möchte ich nun an Dich
weitergeben. Damit es auch Dir bald wieder besser geht.

In diesem Beitrag erfährst Du somit

1) 22 gute Tipps gegen die Trennung

2) und noch ein kurzes Fazit von mir.

Bist Du bereit? Dann los!


Trennung – 27 Tipps

1. Sport machen

Kurz und intensiv jeden Tag. Du wirst staunen, was so eine kleine
Sporteinheit täglich ausrichtet!

Denn beim Sport werden Glückshormone wie Serotonin und Dopamin
ausgeschüttet. Gleichzeitig wird so das Stresshormon Cortisol reduziert.
Auch auf den Stoffwechsel hat der Sport einen günstigen Einfluss. Du
siehst: Es gibt nur Vorteile! (Zumal die frische Luft Dich gut ablenkt und
auf andere Gedanken bringt.)

2. Unterbewusste emotionale Verarbeitungsprozesse bewusst ausleben

Alles passiert unterbewusst. Wutanfälle. Trauereinbrüche oder massive
Sehnsucht. Beschleunige dies Prozesse durch eine bewusste Verarbeitung. Was
das konkret bedeutet? Lasse die Gefühle zu! Und zwar so:

  • 1. Gefühl auslösen

  • 2. Gefühl steigern

  • 3. Gefühl rauslassen

Wut

  • 1. Wut bewusst auslösen

  • 2. Wutgefühl bewusst steigern

  • 3. Wut rauslassen und in Kopfkissen schreien

Trauer

  • 1. Trauer bewusst auslösen

  • 2. Trauer bewusst steigern

  • 3. Trauer rauslassen und in Kopfkissen schreien

und so weiter.

3. Reden!

Mit Freunden, mit jemandem aus der Familie. Kurz: Mit Personen, mit denen
Du Dich wirklich gut verstehst. Denen Du vertraust. Denn reden hilft so
viel. Das habe ich auch bei mir persönlich immer wieder gemerkt.

Es nimmt einem eine unsichtbare Last von den Schultern, wenn man sich
jemandem anvertrauen kann. Verzichte also nicht darauf!

4. Neue Gedankenmuster schaffen

Gewohnheitssystem denkt immerzu in alten Mustern. Die Kummer auslösen.
Versuche, neue Denkmuster zu schaffen:

Immer wenn Gedanke an ihn/sie kommt, diesen sofort blockieren und stoppen.
Denke bewusst an etwas Anderes. An bestimmte Freunde zum Beispiel, die Dir
gerade viel geben. An schöne Erlebnisse (natürlich ohne den oder die Ex).
Und so weiter….

5. Neue Umgebung

Schaffe Dir ein neues Umfeld! Und zwar, indem Du die Wohnung gezielt
veränderst. Dekoriere um. Streiche die Wände neu. Miste aus. Du wirst
sehen, wie viel Power Dir das gibt!

6. Kontaktblockade

Ganz, ganz wichtig. Denn nur, wenn Du den oder die Ex nicht ständig vor der
Nase hast, wirst Du umso schneller über die Trennung und über ihn oder sie
hinweg kommen. Also: Stelle den Kontakt ein. Zumindest für eine gewisse
Zeit. Wie das geht, erfährst Du auf unserer Seite.

7. Packe alles, was Dich an ihn oder sie erinnert, weg

Am besten in eine Kiste. Ja, das gilt auch für das Schlafshirt, das so
gemütlich ist. Und für seine oder ihre Zahnbürste. All das, was wehmütige
Erinnerungen in Dir auslöst. Weg damit! Entweder in den Keller oder auf den
Dachboden. Oder gleich in die Mülltonne…

8. Gehe aus.

Bleibe gerade jetzt nicht ständig allein zu Hause. Gehe raus und unternehme
etwas! Das muss nichts Großes sein – ein Besuch in der Eisdiele oder in der
Videothek reicht schon aus. Hauptsache, Du bleibst nicht auf der Couch und
bläst Trübsal…

9- Fahre weg

Nehme Dir eine Auszeit. Vielleicht hast Du Lust, für einige Tage oder ein
Wochenende mit Deiner Freundin oder Deinem Kumpel weg zu fahren. Ein
Wellness Wochenende einzulegen.

Oder Du fährst zu Deiner Familie. Das ist ja auch mal wieder schön…

10. Sei kreativ

Rücke dem Liebeskummer auf kreative Weise zu Leibe. Wie das geht? Zum
Beispiel, indem Du malst. Oder schreibst. Einen Song kreierst. Oder Du
legst eine Bastelsession ein.

Jeder hat eine kreative Ader. Doch nur die Wenigsten lassen diese im Alltag
leider raus. Dabei tut das so gut. Und ist immer wieder eine effektive
Therapie. Probiere es doch mal (wieder) aus!

11. Höre laut Musik

Natürlich nicht so laut, dass sich die Nachbarn belästigt fühlen. Doch der
Lieblingssong, laut aufgedreht – das hat schon was. Und bringt Dich
garantiert wieder auf andere Gedanken.

Und: Du darfst gerne mitsingen. Warum auch nicht?

12. Schaue Deinen Lieblingsfilm

Ja, vielleicht hast Du ihn schon fünfzehn Mal gesehen. Und kannst fast
sämtliche Dialoge inzwischen mitsprechen.

Gut, vielleicht ist dieser Film so kitschig. Na und? Wenn er Dir gefällt
und Dir gut tut – dann gibt es überhaupt keinen Grund, ihn nicht zu sehen.
So einfach ist das.

13. Unternehme etwas Verrücktes

Etwas, das Du vielleicht nicht tun würdest. Zum Beispiel Bungee Jumping.
Oder Du gehst in den Klettergarten. Jeder von uns hat diese insgeheimen
Wünsche. Doch man traut sich das leider zu selten. Weil man denkt: Jetzt
ist nicht der passende Zeitpunkt.

Dabei ist es gerade jetzt so wichtig, sich bewusst etwas Gutes zu tun.
Warum also nicht jetzt diesen einen Plan in die Tat umsetzen? Einen
wichtigen Schritt aus seiner Comfort Zone wagen? Wenn Du das alleine nicht
machen willst, frage einfach eine Freundin oder einen Freund! Schöne
Erinnerungen sind Dir gewiss…

14. Lerne etwas Neues

Wie zum Beispiel ein Instrument. Du wolltest schon immer mal Gitarre
spielen lernen? Dann tue es – jetzt!! Oder Schlagzeug, Geige, was auch
immer….

Oder eine neue Sprache. Auch dies ist nämlich sehr, sehr hilfreich, um dem
Liebeskummer ein Schnippchen zu schlagen.

Warum dies so ist? Weil wir unseren Horizont erweitern. In gewisse Welten
eintauchen. Und uns selbst auf andere Gedanken bringen.

Zugleich ist das ein wichtiges Signal für uns selbst: „Hey, ich bleibe eben
NICHT stehen. Sondern bin aktiv und tue etwas dagegen.“ Und wenn wir dabei
noch etwas lernen, umso besser…!

15. Style Dich neu

Vielleicht bist Du schon länger unzufrieden mit Deinem Style. Denkst, Du
könntest noch mehr optisch aus Dir heraus holen. Oder Du trägst Dich mit
dem Gedanken, eine neue Frisur auszuprobieren.

Jetzt ist ein sehr guter Zeitpunkt dafür. Denn die Chancen stehen auf
Neuanfang. Du schlägst ein neues Kapitel in Deinem Leben auf. Warum das
nicht mit der optischen Erscheinung verbinden?

  • Probiere dabei ruhig ein wenig aus.

  • Alles ist erlaubt!

  • Du kannst Dich auch gerne beraten lassen.

  • Beispielsweise von der Freundin. Oder gleich einem Profi.

16. Flirte

Glaube mir: Das tut unendlich gut. Und mal ehrlich: Ab und an braucht man
sie einfach, diese Art der Bestätigung. Diese Bestätigung vom anderen
Geschlecht.

Flirte daher ein wenig! Sei es ein wenig Schäkern mit dem Kollegen. Oder
einen langen Blick in die Augen dieses Typen an der Supermarktkasse. Warum
auch nicht?

Du musst ja nicht gleich eine Beziehung mit ihnen beginnen. Sondern nur ein
wenig flirten. Das gibt stets diesen gewissen Kick. Macht den Moment noch
ein wenig schöner. Und hilft Dir selbst dabei, Dich attraktiver und
begehrenswerter zu fühlen.

(Aber: Bitte gehe nicht sofort nach der Trennung eine Beziehung ein. Vor
allem deshalb, weil Du Angst vor dem Alleinsein hast. Und das Gefühl hast,
unbedingt jemanden an Deiner Seite zu brauchen. Das wäre nicht gut für
Dich. Und auch nicht fair dem oder der Neuen gegenüber.)

17. Analysiere die Gründe für die Trennung

Eine Trennung passiert niemals einfach so. Ohne Grund. Nein, es gibt stets
bestimmte Gründe dafür! Welche waren das bei Euch? Gehe in die Analyse! Und
nimm Dir wirklich Zeit dafür, das herauszufinden.

Das ist nämlich auch für Deine zukünftigen Beziehungen sehr wichtig. Nur so
wirst Du lernen, bestimmte Fehler zu vermeiden. Und nicht wieder in diese
oder jene Rolle, in dieses oder jenes Verhaltensmuster zu schlüpfen.

18. Denke bewusst an das, was nicht so schön war

Mal ehrlich: War Deine Beziehung wirklich stets so rosarot, wie es in
manchen Momenten des Kummers erscheint? Im Nachhinein verklären wir ja
viel. Und verdrängen dafür jene Augenblicke, die eben NICHT so schön waren.

In jeder Beziehung gibt es diese Momente. Denke daher bewusst an das
Negative in Eurer Beziehung zurück. Wann hast Du Dich unwohl gefühlt? Mit
welchen Eigenschaften und Charakterzügen Deines oder Deiner Ex kamst Du
nicht klar? Auch davon gibt es sicherlich einiges!

19. Sei nicht zu streng mit Dir.

Ja, ich weiß: Gerade jetzt neigt man dazu, besonders hart mit sich ins
Gericht zu gehen. Weil man sich unbewusst häufig wie ein Versager fühlt.
Wie jemand, der es „mal wieder“ (so ein Quatsch!!!) nicht geschafft hat.

Doch: Verlassen zu werden und/ oder eine schmerzhafte Trennung zu erleben,
das kann JEDEM passieren. Ja, selbst dem Supermodel oder dem Fußballer des
Jahres. Keiner ist davor sicher. Und keiner verdient das Liebesglück mehr
als der Andere. Punkt.

29. Gebe nicht auf

Es ist ein längerer Weg, die Trennung zu verarbeiten. Da möchte ich gar
nichts beschönigen. Und es ist ein Prozess. Bei dem es auch mal ein wenig
rück- oder seitwärts gehen kann.

Doch wichtig ist, DASS Du voran kommst. Dass Du nicht aufgibst. Und dass Du
es für Dich tust. Dafür, endlich wieder zu Dir zu kommen.

21. Führe Tagebuch

Mir hat es damals sehr geholfen, all meine Gedanken, Träume, Wünsche und
Ängste aufzuschreiben. Das ist ein kleines Ritual geworden, jeden Tag vor
dem Schlafen gehen. Ich mache das heute noch, wenn mir etwas besonders
durch den Kopf geht. Das Schreiben ordnet meine Gedanken. Und bringt meinen
Kopf zur Ruhe… Immer und immer wieder.

22. Schmiede Pläne

Im Hier und Jetzt zu leben: schön und gut. Doch brauchen wir auch Ziele.
Auf die wir uns fokussieren können. Was sind die Deinen? Was für kurz-,
mittel- und langfristige Ziele hast Du? Überlege sie Dir und schreibe sie
auf! Beruflich, finanziell und auch privat. Wie könntest Du diese Ziele
erreichen?

23. Achte auf Dich selbst

Damit meine ich vermeintlich „banale“ Dinge wie sich gesund und ausgewogen
ernähren. Möglichst wenig Stress zu haben. Und ausreichend zu schlafen. Die
einfachen Dinge, die doch so wichtig sind.

24. Tue Dir jeden Tag bewusst etwas Gutes.

Und sei es nur etwas Kleines wie eine Tasse Kaffee oder eine heiße Dusche.
Tue das ganz bewusst – auch das hilft, glaube mir!

25. Überprüfe Deine Ziele

Wie schaut es mit der Umsetzung aus? Wie weit bist Du schon? Woran hapert
es noch? Überprüfe das regelmäßig!

26. Sei bereit, Spaß zu haben

Eine Trennung zu verarbeiten, muss nicht immer bierernst sein. Nein, sei
bereit, auch mal los zu lassen! Und Spaß zu haben. Auf einer 80er Party
beispielsweise. Oder beim Kegeln mit Deiner Clique. Was bringt Dich zum
Lachen? Und macht Dir gute Laune? Setze das um!

27. Mache Dir keine Vorwürfe

Denke stets daran: Du hast damals, in der Beziehung, das gegeben, was Du
geben konntest. Du wusstest es zu diesem Zeitpunkt nicht besser. (Es sei
denn, Du bist mutwillig fremd gegangen. Hast den Anderen absichtlich
verletzt. Dann natürlich nicht.)

Deshalb solltest Du Dir selbst keine Vorwürfe machen. Ich kenne diese
„Versuchung“ leider aus eigener Erfahrung zu gut. Diese Gedanken à la „Ach,
hätte ich damals doch nur…“ oder „Warum habe ich mich zu diesem oder
jenem Zeitpunkt nicht besser verhalten?“

Doch: Diese Gedanken führen zu rein gar nichts. Doch, zu etwas führen sie
schon: Nämlich dazu, Dich selbst noch schlechter, minderwertiger, etc. zu
fühlen. Aber das willst Du hoffentlich verhindern…

Fazit

Ja, eine Trennung zu verarbeiten, verlangt immer etwas von uns. Doch können
wir es schaffen! Mit vielen, vielen Hilfestellungen. In diesem Beitrag habe
ich Dir etliche Vorschläge unterbreitet. Ich hoffe, der ein oder andere
hilft Dir.

Doch wie gesagt: Bitte gebe nicht gleich auf. Behalte Dein(e) Ziel(e) im
Blick. Und Du wirst umso stärker aus dieser Erfahrung hervorgehen!