Räumliche Trennung | Die Top 16 Tipps, die du unbedingt beachten MUSST (+Ablauf, Vor- und Nachteile und Sinnhaftigkeit)

Inhaltsverzeichnis

Ihr überlegt, eine räumliche Trennung durchzuführen?

  • Die Beziehung ist festgefahren?
  • Irgendwie steckt ihr in der Sackgasse?
  • Und selbst Reden bringt kaum noch etwas?

Ja, dann kann euch eine räumliche Trennung tatsächlich weiterhelfen!

Aber: Nur, wenn ihr alles vorbereitet und richtig initiiert!

In diesem Sinne…

Du wirst diese Beitrag lieben!

Du bekommst:

  • 16 Tipps, die du bei einer räumlichen Trennung unbedingt beachten musst!
  • Ich erkläre dir, ab wann eine räumliche Trennung sinnvoll ist und ab wann nicht!
  • Und du bekommst einen genauen Ablauf, dem du folgen kannst!

UND DAS BESTE:

Sobald du diesen Artikel gelesen hast wirst du wissen, ob ihr überhaupt soweit gehen müsst! Und wenn ja, was ihr warum tun müsst, um eine Trennung zu verhindern!


 


Also, lass uns gleich loslegen:

Räumliche Trennung – vorab meine Erfahrungen

Bevor ich loslege, möchte ich dir noch meine Erfahrungen schildern!

Also: JA! Eine räumliche Trennung kann absolut sinnvoll ist!

Ich selber stand an diesem Punkt!

  • Wir stritten uns nur noch!
  • Die Stimmung war „dauergereizt„!
  • Und wir waren und wurden einfach nicht mehr glücklich!

Und doch liebten wir uns.. Und wollten, dass es wieder wird wie früher!

Die Folge: Wir entschieden uns zu einer räumlichen Trennung!

  • Jeder nahm sich 4 Wochen Zeit.
  • Jeder fand erneut zu sich selbst!
  • Uns wurde bewusst, wie sehr wir uns vermissten und liebten!
  • Und wir sichteten unsere eigentlichen Probleme und erkannten was sich ändern musste!

Sprich: Meine persönlichen Erfahrungen waren sehr positiv!

Also genug Zündstoff, um einen schönen und umfassenden Artikel für dich zu schreiben!

Also: Starten wir auch gleich mit meinen 16 wichtigsten Tipps!


Räumliche Trennung – meine Top 16 Tipps für dich



#Tipp 1: Make it clear!

Ganz wichtig: Klare Absprachen! Von Anfang an! Und zu jeder Kleinigkeit!

IHR MÜSST EUCH IM KLAREN SEIN, WORAUF IHR EUCH EINLASST!!!

Eine räumliche Trennung ist kein Zuckerschlecken! Sondern vor allem Beziehungsarbeit!

Deswegen: Trefft klare Absprachen! Die unmissverständlich sind!

  • Wie wollt ihr kommunizieren?
  • Wie lange soll es dauern?
  • Wer zieht wo hin?
  • Was ist euer Ziel?
  • Was ist erlaubt?
  • Die Finanzen!
  • U.s.w…

Es ist wichtig, dass ihr zu diesen Punkten klar seid. Noch besser: Schreibt euch alles genau auf!

(Ich Laufe des Artikels werde ich viele dieser Punkte näher beleuchten! Incl. meiner Empfehlung! Lies also aufmerksam weiter!)



#Tipp 2: Der Weg ist das Ziel…

Was wollt ihr erreichen? Was ist das konkrete Ziel eurer räumlichen Trennung?

Klar, ihr wollt die Beziehung retten!

Aber: Was wollt ihr retten!

  • Soll es wieder werden wie früher?
  • Was war früher anders als heute?
  • Wollt ihr wieder mehr Teamgefühl?
  • Wollt ihr mehr Sex in der Beziehung?
  • Wollt ihr wieder mehr zusammen lachen?
  • Wollt ihr weniger Streits und mehr Harmonie?

Das Ding: Je genauer ihr eure Ziele kennt, desto eher könnt ihr an einer Besserung arbeiten!

Schreibt alles genau auf! Zusammen! Und werdet euch darüber bewusst!

Das haben wir gemacht:

Wir haben uns aufgeschrieben, was uns fehlte!

Und folgende Punkte kamen heraus:

  • Teamgefühl!
  • Harmonie und Leidenschaft!
  • Mehr Quality-Time im Alltag!
  • Mehr gemeinsame Unternehmungen!
  • Mehr „Ich“ Zeit, damit jeder zu sich finden kann!

Das Ding: Das ist bei jedem anders! Was für uns galt, muss nicht für euch gelten!

Aber darum geht es auch nicht!

  • Es geht darum, dass ihr euch bewusst werdet!
  • Das ihr gezielt eure Probleme sichtet und aufschreibt!
  • Und das ihr genau wisst, welches Ziel die räumliche Trennung hat!

Denn die Symptome eurer Probleme verschwinden nur, wenn ihr die Ursache kennt!


#Tipp 3: der richtige Fokus…

Diesen Punkt halte ich für super wichtig!!!

DER RICHTIGE FOKUS!!!

Konzentriert euch während der räumlichen Trennung auf die richtigen Dinge!

Nämlich eure gesteckten Ziele!

Das Schlimmste:

  • Ihr habt die räumliche Trennung gestartet… und jeder dreht sich im Kreis und findet zu keiner Lösung!
  • Man lenkt sich weiterhin mit Arbeit, Freunden und dem Alltag ab! Und fokussiert die eigentlichen Probleme am Rande…
  • Die 4 Wochen sind um und nichts hat sich geändert!

Wisse: Die räumliche Trennung hat nur ein einziges Ziel!

DIE VOLLE KONZENTRATION AUF DIE BEZIEHUNGSPROBLEME UND DIE BEZIEHUNG!!!

  • Finde heraus, warum du unglücklich bist!
  • Finde heraus, warum dein Partner unglücklich ist!
  • Finde heraus, was es braucht, um wieder glücklich zu werden!
  • Und konzentriere dich darauf, gemeinsam diese Probleme zu lösen!

Denn: Ihr schafft euch mit der räumlichen Trennung alle Voraussetzungen, die es brauchst!

  • Abstand!
  • Fokus auf dich selbst!
  • Zeit zum nachdenken!
  • Und Space und Ruhe vom Partner/der Partnerin!

Also: Habe den richtigen Fokus!!!! Und nutze die Zeit weise!


#Tipp 4: Es mögen die Kämpfe beginnen

Kläre vorab, wie dein Partner oder deine Partnerin eingestellt ist!

Möchte er/sie um dich kämpfen? Oder will er/sie Abstand und schauen, ob wieder Gefühle aufkommen?

DAS SIND ZWEI PAAR SCHUHE!!!

Mein Erfahrung: Meist klappt es nur, wenn beide gewillt sind zu kämpfen!

Denn Beziehung heißt Arbeit! Und nichts kommt von selbst!

Deswegen mein Ratschlag:

Frag ihn/sie, wie er/sie die räumliche Trennung sieht!

  • Spürst du die Bereitschaft, alles zu geben! Damit es wieder wird wie früher!
  • Oder möchte er/sie einfach nur herausfinden, ob er/sie doch noch vermissen kann!

Trifft Zweiteres zu, dann ist die Trennung ggf. sinnvoller! Da ihr früher oder später wieder in der selben Situation landet!

Denn wie gesagt: Bei der räumlichen Trennung geht es um harte Beziehungsarbeit! Und das klappt nur, wenn beide gewillt sind zu kämpfen! Und an sich und der Beziehung zu arbeiten!


#Tipp 5: Alles unter einem Dach

Klar: Was, wenn ein temporärer Auszug nicht geht! Ggf. weil ihr ein gemeinsames Haus besitzt! Oder wegen Kindern!

In diesem Fall solltet ihr getrennte Haushalte führen! Strikt getrennt!

Heißt:

  • Jeder hat ein eigenes Schlafzimmer.
  • Ein eigenes Wohnzimmer oder livingroom!
  • Ein eigenes Badezimmer oder eine eigene Küche!
  • usw…

Im Kern geht es um folgendes:

Schafft die besten Voraussetzungen, um euch möglichst wenig zu sehen!

Das Problem dabei: Nicht jeder ist in Besitz eines Einfamilienhauses!

Was ich dazu denke:

  • Einer von beiden sollte für 1 Monat zu Freunden oder Familie ziehen!
  • Da getrennte Haushalte in der Wohnung Unfug sind.

Zudem: Wenn ihr euch wirklich scheiden wollt, könnt ihr das immer noch machen (ist Voraussetzung für eine Scheidung)!

Sprich: Findet eine Lösung! Mindestens einer von euch sollte für die Dauer der räumlichen Trennung anderswo unterkommen!


#Tipp 6: Die Uhr tickt…

Ok – wie lange sollte eine räumliche Trennung dauern?

Nun ja, hier scheiden sich die Geister!

Die meisten geben 4 Wochen bis 6 Monate an! Eine genaue Zahl gibt es aber nicht!

Was ich machen würde:

Startet mit 4 Wochen! Und schaut dann, ob ihr gemeinsam verlängert oder nicht! Ganz einfach!

Denn:

  • Es kann sich viel ergeben!
  • Es kann sich viel verändern!
  • Und die Dauer ist vor allem situativ!

So bleibt ihr flexibel. Und ihr könnt euch die Zeit geben, die ihr braucht!


#Tipp 7: Altes ist vergangen…

Wie sehr wünschen wir uns in Krisen die guten alten Zeiten zurück!

  • Als wir frisch verliebt ein Abenteuer nach dem nächsten erlebten!
  • Als wir jeden Tag Sex hatten. Voller Leidenschaft! Und voller Hingabe!
  • Als wir uns in die Augen sahen und dachten: „Der Partner oder die Partnerin für´s Leben!

Ja ich weiß…

Doch du MUSST damit abschließen!

Warum?

Die guten alten Zeiten sind vorbei!

Und das wichtigste: Die guten alten Zeiten sind verbunden mit all euren Problemen!

Sprich: Ihr könnt eure Probleme nur dann loswerden, wenn ihr eure „guten alten Zeiten“ loswerdet!

Deswegen: Sieh die räumliche Trennung als Chance!

  • Darauf es neu zu machen! Und es besser zu machen!
  • Und darauf, dass ihr es jetzt besser wisst. Da ihr euch besser kennt!

LASS DIE VERGANGENHEIT HINTER DIR! UND AUCH DEN SCHMERZ (DER DAMIT VERBUNDEN IST)! IHR BEIDE!!!

UND GEHT MIT DIESER EINSTELLUNG IN DIE RÄUMLICHE TRENNUNG!!!

Und ich verspreche dir: Ihr werdet in eine gestärkte Beziehung gehen!


#Tipp 8: Regeln der Kommunikation

  • Wollt ihr den Kontakt komplett abbrechen?
  • Wollt ihr euch einmal oder zweimal die Woche schreiben?
  • Oder wollt ihr nur einmal die Woche miteinander telefonieren?

Das Ding: Es gibt keine Faustregel!

Klärt im Vorfeld, wie ihr miteinander kommunizieren wollt! Und trefft klare Absprachen! So könnt ihr Missverständnisse vermeiden!

So haben wir es gemacht:

  • Nach der ersten Woche ein gemeinsames Telefonat gegen Ende der Woche (Sonntag 15:00)!
  • In der zweiten und dritten Woche zwei Telefonate (Einmal am Mittwoch um 19:00 und Sonntag 15:00)!
  • Und in der letzten Woche drei Telefonate (Dienstag um 20:00, Donnerstag um 21:00 und Sonntag 15:00)!

Mehr nicht!!!

Worauf solltest du achten:

  • Das Telefonat dient zum Austausch von Erkenntnissen (bezüglich eurer Beziehungsprobleme)!
  • Das Telefonat ist dafür da, neue Pläne zu schmieden, damit die Beziehung besser wird!
  • Und es ist dazu da, organisatorisches zu klären!

ES IST NICHT DAZU DA, ALTE BEZIEHUNGSPROBLEME RAUSZUKRAMEN, STREITS ANZUFANGEN ODER SMALLTALK ZU VERANSTALTEN!!!

Noch einmal: Nutzt die räumliche Trennung (mit vollem Fokus) um an euch, was ihr braucht und den Beziehungsproblemen zu arbeiten!!!


#Tipp 9: No Sex?, Drugs and Rock´n roll!

Die „Räumliche Trennung“ umschließt auch das Wort „Trennung“!

Und eine „Trennung“ bedeutet, dass man auch Sex mit anderen haben kann!

Also: Ich weiß nicht wie ihr das regeln wollt! Aber trefft klare Absprachen!

Was ich denke:

  • Manchmal kann es hilfreich sein, Sex mit anderen zu haben. Um zu erkennen, was man an dem Partner oder der Partnerin hat!
  • Sex mit anderen kann die Beziehung aber auch komplett ins AUS schießen! Gerade wenn es später herauskommt!

Deswegen: Setzt euch zusammen und klärt das ab!

  • Was darf wer!
  • Was ist nicht erlaubt!
  • Und was kann man machen!


#Tipp 10: Das sagt der Gesetzgeber

Im Falle einer Heirat gibt es gesetzliche Regeln!

Vor allem: 

  • … Zu der Frage, wer für die Zeit auszieht!
  • Und darüber, wer Unterhalt bezahlt!

Mein Tipp: Das Ganze wird erst interessant, wenn ihr euch wirklich scheiden lassen wollt! Und ab da braucht es dann auch einen Fachanwalt! Vorher würde ich diese Regularien ignorieren! Und den Rettungsanker schmeißen!

Deswegen: Keep it simple, solange ihr diesen Punkt noch nicht erreicht habt! Und probiert euch erst einmal aus! Denn oft kann die räumliche Trennung die Beziehung retten!

Ebenso: Sollte er/sie im Mietvertrag stehen, dann solltest du ausziehen! Und auch andersherum!


#Tipp 11: Zeit ist Gold – gerade jetzt

Ganz wichtig: Nutze die Zeit der räumlichen Trennung weise!

Nicht, um…

  • … hinterherzutrauern!
  • … mit „vermissen“ umzugehen!
  • … vor Sehnsucht einzugehen oder ähnliches!

Sondern, um…

  • … zu dir zu finden!
  • … um herauszufinden, was dir und euch fehlt!
  • … und um herauszufinden, ob und wie alles wieder ins Lot kommt!

Gehe mit dieser Obacht in die räumliche Trennung!


#Tipp 12: Der Masterplan

Schreibe ganz viel auf!

So habe ich es gemacht!

Wenn mir Gedanken kamen, schrieb ich diese sofort auf!

Egal was, wofür oder weswegen! Ich habe mir einfach alles niedergeschrieben!

Und dann habe ich einen Plan erstellt.

  • Einen Plan für sie!
  • Einen Plan für uns!
  • Und einen Plan für mich!

So hatte ich Durchblick! Und ich konnte viel besser zwischen Theorie und Praxis unterscheiden!

Als Beispiel: 

  • Ich arbeitete 12 Stunden am Tag.
  • Und ich machte kaum Sport.

Die Folge:

  • Ich hatte viel weniger Zeit für sie.
  • Und ich wurde körperlich immer unattraktiver.

Der Plan:

  • Ich arbeitete ab jetzt nur noch 8 Stunden am Tag.
  • Und ich plante jeden Tag eine Stunde für das Fitnessstudio ein.

Und so weiter…

Mach es genau so: Schreibe auf, was dir fehlt und was du warum ändern musst!

Wichtig: Besprecht diesen Plan zu zweit!


#Tipp 13: Beider bester Freund feiert seinen 30ten Bday…

Organisiert euch gut!

Ihr müsst Kontakt vermeiden!

Das Problem: 

Gemeinsame Freunde und Arbeit. Oder Events, auf denen ihr euch begegnen könnt.

Schaut, dass ihr diese Steine aus dem Weg räumt!

Und das ihr euch so absprecht, dass ihr euch nicht über den Weg lauft!

Warum?

Weil die räumliche Trennung euch emotional und körperlich isoliert.

Mit der Folge: Emotionale Unabhängigkeit und ein „Zoomout“ aus der gesamten Situation!

(Zwei Voraussetzungen, die zur Rettung der Beziehung unausweichlich sind!)

Das Ding: Solltet ihr euch ungewollt über den Weg laufen, wird dieses Momentum zerstört (und das gilt es zu verhindern)!


#Tipp 14: Zweimal ist keinmal

Ihr habt bereits eine räumliche Trennung hinter euch? Und es hat nichts gebracht?

Nun ja… dann wird es auch jetzt nichts bringen!

In diesem Fall rate ich von einem weiteren Versuch ab!

Dann lieber gleich die Scheidung oder Trennung!

Oder, wenn noch nicht versucht: Eine Paartherapie!


#Tipp 15: Wer bin und war ich…

Als ich meine Freundin kennenlernte war ich…

  • … sehr sportlich!
  • … beruflich sehr erfolgreich!
  • … ich hatte extrem immer gute Laune!
  • … ich war extrem spontan, bin viel ausgegangen und hatte viele Freunde
  • … u.s.w!

Dann gingen wir in die Beziehung! Und nur zwei Jahre später…

  • … trieb ich kaum noch Sport!
  • … mein Job war ok – aber nicht mehr begeisternd!
  • … ich lachte viel weniger. Aber war zufrieden und gesetzt!
  • … und ich wurde extrem zur Couchpotatoe und unternahm wenig!

Sprich: Ich entfernte mich immer mehr von mir!

Und genau das war einer der größten Beziehungskiller!

Deswegen mein Ratschlag:

Nutze die Zeit und schau mal wer du früher warst! Und schau wer du jetzt bist! Und sieh zu, dass du wieder „du“ wirst!


#Tipp 16: Ego hinten anstellen

Kurz und knackig! Stell dein Ego hinten an!

Konzentriere dich auf das Lösen eurer Probleme. Aber nicht auf die Probleme selbst!

Dinge…

  • … Die dich aufregen!
  • … Die dich traurig machen!
  • Energien, die dich wütend machen!
  • Oder die dich von ihm/ihr immer weiter weg bringen…

… MUSST DU HINTEN ANSTELLEN!!!

Ziel ist es diese Beziehung zu retten! Und das klappt nur, wenn du dein Ego außen vorlässt!

(zumindest aus meiner Erfahrung)


Im folgenden erkläre ich dir, ab wann eine räumliche Trennung sinnvoll ist! Und ab wann nicht!

Zudem zeige ich dir den genauen Ablauf einer räumlichen Trennung!

Ebenso: Erfahre, was bei Kindern zu tun ist! Und welche Vor- und Nachteile auf dich zukommen!

Lies also gespannt weiter!


Räumliche Trennung – Video zum Thema



Räumliche Trennung – Ablauf und was ihr beachten solltet!


Wie gesagt: Es gibt ein gewisses Risiko in dieser Hinsicht. Umso wichtiger ist es deshalb, sich im Vorfeld über bestimmte Dinge im Klaren zu sein! Über was, das erfährst Du hier:

Was ist zu beachten:

1.) Gebt der Trennung einen Sinn!

Geht diesen Schritt nicht leichtfertig ein. Sondern habt ein klares Ziel. Was soll sich für Euch aus der Trennung ergeben? Für den Einzelnen? Und für Euch als Paar Überlegt Euch das und schreibt es auf! Überlegt zudem, wie sich das realisieren lässt!

2.) Setzt ein klares End- und Anfangsziel

Wie sieht es jetzt aus? Wie soll es am Ende aussehen? Was wollt ihr damit erreichen? Das sind die Fragen, die es jetzt zu stellen gibt. Bitte setzt Euch damit auch wirklich auseinander! In aller Ruhe..

3.) Setzt klare Regeln, wie ihr in dieser Zeit kommuniziert

Klare Regeln sind wichtig. Erfahrungsgemäß ist das nämlich besser – für Euch beide. So wisst Ihr, woran Ihr Euch zu halten habt.

Deshalb: Setzt klare Kommunikationsregeln auf. Wie und in welchem Ausmaß wollt Ihr miteinander kommunizieren? Per Handy Facebook? Etc? Sind Treffen möglich? Oder soll es lieber keinen Kontakt geben?

Bitte tut nur das, womit Ihr Euch wohlfühlt! Und haltet Euch auch die jeweiligen Vereinbarungen!

4.) Seid ehrlich, was eine räumliche Trennung beinhaltet

Sex mit anderen? Was darf und was nicht? Klärt auch das genau ab. Sonst kann es hinterher zu unnötigen Verletzungen kommen… Und die Chance auf einen Neuanfang zwischen Euch beiden ist endgültig dahin. Das ist ebenfalls unnötig!

5.) Sprecht darüber, wie ihr in dieser Zeit mit dem Freundeskreis umgeht

Oftmals hat man als Paar einen gemeinsamen Freundeskreis. Wie soll das jetzt gehandhabt werden? Sprecht darüber. Und versucht, Euch in dieser Hinsicht eine Lösung zu überlegen. Eine, die für Euch beide (!) gut ist…

6.) Wie wird die räumliche Trennung nach außen kommuniziert

Wollt Ihr das offen kommunizieren? Oder lieber für Euch behalten? Wem soll was erzählt werden? Überlegt Euch auch das! Und haltet Euch selbstverständlich daran…

7.) Macht ein Wiedersehen aus, mit Uhrzeit und Ort – wo ihr euch wieder
treffen wollt, um über die Trennung zu sprechen

Setzt Euch keinen zu engen Zeitrahmen. Aber auch keinen zu großen. Der goldene Mittelweg ist in dieser Hinsicht mal wieder eine gute Devise.

8.) Denkt euch gemeinsam Fragen aus, die ihr in dieser Zeit innerlich
klären wollt

Diese sollten idealerweise dazu beitragen, die Probleme zwischen Euch aufzulösen. Die Fragen sollten Euch, Eure Beziehung direkt betreffen.

Überlegt Euch daher im Vorfeld einzeln, was solche Fragen sein könnten. Schreibt das auf. Und vergleicht dann. Sprecht darüber. Möglichst neutral. Und ohne dem Anderen Vorwürfe zu machen. (Das gilt übrigens generell. Und ja, ich weiß, wie schwer das manchmal ist.)

9.) Sprecht eure Ängste bezüglich einer räumlichen Trennung ehrlich aus

Offenheit und Ehrlichkeit sind überhaupt zwei sehr, sehr wichtige Zutaten. Ohne die es nicht geht! Ohne die eine gelungene Kommunikation einfach nicht möglich ist. Deshalb: Versucht, Euch genau so dem Anderen gegenüber zu verhalten. Das ist nur fair. Und das würdet Ihr Euch ja auch von ihm oder ihr wünschen, nicht wahr?!?

Nun habe ich Euch gezeigt, worauf es generell zu achten gilt. Doch wie ist eigentlich der konkrete Ablauf einer räumlichen Trennung? Das erläutere ich Euch in dem folgenden Abschnitt:


Der Ablauf:

1.) Datum abklären

Wie lange soll die räumliche Trennung stattfinden? Nehmt Euch in diesem Fall die Länge Eurer Beziehung sowie das Ausmaß der Krise als einen Maßstab. Eine Woche sollte es schon sein, vier Wochen bilden das Maximum – das hat sich in der Vergangenheit als ein guter Wert erwiesen.


2.) Einer von beiden sollte bei gemeinsamer Wohnung neue Unterkunft
suchen

wer ist das? Für wen ist es besser, in der Wohnung zu bleiben? Gibt es für den Anderen eine Möglichkeit, schnell und unkompliziert woanders unterzukommen? Sprecht in diesem Fall auch ruhig das Finanzielle an! Und gleicht das notfalls aus..

3.) Räumliche Trennung durchziehen

Und zwar ohne Wenn und Aber. Ihr habt Euch dafür entschieden: Nun haltet Euch auch daran. Setzt es um. Und zwar ohne großes Zögern!!

4.) Alle vorherigen Themen vorher abklären!

Denn wie gesagt: Konkrete und genaue Regelungen sind wichtig. Lasst nichts oder möglichst wenig ungeklärt zwischen Euch. Das würde nur zwischen Euch stehen. Und das Problem vielleicht noch größer werden lassen…

5.) Gemeinsam Treffen und darüber reden!

Schaut, wie Ihr beide Euch in der Zwischenzeit entwickelt habt. Auf welche Erkenntnisse Ihr gekommen seid. Wie ist die Chemie zwischen Euch? Vertraut Ihr Euch noch immer? Ist da diese Nähe, wie einst? Oder fühlt es sich an, als kennt Ihr Euch eigentlich gar nicht mehr?

So viel zum Ablauf. Doch was sind eigentlich die Vor- und die Nachteile einer solchen Regelung? Darum geht es in dem nächsten Abschnitt!


Räumliche Trennung als Chance, um die Beziehung zu retten

Welche Vorteile existieren?

  • Es wird das Gefühl von „vermissen“ ausgelöst

Wer kennt es nicht: Wenn der Andere ständig um einen herum ist, dann wird er irgendwann fast schon als selbstverständlich angesehen. Das ist nicht böse gemeint. Es ist einfach so!Genau deshalb kann eine räumliche Trennung eine Chance sein. Denn man erkennt (wieder) den Wert des Anderen. Freut sich darauf, ihn oder sie wieder zu sehen. Das ist doch schön, oder?!?

  • Erst wenn wir was verlieren, schätzen wir es – kann hier
    entstehen!

Dieser Punkt schließt sich an den vorherigen an. Deshalb: Die räumliche Trennung ist die Chance, den Anderen wieder mehr wert zu schätzen. Wenn das gelingt: Umso besser! Denn noch ist es nicht zu spät. Noch könnt Ihr beide wieder zusammen finden.

  • Jeder findet zu sich! Und wird sich seiner Gefühle bewusst!

Und auf diese Weise kann wieder wahre, echte Liebe entstehen. Und das macht eine glückliche und erfüllte Beziehung aus…

Welche Nachteile existieren?

  • Man kann sich verlieren!

Denn durch die Distanz kann der andere schnell in den Hintergrund geraten. Man trifft andere Personen. Flirtet vielleicht, hat Dates, Sex, …. Und man denkt kaum noch an ihn oder sie. Das kann zu ernsten Problemen führen: Und dazu, dass man mehr und mehr auseinander gerät.

  • Einer könnte Sex mit anderen haben, was später Probleme auslöst!

Wenn das vorher nicht explizit abgesprochen war, vor allem. Dann fühlt sich der Andere meist mehr oder weniger betrogen. Verraten, in gewisser Weise. Und das kann zu einer noch größeren Krise führen…

  • Gefühle können nachlassen!

Weil man für sich feststellt: Die Gefühle sind nicht mehr da. Sie haben im Laufe der Zeit abgenommen. Und sind nun verschwunden. Doch dies reicht für eine Beziehung nicht aus!

Aber…

Wenn ihr euch noch liebt, aber es festgefahren ist: Probiert es mit der räumlichen Trennung! Wenn nämlich Gespräche und Co nichts mehr helfen: dann kann dies eine gute Lösung sein. Ihr habt nichts zu verlieren…


Räumliche Trennung mit Kindern – 3 Tipps

Mit Kindern wird es bekanntlich ein wenig komplizierter. Deshalb hier drei hilfreiche Tipps:

  1. Sprecht offen und ehrlich darüber. Sofern Eure Kinder groß genug sind, das zu verstehen. Ansonsten könnt Ihr sagen, dass Mama oder Papa für einige Zeit weg fährt. Aber bald wieder kommt.
  2. Macht klar, dass es nicht an den Kindern liegt. Kinder spüren instinktiv, wenn etwas zwischen den Eltern nicht in Ordnung ist. Und sie suchen die Schuld dann in der Regel bei sich. Nehmt ihnen dieses Bewusstsein! Und sagt klipp und klar, dass sich an Euren Gefühlen für sie nichts, aber auch gar nichts geändert hat.
  3. Vereinbart Besuchszeiten. Wer ist wann bei wem? Klärt auch das ab. Denn schließlich sollen Eure Kinder in dieser Hinsicht nicht die Leidtragenden sein…

Räumliche Trennung – die Gefühle

Auch in dieser Zeit kann es zu gewissen Gefühlsstürmen kommen. Wichtig ist, diese zuzulassen. Und nicht im Affekt die Wut, die Trauer, etc an dem Anderen auszulassen. Deshalb ist es gut, dass die räumliche Trennung besteht. Denn sie gibt die Chance, sich abzureagieren. Und dann gelassener über alles nachzudenken.


Räumliche Trennung trotz Liebe

Es dürfte bereits schon aus dem vorherigen Text hervorgegangen sein: Manchmal sind die Hindernisse einfach zu groß. Und das, obwohl die Gefühle noch vorhanden sind.

Denn es sind dann die externen Probleme, die in diese Krise hinein geführt haben. Auch in diesem Fall hilft die räumliche Trennung. Dabei nämlich, klarer zu sehen. Und sich Lösungen zu überlegen…

Räumliche Trennung – Ehe und Unterhalt

Solange Ihr Euch nur vorübergehend trennt, gibt es in der Regel keinen gesetzlichen Anspruch auf Unterhalt. Dies ist nur dann der Fall, wenn keine Aussicht auf Besserung besteht.

Sprecht dennoch unbedingt über das Finanzielle, falls notwendig. Schließlich soll nicht nur einer von Euch drauf zahlen müssen…


Fazit!

Die räumliche Trennung kann eine wirkliche Chance sein. Darauf, wieder als Paar zusammen zu finden. Klar, es gibt dabei ein gewisses Risiko. Dessen sollte man sich bewusst sein. Doch wenn andere Taktiken einfach nicht funktionieren: Was habt Ihr groß zu verlieren?

Bei mir und meinem Freund hat es geholfen. Durch den räumlichen Abstand konnten wir beide klarer sehen. Und wir haben erkannt, wie viel uns an dem Anderen liegt. Wir kamen danach wieder zusammen. Und sind bis heute sehr glücklich…

Frederic Dittmar

About Frederic Dittmar

Hallo, Mein Name ist Frederic Dittmar! Ich bin Coach für Persönlichkeitsentwicklung! Und helfe Menschen in diversen Lebensbereichen! Unter anderem: Trennungen, Panikattacken, Depressionen, Unglücklich sein. Und vieles weitere... Hier könnt ihr mehr über mich lesen!