Du hast das Gefühl, dass Du einfach nicht mehr kannst? Weil Dein
Liebeskummer so stark ist? Doch was ist jetzt zu tun? Wie kannst Du diese
schwierige Situation hinter Dir lassen?

Während ich diese Zeilen schreibe, kommen viele Erinnerungen in mir hoch.
An damals, als es mir ebenfalls sehr, sehr schlecht ging. Aus dem gleichen
Grund wie Dir. Auch ich hatte mich getrennt. Bzw. wurde verlassen. Und das
tat unglaublich weh.

Doch: Ich habe es geschafft. Ich habe mich da raus kämpfen können. Mithilfe
von einigen Tipps und Strategien. Deshalb möchte ich genau das an Dich
weitergeben. Um Dir zu helfen. Weiß ich doch nur allzu gut, wie froh man
über jede Hilfe ist…

Und das möchte ich Dir in diesem Beitrag mitgeben:


1) Warum man bei (großem) Liebeskummer einfach nicht mehr kann

2) wie meine persönliche Situation war.

3) was bei sehr großem Liebeskummer hilft

4) und warum Du es
letzten Endes
schaff
en wir
st.



Liebeskummer: Ich kann nicht mehr

Es ist normal, dass es diese Momente gibt. Diese Momente großer, größter
Verzweiflung. In denen man einfach das Gefühl hat: „Das alles ist zu groß
für mich. All diese Gefühle: Sie sind stärker als ich. Und ich bin ihnen
machtlos ausgeliefert.“

eine extreme Situation

All das ist normal. Leider, könnte man sagen! Weil es einfach solch eine
extreme Situation ist. Die einen mitunter an seine Grenzen bringt.

Momente, in denen man nur noch laut schreien oder stundenlang weinen
könnte. Momente, in denen man einfach nicht mehr weiter weiß. Man keine
Hoffnung, keine Zuversicht mehr verspürt. Und denkt: „All das wird nie,
niemals zu Ende gehen“.

Kommt Dir das alles bekannt vor? Dann willkommen im Club der gebrochenen
Herzen! Doch: Du BIST stark. Stärker, als Du jetzt vielleicht denkst. Stark
genug, um all das aushalten zu können. So unwahrscheinlich, so unmöglich
Dir das vielleicht vorkommt.

Das will ich Dir vorab, an dieser Stelle, mitgeben. Weil ich weiß, wie
wichtig, wie wertvoll solch Trost und Zuspruch ist. Wie sehr man ihn
benötigt. Gerade jetzt.

Diese Momente größter Verzweiflung

Gerade jetzt, wo man sich allein und einsam fühlt. Gut, es gibt theoretisch
diese und jene Vertrauensperson. Aber dann tatsächlich zum Telefonhörer zu
greifen und diese oder jene Person anzurufen: Das ist schon was anderes.
Das können viele in diesem Moment gar nicht. Und ich nehme mich davon nicht
aus…

Ich hatte oft das Gefühl: „Mein Kummer ist so groß. Das kann ich anderen
gar nicht zumuten. Ich traue mich irgendwie nicht, diese oder jene Person
nun zu kontaktieren.“ Dieser Gedanke war in meinem Kopf. Oft auch
unbewusst. Und hielt mich davon ab, über mich und meine Situation zu
sprechen. Mich jemandem anzuvertrauen. Mich auszusprechen. Und mir all
meinen Kummer sozusagen von der Seele zu reden.

Warum es so wichtig ist, Hilfe anzunehmen

Das habe ich oft nicht geschafft. Doch wenn ich eines im Laufe meiner
(Liebes)Biographie gelernt habe, dann das: Es ist so unglaublich wichtig,
Hilfe anzunehmen. Hilfe annehmen zu wollen und das auch zu können.

Diese Erfahrung habe ich gemacht. Und zum Glück nicht nur einmal. Sondern
immer wieder. Ich habe erkannt, wie wertvoll dies ist. Sich bei jemandem an
die starke Schulter anzulehnen. Wie sehr es einen selbst entlastet. Und wie
bereichernd es sein kann.

Zugleich wird einem bewusst: Gut, der oder die Ex ist nun vielleicht weg.
Aber man ist nicht einsam und allein. Weil jetzt, gerade jetzt bzw. immer
noch so viele wertvolle Herzensmenschen um einen herum sind. Die einem nun
helfen wollen.

Eine Erfahrung der beglückenden Art

Dies sollte man sich nicht selbst weg nehmen. Sich nicht selbst versagen.
Gut, es kostet eine gewisse Überwindung. Über sich selbst, über seine
Gefühle, Ängste, über all die Verzweiflung, die in einem ist, zu sprechen.

Doch: Tue es! Um Deiner selbst willen! Du wirst sehen, wie viel Kraft Dir
dies geben kann. Wie viel Energie. Und das alles trägt mit dazu bei, dass
Du all diesen Herausforderungen, die Dich jetzt erwarten, gelassen(er) und
gestärkt(er) entgegen sehen kannst.

Zumal es einfach schön ist, zu sehen, wer eigentlich alles bei einem ist
(und bleibst) in dieser schweren Zeit. Und das sind oftmals mehr, als man
vorher gedacht hätte…


Warum kann man nach dem Liebeskummer eigentlich nicht mehr?

Liebeskummer – das ist ein Erlebnis, eine Erfahrung, die uns an unsere
persönlichen Grenzen führt. Das steht fest. Warum aber ist das so?

Grund 1: Weil wir uns innerlich so leer fühlen

In uns haben kaum noch Emotionen Platz. Wir fühlen uns stattdessen
innerlich leer. Kaum etwas dringt wirklich zu uns durch. Alles wird wie
durch einen Schleier, eine große dicke Wand aus Nebel erlebt. Alles
erscheint seltsam unwirklich. Es ist fast so, als geschähe all dies einer
anderen Person.

Grund 2: Weil wir einfach nur verzweifelt sind

Dieses Gefühl in uns, in einem großen und immerwährenden Alptraum zu leben.
Wir schlafen – alles ist mehr oder weniger gut. Denn während wir schlafen,
können wir uns immerhin in unsere Träume flüchten.

Dann aber holt uns die Realität wieder ein. Die Schwärze und die
Verzweiflung kehren zurück. Und wir sind wieder mit uns, mit unserem
Schmerz konfrontiert.

Grund 3: Weil wir keine Perspektive mehr sehen (können)

Was sollen wir bloß ohne ihn oder sie, den geliebten Ex Partner, die
geliebte Ex Partnerin tun? Was sind wir überhaupt noch ohne ihn oder sie?
Schließlich haben wir so vieles miteinander geteilt. Die Verbindung war so
stark. Wir hatten diesen großen Traum von einer gemeinsamen Zukunft. Doch
das ist nun vorbei, unwiederbringlich. Ein für allemal.

Wir haben das Gefühl, vor dem Nichts zu stehen. Und einfach keine
Perspektive mehr zu sehen.


Warum fühlen wir uns so schlecht?

Grund 1: weil wir weder Freude noch Zuversicht empfinden

Hoffnung, Freude, Zuversicht: All diese positiven Gefühle erscheinen jetzt
sehr, sehr unwirklich und weit weg zu sein. Gefühlt ist es so lange her,
dass Du dies spürten. Dass wir gelacht haben. Glücklich waren. Unbeschwert.
Wann das war? Wir können es nicht mehr sagen. Und uns nicht vorstellen, ob
wir es jemals wieder sein werden.

Grund 2: Weil
wir
von dem geliebten Ex Partner,
der geliebten Ex Partnerin
zurückgewiesen wurde
n

Es tut einfach nur weh. Dass wir von dem Anderen zurückgewiesen wurden. Es,
unsere Liebe war ihm oder ihr scheinbar nicht genug. Dabei haben wir uns so
sehr angestrengt. Unser Bestes gegeben. Es hat jedoch nicht gereicht. Und
dieses Bewusstsein tut so weh!

Aber: Wir sind nicht alleine! Selbst, wenn es sich gerade jetzt vielleicht
so anfühlt. Nein, das ist nicht so, Um uns herum gibt es nämlich so viele
Menschen, die unsere Situation so gut nachvollziehen können. Weil sie das
alles schon einmal erlebt haben. Oder gerade jetzt in genau derselben
Situation stecken.

Auch ich gehörte wie gesagt zu diesem Club der besonderen Art. im nächsten
Abschnitt möchte ich Dir davon berichten:



Wie war es direkt nach der Trennung bei mir?

Vor vier Jahren wurde ich von meiner damaligen, der ersten, großen Liebe
verlassen. Dies kam völlig unerwartet für mich. Ich hatte überhaupt nicht
damit gerechnet. Und war am Boden zerstört.

Die ersten Tage konnte ich überhaupt keinen klaren Gedanken fassen. Kaum
etwas drang zu mir durch. Ich stand gewissermaßen völlig neben mir. Selbst
nach ein paar Tagen, selbst nach zwei Wochen ging es mir nicht besser.
Obwohl mir alle versicherten: „Das wird schon!“


Wie habe ich mich nach dem Aus gefühlt?

Ich lasse an dieser Stelle mal mein Tagebuch sprechen. Von damals, als ich
so verzweifelt war. Damit will ich Dir zeigen: Du bist nicht der oder die
Einzige, der/ dem es so geht. Nein, „wir“ sind sehr viele!

Hier der Auszug

Gefühle zum Ersten:
Ich konnte an nichts
mehr
anderes als an
meinen Ex und
die Trennung denken

„Ich weiß nicht, wie es weitergehen soll. Ich denke immer nur an ihn. Kann
nur an M denken.Er ist in meinen Träumen. Dann wache ich auf. Und denke
sofort an ihn. Manchmal vergesse ich kurz, dass er mich verlassen hat. Dann
bin glücklich. Für einen kurzen Moment.

Dann aber fällt mir wieder alles ein. Dass er mich verlassen hat. Dass ich
jetzt alleine bin. Und ich bin einfach nur verzweifelt.

Ich habe das Gefühl, ins Bodenlose zu fallen. Keinen Halt zu haben. Ich
habe Angst. Und denke, dass ich niemals wieder jemanden wie ihn finde.


Gefühle, zum Zweiten: Ich musste fast zwanghaft immer wieder zu uns, zu
den gemeinsamen Erinnerungen zurück kehren

Ich war so glücklich mit ihm. Weil er mir gezeigt hat, dass ich jemand bin.
Dass ich liebenswert bin. Seine Liebe gab mir Halt und Bestätigung. Das
habe ich vorher eigentlich nie so gespürt.

Und all das, was er für mich gemacht hat. All diese schönen und innigen
Momente, die wir beide miteinander hatten. Ich werde so traurig, wenn ich
an all das denke. Weil es vorbei ist. Verloren, für immer und ewig. Aber
ich brauche diese Erinnerungen.

Fast wie ein Junkie kehre ich immer wieder zu ihnen zurück. Weil ich
scheinbar nicht anders kann. Weil ich diese Vergangenheit auch nicht los
lassen will.“

Gefühle zum Dritten: Ich fühlte mich einfach nur leer

So fühlte ich mich, als er mich verlassen hatte. Ich war innerlich einfach
nur leer. Gleichzeitig waren da so viele Gedanken. Die ich einfach nicht
fassen konnte.

  • Ich wusste eigentlich gar nichts mehr.

  • Ich wusste eigentlich gar nicht, was ich (noch) denken sollte.

  • Ich wusste nicht mehr, wie ich mich verhalten sollte.

Und das war so über eine fast unendlich lange Zeit.

Es war sehr, sehr hart für mich. Erst allmählich kehrten zaghaft Hoffnung
und Zuversicht zurück. Aber was hilft wirklich in solch einer Situation?
Bei solch einem starken Trennungsschmerz? Welche Strategien bringen
wirklich etwas? Darum geht es in dem folgenden Abschnitt!

Ich möchte Dir vorab etwas Wichtiges sagen: Dein Liebeskummer wird am Ende
überwunden werden! Selbst, wenn er jetzt so stark ist. Selbst, wenn Du Dich
gerade so machtlos fühlst. Du kannst ihn überwinden, Weil es so vieles
gibt, was Du tun kannst…

Welche Fehler solltest Du beim Verarbeiten des Liebeskummers jetzt NICHT
begehen?

Fehler 1. die Vergangenheit zu idealisieren

Ja, Du kannst gerade an nichts anderes denken. Nur er oder sie ist in
Deinem Kopf. Eure Beziehung. Die Trennung. Und: es wäre so schön, noch
zusammen zu sein.

Doch: Halte inne, zumindest für einen Moment. Mache Dir die Beziehung nicht
im Nachhinein schön. Das ist leider ein sehr häufiger Fehler bei starkem
Liebeskummer.

Fehler 2: nur das Schöne in der Beziehung zu sehen

Ich will an dieser Stelle noch einmal von mir berichten. Als M, mein Ex,
mich verlassen hatte, stand ich wie gesagt völlig neben mir. Und redete mir
ein: „Es war so schön mit uns. Wir haben uns so sehr geliebt. So eine
schöne Beziehung. Warum hat er all das weg geworfen?!“

  • Ich habe alles nicht so Schöne in unserer Beziehung ausgeblendet.

  • Ich wollte das damals nicht sehen.

  • Ich dachte nur an das, was schön gewesen war.

  • Ich dachte nicht daran, dass auch ich manchmal unglücklich in der
    Beziehung gewesen war.

  • Ich dachte nicht daran, dass mir mitunter etwas gefehlt hatte.

  • Ich dachte nicht daran, dass ich mir einiges von ihm gewünscht
    hatte. Was ich nicht bekam. (und so wenig war das nicht)

Ich konnte das alles nicht sehen. Weil ich so weit noch nicht war.


Fehler 3. sich die alleinige Schuld am Scheitern der Beziehung

Ja, auch dieses Fehlers bekenne ich mich schuldig. Weil ich mich und nur
mich für das Aus verantwortlich gemacht habe. Obwohl auch mein Ex seinen
Anteil daran hatte. Er hatte ebenfalls Fehler begangen! Aber das konnte ich
noch nicht erkennen.

Fehler 4. die Vergangenheit festzuhalten

Ich konnte lange nicht loslassen. Zumindest diese Vergangenheit nicht. Ich
war wie gefangen. Und: Ich sah mich selbst nicht. Konnte mich nicht
wahrnehmen. Stattdessen sah ich immer nur uns, unsere Beziehung, die
Trennung, …

Nun kennst Du die vier großen Fehler, die den Liebeskummer eigentlich nur
noch schlimmer machen. Aber was hilft dagegen?



Liebeskummer: ich kann nicht mehr: Was tun, wenn er richtig extrem ist?


Liebeskummer – Ich kann nichts mehr essen

Vielleicht kommt Dir das bekannt vor: Deine Kehle ist vollkommen
zugeschnürt. Du kriegst keinen einzigen Bissen mehr herunter…

Warum kann ich nichts mehr essen?

Auch das gehört leider zu den klassischen Trennungsschmerz Symptomen: Einen
dicken, fetten unüberwindbaren Kloß im Hals zu haben. Der verhindert, dass
Du irgendwas herunter bekommst.

Schon allein der Gedanke an Essen löst Übelkeit in Dir aus. Doch was
passiert? Du nimmst ab. Es kann sogar sein, dass Du bedrohlich an Gewicht
verlierst. Wenn dies geschieht, kann es früher oder später gefährlich
werden…


Liebeskummer – Ich kann kaum noch oder gar nicht mehr schlafen

Fast jeder von Liebeskummer Geplagte kennt sie: die Schlafstörungen. Es
vergeht eigentlich keine Nacht, in der Du durchschlafen kannst. In der Du
nicht mitten in der Nacht aufwachst. In der nicht diese düsteren Gedanken
kommen…

Warum kann ich nicht mehr schlafen?

Weil Dein Kopf so voll ist voll mit der Trennung ist. Weil dies alles, aber
auch wirklich alles einnimmt. Sich alles nur darum dreht. Selbst nachts
rasen diese Gedanken weiter. Sie legen einfach keinen Stopp ein. Und nur
für eine gewisse Zeit gelingt es Dir, Dich ein wenig abzulenken. Spätestens
nachts aber holt Dich alles wieder ein.

Das ist – leider – normal. Schließlich beschäftigt Dich das alles so sehr!
Wenn Du Dich aber nicht wirklich damit auseinandersetzt (natürlich auf die richtige Weise), wird das mit den Schlafstörungen erst
einmal nicht besser werden.

Daher rate ich Dir: Halte Deine Gedanken fest, ehe Du ins Bett gehst! Oder
spreche mit jemandem darüber. Über Deinen Kummer. Darüber, wie es Dir geht.
Das erleichtert so sehr!

Liebeskummer – ich kann nicht mehr arbeiten

Auch das gehört zu den typischen Begleiterscheinungen bei Liebeskummer: Man
kann kaum noch oder nicht mehr arbeiten.

Warum kann ich nicht mehr arbeiten?

Was steckt dahinter? Die Übeltäter sind starke Konzentrationsstörungen. Die
Dich von der Arbeit abhalten. Stattdessen denkst Du nur noch an ihn oder
sie. Und alles, was damit in Verbindung steht…

Für kaum etwas anderes bleibt da noch Platz. Gut, vielleicht gelingt es
Dir, dich kurzzeitig auf etwas Bestimmtes zu konzentrieren. Aber wenige
Minuten später kehren die Gedanken fast unweigerlich, zwanghaft sozusagen,
zu ihm oder ihr wieder zurück. Und Du kannst scheinbar nichts dagegen tun.

Das belastet natürlich den Alltag. Und somit die Arbeit. Du machst Fehler,
bist unaufmerksam. Wenn dem so ist: Lasse Dich ruhig für ein paar Tage
krank schreiben!

Und: Setze Dich so nicht mehr unter Druck. Es ist einfach gerade so, wie es
ist. Kümmere Dich um Dich selbst! Das ist jetzt die weitaus bessere
Strategie!

Mehr erfolgreiche Strategien und Tipps kannst Du hier finden:
interfe.net/liebeskummer-ueberwinden

Hier stelle ich Dir nun erfolgreiche Maßnahmen vor, wie Du Deinen
Liebeskummer überwinden kannst:

Erfolgreiche Maßnahmen, um den extremen Liebeskummer hinter Dir zu lassen

Kümmere Dich jetzt um Dich selbst. Und frage Dich ganz bewusst, was Dir nun
gut tun könnte.

Das mag Dir vielleicht etwas zu einfach vorkommen. Du weißt vielleicht
nicht, wie Du das umsetzen kannst. Hier sind meine Tipps:


Maßnahme 1. sich ablenken, wenn der Liebeskummer zu groß wird

Hier ein paar gute Tipps, die sich sehr leicht im Alltag umsetzen lassen:

  • Gehe vor die Tür.

  • Lenke Dich bewusst ab, wenn bestimmte Gedanken wieder in Deinem
    Kopf kreisen.

  • Treffe Dich mit Deinen Freunden.

  • Treibe (reichlich) Sport.

  • Halte Deine Gedanken schriftlich fest.

  • Sei kreativ (wie z.B. zeichnen, malen, Musik machen,. …)

  • Ernähre Dich möglichst gesund und ausgewogen.

  • Verzichte so gut es geht auf Alkohol, Nikotin. Drogen solltest Du
    natürlich auch nicht nehmen…

  • Versuche, ausreichend zu schlafen.


Maßnahme 2. Denke trotz Deines starken Liebeskummers vor allem an Dich

Konzentriere Dich jetzt ganz auf Dich. Frage Dich, was Du jetzt brauchen
könntest. Und was Du Dir vom Leben erhoffst. (Außer natürlich, wieder mit
ihm oder ihr zusammen zu kommen.)


Maßnahme 3. Erstelle einen Plan, um wieder aus dem Liebeskummer heraus
zu kommen

  • Mache einen Plan.

  • Der kurz, mittel- und langfristige Ziele enthält.

  • Halte diesen Plan so gut es geht ein.

  • Setze ihn sofort um.

  • Und Du wirst sehen, wie Du Stück für Stück weiterkommst.


Maßnahme 4. Sei Dir bewusst, dass Du Dein Bestes gegeben hast

Fakt ist: Der oder die Ex war auch „nur“ ein Mensch. Und zwar ein Mensch,
der (ebenfalls) gewisse Fehler begangen hat.

Das ist einfach menschlich. Und deshalb wird jeder von uns bestimmte Fehler
begehen. Auch in der Beziehung.

Und: Du hast in den allermeisten Fällen Dein Bestes gegeben. Mehr kann man
nicht verlangen. Gut, im Rückblick würdest Du vielleicht das ein oder
andere anders machen. Aber: Du wusstest es damals nicht besser. Und: Du
hättest mit Sicherheit andere Fehler gemacht…

So viel zu den Ratschlägen, wie Du den extremen Liebeskummer bewältigen
kannst. Ich will Dir aber noch mehr Mut machen – im nächsten Kapitel!


Liebeskummer – Ich kann nicht mehr. Warum Du es ebenfalls schaffst

Du besitzt eine sehr, sehr große innere Stärke. Diese ist Dir vielleicht
gar nicht bewusst. Aber: Sie ist definitiv da!

Und: Besonders in Krisen zeigt sich, wie stark wir eigentlich sind. Diese
Erfahrung habe ich immer wieder gemacht. Klar: Zunächst konnte ich das gar
nicht sehen. Aber: Im Nachhinein hat mich diese oder jene Erfahrung umso
stärker gemacht. Und das wird auch bei Dir so sein!

1. Du wirst es schaffen, weil Du sehr, sehr stark bist

Selbst wenn Du noch denkst, dass Du wertlos und schwach bist. Nein, dem ist
nicht so!

Du bist nämlich eine einzigartige Person. Eine Person, die so viel Kraft
und Stärke hat. Vergesse das bitte nicht! Und umgebe Dich mit jenen Leuten,
die Dir dies auch gerne bestätigen werden.


2. Du wird es schaffen, weil Du wichtige Erkenntnisse gewinnst

Und wie? Auf diese Art und Weise

  • Schreiben

  • bewusst gut zu Dir selbst sein (Ernährung, Momente der Ruhe,
    Meditation, Atemübungen, ….)

  • bewusst innehalten, jetzt diesen einen Moment in sich aufnehmen
    („Was ist gerade los? Was sehe, höre, fühle, rieche, schmecke
    ich?“)

  • tief durchatmen

  • mit Suggestionen und Affirmationen (positive Glaubenssätze)
    arbeiten

  • sich Ziele (kurz- und längerfristige) setzen

  • einen detaillierten und konkreten Umsetzungsplan erstellen

  • keinen Kontakt (!!) zum oder zur Ex haben

  • keine Vergleiche anstellen: Denn jeder ist einzigartig. Und jeder
    geht auf seine Weise mit der Situation um. Denn die jeweiligen
    Umstände sind immer verschieden.


3. Du wirst es schaffen, weil Du sehr viel Unterstützung in Deiner
Umgebung hast

Ich habe ja weiter oben schon erwähnt, wie wertvoll Freunde und Leute sind,
die Dich auffangen, Dich jetzt unterstützen. Halte Dich genau an diese
Personen! Denn sie werden Dich weiter bestärken. Und Dir wertvolle Kraft
geben.


Was kannst Du tun, wenn Dein Liebeskummer einfach nicht weg geht?

Ich hoffe, all diese Tipps helfen Dir! Aber: Sollte es Dir selbst nach
einigen Monaten immer noch so schlecht gehen: Suche professionelle Hilfe.
Sei bitte nicht zu stolz hierfür. Sondern tue es Deinetwegen.