Du hast sehr starken Liebeskummer? Der einfach nicht weniger werden will?
Du weißt nun nicht, was Du dagegen unternehmen sollst? Was helfen kann?

Wie wäre es mit einer Liebeskummer Hypnose? Vielleicht hast Du davon schon
gehört. Denn nicht wenige Stars haben sich dazu entschlossen. Und nicht nur
bei ihnen hat es funktioniert…

Ich will an dieser Stelle mal ein wenig persönlicher werden. Denn einst
hatte auch ich sehr, sehr starken Liebeskummer. Selbst Wochen danach ging
es mir nicht wirklich besser. Und ich fragte mich, was mir noch helfen
könnte.

Mir war klar: Ich brauche schon eine sehr intensive Maßnahme. Eine, die
tief(er) geht. Und sich auch mit meinem Unterbewusstsein beschäftigt.

In diesem Zusammenhang hörte ich von der Hypnose. Und beschloss, das
einfach mal auszuprobieren. Und mich auf diese Erfahrung einzulassen.

An meinem Wissen will ich Dich nun teilhaben lassen. Deshalb verrate ich
Dir hier:

1) Ob die Liebeskummer Hypnose funktioniert

2) Was die Vor- und die Nachteile sind

3) Wie der konkrete Ablauf ist

4) Wie Du eine Selbsthypnose durchführen kannst

5) und was es noch als Fazit zu sagen gibt.


Liebeskummer Hypnose – funktioniert sie?

Tja, an dieser Frage scheiden sich bekanntlich die Geister. Höchste Zeit,
dem Ganzen mal auf den Grund zu gehen!

Sie funktioniert wenn…

– Du Dich wirklich darauf einlassen kannst. Denn nur dann wirst Du bereit
sein, auch mitzumachen. Mit Deinem Unterbewusstsein in Kontakt zu treten.
Zu skeptische Geister werden das kaum schaffen!

– Du entspannt genug dafür bist. Vielleicht braucht es ein wenig, bis Du in
diesen körperlichen Zustand kommst. Bei mir war es so. Doch dann konnte ich
mich darauf einlassen. Und mich entspannen.

– Du der richtigen Anleitung folgst. Bist Du unsicher, gehe zu einem
Hypnose Therapeuten. Und lasse dies von ihm durchführen. Er kennt sich
damit aus und weiß, was er tut!

– Du die Erkenntnisse auch umsetzt. Denn wie heißt es so schön: Die besten
Theorien nützen nichts. Wenn sie einfach nicht umgesetzt werden…

Sie funktioniert nicht wenn…

– Du zu rational an die Sache heran gehst. Denn wie schon oben deutlich
geworden sein dürfte: Man muss sich darauf einlassen können.

– Du es nicht richtig anwendest. Eine Hypnose kann schief gehen. Wenn sie
nicht richtig durchgeführt wird. Deshalb braucht es eine gute Anleitung!

– Du zu schnell aufgibst. Ich sage Dir ganz ehrlich: Bei mir hat es nicht
sofort funktioniert. Weil ich mich schwer damit getan habe, mich zu
entspannen. Los zu lassen. Dann aber ging es. Und wie!

Was sind die Vor- und Nachteile einer Hypnose bei Liebeskummer?

Vorteile

– Du kannst erstaunliche Ergebnisse erzielen. Und das innerhalb sehr kurzer
Zeit. Meist braucht es nur zwei, drei Sitzungen, bis die ersten wichtigen
Erkenntnisse kommen.

– Du kannst sehr viel über Dich lernen. Wissen, dass Dir nicht nur in
Sachen Liebeskummer weiterhelfen wird. Es ist also auf keinen Fall
verschwendete Zeit!

– Du kannst die Hypnose auch gut alleine durchführen. Sofern Du weißt, wie
es geht, versteht sich.

Nachteile


Es funktioniert nur unter bestimmten Voraussetzungen. Dann nämlich, wenn
man sich darauf einlässt. Das gelingt nicht jedem!

– Man muss eine gute Anleitung/ einen guten Therapeuten finden. Man sollte
also im Vorfeld einiges an Recherche Zeit einplanen.

– Man sollte nicht zu hohe Erwartungen haben. Denn ganz ehrlich: Es ist nun
mal ein Experiment.

– Man sollte parallel dazu auch auf anderen Bereichen arbeiten. Ein
Allheilmittel ist die Hypnose nämlich nicht. Und deswegen solltest Du
gleichzeitig Dich auch um Deinen Körper kümmern. Und den Liebeskummer, die
aktuelle Situation analysieren.

Der Ablauf einer Hypnose bei Liebeskummer

Hier möchte ich auf den Ablauf einer Hypnose Sitzung bei einem Therapeuten
eingehen. Was erwartet Dich in dieser Hinsicht?

Schritt 1 – Probetermin

In der Regel wird erst einmal ein Probetermin vereinbart. Auf diese Weise
könnt Ihr beide Euch kennenlernen. Besprechen, wie Deine Situation aktuell
ist. Warum Du hier bist. Was Du Dir erhoffst.

Gleichzeitig erkennst Du, ob Du Dich bei diesem Therapeuten, in diesen
Räumen wohlfühlst. Das ist sehr wichtig! Denn ohne Vertrauen geht es in
dieser Hinsicht nicht…

Hast Du Dich entschieden, kann die eigentliche Hypnose Sitzung beginnen.
Sie läuft so ab:

Schritt 2: Einleiten der Hypnose

Zunächst wirst Du aufgefordert, es Dir ganz bequem zu machen. Lege Dich
hin, decke Dich zu, wenn Du magst. Vielleicht möchtest Du dabei auch
entspannte Musik im Hintergrund hören. Schließe nun die Augen. Und sei
bereit, dich auf eine spannende Reise zu begeben…

Dein Therapeut wird Dich dabei begleiten. Er wird Dir dabei helfen, Dich zu
entspannen. Dich in diesen magischen Zustand zwischen nicht mehr ganz wach
und schlafen begleiten. Lasse Dich darauf ein! Und sage ihm, wenn Du noch
ein bisschen Zeit brauchst.

Schritt 3 – die Hypnose selbst

Nun bist Du inmitten der Hypnose. Überlege Dir vorher, was Du erreichen
möchtest. Was Dein Wunsch ist. Überlege Dir zudem bestimmte Bekräftigungen
(Affirmationen). Wie etwa „Ich möchte meinen Liebeskummer überwinden. Und
ich weiß, dass er jeden Tag kleiner und kleiner wird.“

Was passiert bei der Hypnose selbst?

Stelle Dir nun vor, wie Du ohne Liebeskummer lebst. Wie frei, wie stark,
wie selbstbewusst Du nun bist. Wie Du Dich fühlst. Wie Du Dich in
bestimmten Situationen verhältst. Etwa dann, wenn Du ihm oder ihr
begegnest. Dein Therapeut wird Dir in dieser Hinsicht helfen. Und bestimmte
Situationen konkret ansprechen.

Stelle Dir alles ganz genau vor. Was Du anhast, wie Deine Gestik und Deine
Mimik ist. Denke daran: Du hast den Liebeskummer überwunden. Und bist
stärker, selbstbewusster. Führst ein wunderbares, ein freies Leben.

Warum läuft es genau so ab?

In diesem Zustand der Trance siehst Du dieses Bild. Und kannst es
anschließend zum Leben erwecken. Du weißt nun, dass es geht! Und dass Du es
schaffen wirst. Denn Du bist vorbereitet..

Schritt 4: Sanft wieder zurückkehren

Nun ist die eigentliche Hypnose beendet. Und Du kannst allmählich wieder
aufwachen. Dies geschieht sanft und allmählich. Du wachst nach und nach
auf. Nimmst die Geräusche, die Umgebung immer deutlicher war. Und bist dann
schließlich wieder in der Realität angekommen.

Anleitung zur Selbsthypnose bei Liebeskummer

Du willst die Hypnose selbst durchführen? Hier habe ich eine Anleitung für
Dich!

Schritt 1: Entspanne Dich!

Wie schon bereits erwähnt: ohne Entspannung läuft bei der Selbsthypnose
rein gar nichts. Deshalb solltest Du zunächst in diesen Zustand gelangen.

Wie das gelingt? Du kannst es beispielsweise mit der Methode der
progressiven Muskelentspannung probieren. Das funktioniert bei mir immer
sehr gut. Dabei werden die einzelnen Partien des Körpers nach und nach
bewusst entspannt. Von Kopf bis Fuß…

Oder Du wendest eine andere Taktik an. Online kannst Du in der Hinsicht so
einiges an Vorschlägen finden!

Schritt 2: Beginne, Dein Unterbewusstsein zu erforschen.

Stelle Dir nun eine ganz bestimmte Situation vor. Eine, die Dir dabei
hilft, in diese „hypnotisierte“ Stimmung zu kommen. Ich stelle mir dabei
ganz gerne vor, wie ich in einen Keller hinabsteige. Der Keller, das ist
mein Unterbewusstsein. Wo all meine Ängste, Befürchtungen, Wünsche, Träume
und Hoffnungen versammelt sind.

Und zwar in einem Zimmer. Stelle Dir nun vor, dass Du zu diesem Zimmer nur
durch eine Treppe gelangst. Steige diese Treppe nun langsam hinunter. Atme
dabei tief ein und aus. Das ist sehr wichtig!

Betrachte Dich bei alldem von außen. Du bist der Akteur. Doch gleichzeitig
siehst Du, wie Du Stufe für Stufe hinabsteigst.

Atme weiterhin regelmäßig. Und tief! Das hält den Zustand der Entspannung
am Laufen. Wenn Du merkst, dass Du eine Pause brauchst, halte ein. Und
beginne dann wieder mit dem „Abstieg“.

Schritt 3: Steigere diesen Zustand

Nun begibst Du Dich direkt IN den Körper hinein. Du siehst nun, was
passiert. Du nimmst alles verändert wahr. Auch im Bereich der Sinne: beim
Hören, Sehen und beim Fühlen.

Nun bist Du „im Flow“,wie es im Fachjargon heißt. Und Du bist gleichzeitig
hellwach und gleichzeitig nicht in diesem Zimmer, sondern in einer anderen
Welt… Ein fast schon magischer Zustand!

Schritt 4: Trete nun direkt mit Deinem Unterbewusstsein in Kontakt.

Jetzt wird es spannend. Denn Du schließt die Tür zu diesem einen Zimmer
auf. Vielleicht hast Du Angst. Das ist normal, das ist vollkommen in
Ordnung. Gebe Dir all die Zeit, die Du brauchst und überstürze nichts.

Nun betrittst Du den Raum. Darin sind, wie gesagt, all Deine
Dämonen.Verletzungen, ungute Erfahrungen, die Du gemacht hast.
Befürchtungen und Ängste, die im Alltag nicht so wahr genommen werden. Doch
die Dich sehr prägen.

  • Das gilt auch für Wünsche, Ziele und Hoffnungen.
  • Schaue Dir all diese an.
  • Was lösen sie in Dir aus?
  • Was bewegen sie in Dir?
  • Wie fühlst Du Dich, wenn Du Dich mit ihnen befasst?

Was erwartet Dich jetzt?

Du wirst sehr viel erkennen. Bestimmte Verhaltensmuster, die Dich genau so
und nicht anders handeln lassen. Vielleicht kommen Dir bestimmte
Situationen in den Sinn. Und Du erkennst, warum es genau so kommen musste,
wie es gekommen ist.

Es ist eine sehr spannende Reise, in diesem Moment besonders. Halte Dich so
lange in diesem Raum auf, bis Du „satt“ bist. Du kannst in diesem Raum
bleiben, so lange Du willst!

Schritt 5: Die Rückkehr

Du hast nun alles erfahren, was Du erfahren wolltest? Dann ist es Zeit,
allmählich wieder wach zu werden. Und in die Realität zurück zu kehren.
Beziehungsweise in dieses Zimmer, in dem Du Dich aufhältst.

Lasse Dir dabei Zeit. Stelle Dir vor, wie Du diesen Raum nun verlässt.
Schließe sanft die Tür. Steige langsam die Treppen hoch. Atme dabei auch
weiterhin regelmäßig sowie tief ein und aus. Lege ruhig eine Pause ein,
wenn Du noch nicht ganz bereit bist.

Öffne nun die Augen. Bewege Arme, Beine, verschiedene Partien des Körpers.
Aber ebenfalls sanft! Und genieße es, diese wunderbare und bereichernde
Erfahrung gemacht zu haben.

Fazit!

Mir hat die Hypnose geholfen. Zugegeben, ich musste mich erst einmal darauf
einlassen. Und die skeptische Stimme in meinem Kopf ausschalten.

Das klappte. Weil mir auch bewusst war: Mit dem Verstand alleine kann ich
dem Liebeskummer nicht beikommen. Ich brauche etwas Tiefergehenderes! Und
das konnte die Hypnose erfüllen.

Ich habe viel dabei gelernt. Indem ich mit meinem Unterbewusstsein in
Kontakt trat. Dabei kam sehr viel mehr auf, als ich vorab gedacht hätte.
Und diese Erkenntnisse helfen mir noch immer..

Ich möchte es an dieser Stelle ganz klar sagen: Die Hypnose ist nicht für
jedermann geeignet. Sie ist auch nicht das einzige Mittel, das bei allen
und jedem wirkt. Zumal man auch noch auf anderer Ebene parallel dazu
arbeiten muss.

Doch wenn man sich dafür entscheidet, wenn man sich darauf einlassen kann:
Dann ist es möglich, sehr viel für sich mit zu nehmen. Und in
verhältnismäßig kurzer Zeit weiter zu kommen als mit solch manch anderer
Methode. Warum deshalb nicht ausprobieren? Viel zu verlieren hat man
schließlich nicht!!