Leidet er jetzt oder leidet er nicht? Unter der Trennung, um genau zu sein. Denn irgendwie wirkt das nicht ganz so… sonst würde er nicht weiter Party machen und fröhlich vor sich hin leben, oder?

Diese Situation kommt Dir nur allzu bekannt vor? Wenn Du Deinen Ex nämlich so betrachtest: Dann könntest Du auf die Idee kommen, dass er über das Aus schon sehr schnell hinweg gekommen ist…

Umso mehr willst Du es jetzt wissen. Ob er nun unter Liebeskummer leidet oder nicht. Halte mal Ausschau nach ganz bestimmten Anzeichen! Doch welche sind das? Dies verrate ich Dir hier, in diesem Beitrag.

Und noch mehr:

1) wie unterschiedlich gehen Männer und Frauen mit Liebeskummer um?

2) woran erkennst Du, dass dieser eine Herr unter Liebeskummer leidet?

3) und das Fazit zu diesem Thema!


Wo ist der Unterschiede zwischen Männern und Frauen bei Liebeskummer?

Oh, da gibt es so einige! Auch, wenn der Liebeskummer beide gleichermaßen hart trifft. Doch der Umgang mit dem Herzschmerz ist nun mal ein anderer. Schauen wir uns das doch mal an:

Der unterschiedliche Umgang mit Emotionen bei Frauen und Männer!

Männer gehen anders als Frauen mit Emotionen um… das zeigt sich immer wieder. Klar: Auch sie werden von dem Verlassen werden, dem Zerbrechen der (großen) Liebe hart getroffen. Doch wie sie sich nun verhalten, das ist anders.

welche Emotionen beinhaltet Liebeskummer?

Liebeskummer ist eine Mischung aus…

Trauer. Darüber, dass es nun (endgültig) vorbei ist. Darüber, dass man ihn oder sie verloren hat. Darüber, dass man bestimmte Träume und Wünsche begraben muss. Wie etwa jene, die Zukunft mit eben diesem Partner gemeinsam zu verbringen.

Sehnsucht. Ja, auch dieses Gefühl spielt bei Liebeskummer eine große Rolle. Die Sehnsucht speist sich zum einen aus der Gewohnheit. Denn man hat bis vor gefühlt einer Sekunde so viel Zeit mit dem Anderen verbracht. Und das auf sehr intensive Art und Weise! Nun tut sich da diese große, große Leere auf. Und da ist es ganz natürlich, dass man sich nach dem Anderen sehnt.. und: Da ist auch die Sehnsucht nach dem Körper, der Gegenwart, etc. des Anderen. Man will dieses wunderschöne Gefühl wiederhaben, das man im Beisein des Anderen spürte. Auch das ist nun weg. Und umso mehr vermisst man es…

Verzweiflung. Darüber, dass es nicht geklappt hat. Vielleicht kommen nun Gedanken wie „Warum immer ich? Warum muss es bei mir immer schief laufen?“ auf. Verzweiflung über das Aus. Solche Gedanken und Fragen können einen echt runter ziehen und mitnehmen. Und das macht den Liebeskummer dann erst richtig stark..

Vorwürfe. An sich selbst. Dass man es nicht besser hinbekommen hat. Dass man diese Chance auf Liebe einmal mehr in den Sand gesetzt hat (wie berechtigt diese Vorwürfe sind, das steht auf einem anderen Blatt). Und an den Anderen vielleicht auch. Dass dieser einfach so gegangen ist. Und einen selbst zurück gelassen hat.

Angst. Vor der Einsamkeit vor allem. Das ist eine ganz natürliche Angst – schließlich sind wir Menschen nun einmal soziale Wesen! Und wir brauchen die Nähe, die Anerkennung, die Liebe der Anderen. Und eine ganz spezielle Form der Liebe besonders – die partnerschaftliche nämlich. Diese ist bekanntlich nun nicht mehr da. Und das lässt die Angst vor dem Alleinsein, der Einsamkeit wieder aufleben. Die Angst davor, niemals mehr im Leben jemanden finden zu können. (Auch, wenn diese Angst meist unsinnig ist. Doch ist sie da.)

Da Männer…

von Natur aus etwas weniger emotional gestrickt sind. Sie haben es von Haus aus weniger gelernt, mit ihren Emotionen umzugehen. Sie auszuleben. Das ist in ihrer gesellschaftlichen Rolle einfach weniger (bis kaum, das hängt auch von der jeweiligen Umgebung ab) vorgesehen. Entsprechend gering ist die Rolle, die die Emotionen bei Männern spielen. Auch in solchen extremen Situationen..

die Emotionen seltener ausgesprochen werden. Denn oftmals schämt man(n) sich für Emotionen. Für bestimmte wie eben Trauer, Verzweiflung und Co besonders! Und umso bedachter sind sie dann darauf, sich ja nichts anmerken zu lassen. Auch weiterhin das Image des coolen und ach so lässigen Typen zu markieren. Der sich von nichts und niemandem beeindrucken und irritieren lässt. Von so etwas wie Liebeskummer schon fünfmal nicht! (was ist das überhaupt?!?)

aus Stolz den Liebeskummer eher mit sich selbst ausmachen wollen. Ja, der männliche Stolz. Der ist schon ziemlich ausgeprägt. Oder sollte man es besser die männliche Eitelkeit nennen? Denn mal ehrlich, sie pflegen ihr Image des harten, coolen Typen schon sehr. Achten schon sehr darauf, dass nichts dieses Image erschüttert. Sie erwarten von sich selbst, dass dieses Bild ja keinen Kratzer bekommt. Schon deshalb verbietet es sich quasi von selbst, mit Anderen über den eigenen Kummer zu reden. Denn das würde ja diesem Bild widersprechen.. deshalb: lieber nichts sagen und alles mit sich alleine ausmachen! Wie ein lonesome Cowboy eben… deshalb wollen sie nun vermeintlich Stärke beweisen. Und übersehen dabei: Manchmal ist es so viel stärker, Schwäche zu zeigen.

Brauchen sie meistens länger…

um Liebeskummer zu verarbeiten. Ja, sie leiden in diesem Moment vielleicht nicht so sehr. Eben, weil sie verdrängen und die Emotionen weg schieben. Doch dafür dauert es dann umso länger, bis der Liebeskummer wirklich überwunden ist. Finde ich jetzt mal nicht so die beste Variante…

Du hast nun gesehen, wie unterschiedlich Männer mit dem Kummer umgehen. Doch leidet er jetzt unter Herzschmerz oder nicht? Dieser Frage gehen wir in dem folgenden Kapitel nach!

Woran erkennst du, dass er Liebeskummer hat?

An so ganz bestimmten Anzeichen. Welche aber sind das? Hier stelle ich sie Dir vor!!

Männer werden bei Liebeskummer häufiger aggressiv oder sarkastisch

Liebeskummer entlädt sich bei Männern…

oft indirekt. Denn siehe oben: Sie trauen sich nicht, direkt den Kummer, die Trauer, die Verzweiflung und all die Liebeskummer Kollegen auszuleben. Sie wissen manchmal auch gar nicht, wie das gehen soll! Einfach los weinen? Undenkbar. Wie so vieles andere auch. Daher können sie diesen großen Schmerz oft nur auf indirektem Wege ausleben. Etwa, indem sie den Druck, der in ihnen ist, mit Aggressionen bekämpfen. Nun auffällig häufig in Streit geraten – den sie oft unbewusst vorher gesucht haben. Das ist sogar oft zu beobachten!

Doch im Grunde genommen…

haben sie mit den gleichen Emotionen zu kämpfen in einer Liebeskummerphase! Denn für jeden von uns, egal ob Mann oder Frau, fühlt sich das Verlassen werden gleich schmerzhaft an. Jeder von uns wird deshalb mit den gleichen Gefühlen konfrontiert werden. Und erst einmal nicht wissen, wie er oder sie damit umgehen soll…

Daher treffen allgemeine Anzeichen für Liebeskummer…

gleichermaßen für Männer und Frauen zu! Denn letzten Endes sind wir alle „nur“ Menschen, nicht wahr? Und das gilt auch in diesem Fall…

Eine Liste mit typischen Anzeichen für Liebeskummer bei Männern und Frauen

Typische Anzeichen sind…

er ist oft schweigsam/sarkastisch (mehr als normalerweise). Zieht sich in sich selbst zurück. Antwortet nur noch einsilbig und mürrisch. Wie eine Auster scheint er komplett dicht gemacht zu haben…

er zieht sich gerne zurück/isoliert sich nach kurzer Zeit unter Leuten. Denn es übersteigt vermeintlich seine Kräfte. Da jetzt unter Leute zu gehen und fröhlich und gut gelaunt zu sein. (auch, wenn das keiner von ihm verlangt. Aber er will sich nun mal . Siehe oben , möglichst wenig anmerken lassen. Denn die Alternative, mitleidig von allen angeschaut zu werden, die kommt ihm jetzt auch nicht sonderlich attraktiv vor…). Ihm ist das alles zu viel. Vor allem, wenn er nun unter depressiven Verstimmungen leidet, dann wird das Ganze natürlich noch einmal verstärkt. Und deshalb bleibt er zu Hause. Auf dem Sofa oder im Bett. Und leidet vor sich hin. Doch das bekommt (zunächst einmal) keiner mit… wie auch?!?

er ist lustlos und sagt zu allen Ideen/Vorschlägen Nein. Denn in ihm ist diese große, große Müdigkeit und diese große Lethargie.er kann sich zu nichts, aber auch so gar nichts, aufraffen. Und deshalb bleibt er zu Hause.

er raucht und trinkt häufiger und mehr. Weil er das Gefühl hat, mit diesem großen Schmerz einfach nicht alleine klar kommen zu können. Der zu groß zu sein scheint. Es geht einfach nicht! Da will er lieber vergessen. Zumindest für diesen einen Moment. Und das tut er auch – mit diesem oder jenem Hilfsmittel. (doch meist bleibt es nicht nur bei diesem einen Mal. Im Gegenteil. Im schlimmsten Fall kann sich hieraus ein Suchtproblem entwickeln..)

er ist in eine oder mehrere Streitereien/Schlägereien verwickelt. Siehe oben. Für ihn ist das eine Möglichkeit, diesen großen Druck in ihm aufzulösen. Sich vielleicht abzulenken. Also sucht er unbewusst den Streit… (auch, wenn es auf Kosten seines Körpers geht).

er vernachlässigt seine alltäglichen Pflichten und Aufgaben. Denn schon die kleinste Anforderung und Aufgabe scheinen ihm jetzt zu viel zu sein. Er kann sich dazu einfach nicht aufraffen.

er stürzt sich in Arbeit und hat nie Zeit. Das ist eine andere Form der Ablenkung. Der Verdrängung. Die aber ebenfalls sehr häufig anzutreffen ist. Warum? Nun, auf diesem Gebiet fühlt er sich sicher. Er weiß, dass er es beruflich und fachlich drauf hat. Er kann sich hier souverän und sicher geben. Weil er sich eben so fühlt. Das gibt ihm wertvolle Bestätigung. Die er gerade braucht, da sein Ego doch so angeknackst ist…

er flirtet vermehrt mit Frauen/ ist dabei sehr machomäßig. Auch das hat viel, sehr viel mit der Suche nach Bestätigung zu tun. Allerdings einer anderen als der gerade beschriebenen. Ja, auch hier ist sein Ego angeknackst. Und durch die weibliche Anerkennung und Bestätigung soll das bitte so schnell wie möglich korrigiert werden! Mal schauen, ob es klappt… und ja, natürlich kann er sich auch auf diese Weise sehr gut ablenken.

er schreibt ihr häufig betrunkene Nachrichten. Die vielleicht sehr nostalgisch und ja, ein klein wenig weinerlich ausfallen. Doch kann er sie nun mal nicht vergessen. Und in dem etwas benebelten Zustand kann er das dann auch so eingestehen. Sowohl sich selbst als auch ihr gegenüber (wie er das dann am nächsten Morgen sieht, ist wieder eine andere Frage).

er wirkt abwesend und apathisch, wenn man mit ihm redet. So, als sei er gar nicht da. Das stimmt in gewisser Weise auch. Denn irgendwie dringt gerade einfach nichts zu ihm vor. Vielleicht, weil der Schock über das Aus einfach noch zu groß ist. Oder weil er zu sehr mit seinem Kummer beschäftigt ist…

er hat keinen Spaß mehr an Dingen, welche er sonst mochte. Und er hat vielleicht vollkommen das Interesse an ihnen verloren. Er hat sie und somit in gewisser Weise sich selbst aufgegeben. Und sich ganz und gar seinem Kummer ergeben…

er sieht alles negativ und ist nihilistisch. Für ihn macht jetzt alles keinen Sinn mehr. Für ihn ist alles schwarz. Er empfindet keine Freude mehr. Will das vielleicht auch gar nicht – es soll alles doof und überhaupt und sowieso sein!

Das sind so ganz typische Merkmale, wie sich ein Kerl bei Liebeskummer verhält. Nicht immer müssen all diese Anzeichen bei einem Betroffenen genau so auftreten! Vielleicht reagiert der eine eher mit Aggressionen. Der andere hingegen zieht sich vollkommen in sich selbst zurück. Das hängt natürlich von dem jeweiligen Charakter ab!

Schaue deshalb genau hin. Und beobachte sein Verhalten über eine gewisse Zeit. Dann wirst Du gut erkennen können, wie es um seinen wahren Seelenzustand bestellt ist…

Du solltest nun um einiges besser darüber Bescheid wissen, wie er sich wirklich fühlt! Deshalb möchte ich nun auch diesen Beitrag beenden. Und Dir vorher aber noch einige (wenige) Sätze mit auf den Weg geben. Was ich hiermit auch tue. In dem Fazit nämlich!

Anzeichen Liebeskummer Mann – unser Fazit!

Ja, die Männer und der Liebeskummer. Schwieriges Thema, ehrlich gesagt. Und zwar reichlich schwierig! Denn mal ehrlich: Die Meisten denken noch immer, sie könnten sich so „weibliche“ Emotionen wie Trauer, Sehnsucht und co nicht erlauben. Dass sie dann Muskeln (oder ihre Männlichkeit oder so ) verlieren, wenn sie zum Taschentuch greifen und den Kummer wirklich zulassen.

Und natürlich widerspricht auch das ihrem Image, das bitte auch weiterhin nach außen hin vermittelt werden soll. Jetzt ganz besonders, da sie sich in dieser emotionalen Ausnahmesituation befinden! Umso größer ist da die Angst um ihr Image. Und dass es zerstört werden könnte…

deshalb tun sie alles, um das ja nicht nach außen zu tragen. Um sich nichts anmerken zu lassen. Auch, wenn ihnen das nicht gut tut. Auch, wenn es mit dem Überwinden des Kummers dann umso länger dauert. Aber das nehmen sie dann unbewusst in Kauf…

(merke: natürlich tickt nicht jeder Mann so. und dank der Emanzipation und weil sich auch das gesellschaftliche Bild der Männer ändert, wird das nun allmählich anders. Doch dieses Bild ist nun mal noch sehr mächtig. Und in sehr, sehr vielen Köpfen verankert…)