7 Schritte Ex zurück Formel

Du träumst davon, wieder mit Deinem Ex zusammen zu kommen? Und dieser Gedanke lässt Dich gar nicht mehr los? Doch eines weißt Du leider nicht:

Wie Du das bloß anstellen sollst!!

Wir vom Ex Ratgeber Team wollen Dir helfen. Wie wir es schon vielen, vielen Suchenden zuvor taten! Zum Beispiel einer Kundin, die ganz verzweifelt war. Die ihr Vorhaben schon fast als hoffnungslos abgestempelt hatte.

Doch mithilfe unserer Strategie hat sie es geschafft. Und eine Sache wollen wir Dir an dieser Stelle gleich verraten: Sie ist noch heute sehr glücklich mit ihrem Partner.

 

Nun fragst Du Dich vermutlich, wie sie das bloß geschafft hat. Wie diese Strategie aussieht. Die selbst in manch hoffnungslosem Fall so gut anschlägt.

Diese Strategie wollen wir Dir im Folgenden konkret und detailliert vorstellen. Hier noch ein Hinweis: Sie funktioniert vor allem nach frischen Trennungen sehr gut.

Was Dich konkret erwartet? Hier unser Inhaltsverzeichnis:

1) Einleitung

2) Schritt 1: Eine Analyse des Bildes, das er aktuell von Dir hat

3) Schritt 2: Eine Analyse des Bildes von damals, als Ihr beide glücklich wart

4) Schritt 3: Eine Differenzierung hinsichtlich bestimmter Faktoren

5) Schritt 4: alles Festhalten

6) Schritt 5: Das Bild gezielt verändern

7) Schritt 6: ein Treffen mit ihm vereinbaren

8) Schritt 7: einen Blick in die Zukunft werfen

9) Wie du dich am Ende nicht verstellen wirst, aber er sich sogar für dich!

10) Wie du die 7 Schritte anwendest, wenn er sich nicht mehr meldet

11) Wie du die 7 Schritte anwenden musst, wenn er eine neue hat

12) Wie du die 7 Schritte anwendest, wenn eine Kontaktblockade vorliegt

13) Wie du die 7 schritte Formel bei einer absoluten und gelockerten Kontaktsperre anwendest

14) Wie du von einfach Nachrichten bis hin zu Dates vorgehen musst – genau erklärt und gezeigt.

15) Schlusswort

Schritt 1: Analysiere das Bild, dass er derzeit von dir hat

Lass es uns angehen! Doch wie? Bevor Du konkrete Maßnahmen ergreifst, gilt es natürlich, an bestimmte Sachen zu denken. Bzw. diese zu durchdenken.

Das ist notwendig. Schließlich willst Du den optimalen Erfolg erzielen! Und der kommt eben nur, wenn Du sämtliche Schritte perfekt an Deine Situation anpasst. Wenn Du weißt, was und warum dies zu tun ist.

Deshalb eine gründliche Analyse. Bitte nehme Dir wirklich Zeit für diesen Schritt. Er ist sehr wichtig! Bist Du unsicher, kannst Du auch um Feedback von außen bitten. Doch wirklich nur von jenen Personen, denen Du vertraust. Und die Deine Lage auch einigermaßen gut einschätzen können.

(Bitte frage auch nicht zu viele Leute auf einmal. Denn die Erfahrung hat gezeigt: Jeder Befragte hat seine eigene Meinung. Und zu viele „Stimmen“ im Kopf stiften noch mehr Verwirrung…

Horche also in Dich hinein. Und frage Dich, welcher Ratschlag, welche Meinung sich gut für Dich anfühlt. Schließlich weißt Du das am besten… Und Du sollst nichts unternehmen, was Du nicht auch vertreten kannst.)

 

Genug der Vorrede. Kommen wir zu den Fragen, um die es nun geht:

Stelle dir dafür die richtigen Fragen:

Frage 1: Was hat Dein Ex als Trennungsgrund genannt?

Dies gilt für den Fall, dass er es war, der den Schlussstrich gezogen hat. Erinnere Dich an diesen Moment. Was gab er als Grund an? Hat er diesen Grund vielleicht ein wenig ausgeführt? Oder ist er eher vage geblieben?

Ja, wir wissen: Diese Erinnerung kann ein wenig schmerzen. Doch ist es wirklich notwendig, sich damit zu befassen – siehe oben!

Frage 2: Kannst Du diesen Grund glauben und akzeptieren?

Horche in Dich hinein. Frage Deinen Bauch: Wie fühlt es sich an? Kannst Du seinen Grund akzeptieren? Oft wird etwas gesagt. Aber etwas anderes ist die wahre Ursache!

Hattest Du also das Gefühl, dass Dein Ex ehrlich und offen zu Dir war? Ein Indiz dagegen könnte sein, dass er das nicht weiter ausführen wollte. Dass er Dir dabei nicht in die Augen gesehen hat. Und so weiter.

Erinnere Dich also so gut es geht an diesen Moment. Wie war es, wie hast Du ihn empfunden?

Frage 3: Was hat in Eurer Beziehung gefehlt?

Wo gab es Probleme? In welchen Momenten hast DU Dich unglücklich und unzufrieden gefühlt? Auch hier ist es gut, eine Liste zu erstellen! Um ja nichts zu vergessen…

Nimm Dir bitte auch wirklich Zeit für diesen Schritt. Er ist nämlich sehr wichtig. Auch, wenn diese Erinnerung ebenfalls nicht die schönste sein wird.

Doch beobachten wir leider immer wieder: Man verdrängt sehr vieles. Und idealisiert so einiges im Nachhinein. Verdrängt also die Momente, die nicht so schön waren. Und diese gab es mit Sicherheit!

Schließlich gibt es solche Momente in JEDER Beziehung. Ja, auch in den glücklichen. Eine Partnerschaft, in der nur eitel Sonnenschein herrscht, ist also einfach nicht möglich. Es sei denn, beide sind Meister darin, viel unter den Teppich zu kehren. Und dem Anderen so einiges vorzuspielen. (Was an sich ebenfalls ein Alarmzeichen ist.)

Frage 4: Wo hat er sich weiterentwickelt oder habt ihr euch auseinander entwickelt?

Auch hier ist eine Liste gut. So vergisst Du garantiert nichts. Überlege also für Dich und in aller Ruhe: Hat er sich im Laufe der Zeit verändert? Was ist mit seinen Wünschen, Träumen und Vorstellungen passiert? Wie sehr warst Du noch in diese involviert?

Was hat er zum Schluss gerne unternommen? Und warst Du mit von der Partie? Oder ist er stattdessen lieber alleine bzw. mit seinen Kumpels um die Häuser gezogen? Wie war es bei Euch?

Vielleicht war es auch so, dass Ihr beide nach und nach auseinander gedriftet seid. Vielleicht, weil der Eine von Euch Kinder haben wollte. Der Andere war jedoch nicht bereit dazu. Zumindest noch nicht. Oder einer von Euch beiden hat viel gearbeitet. Die Karriere über die Beziehung gestellt. Was der Andere ihm vorgeworfen hat. Was war es bei Euch?

Versetze dich in ihn hinein:

Es ist wichtig, dass du jetzt erkennst und verstehst, welches Bild er von dir hat! Du brauchst seinen Blickwinkel auf dich! Was durch die rosarote Brille extrem schwer ist!

Folgende Übung kannst du dafür durchführen:

1. Stelle dich vor einen Spiegel. Betrachte Dich ganz bewusst. Sieh Dir in die Augen. Und schaue Dich an.

2. Atme vorab 10 Minuten tief ein und aus. Bis du in einer Art Trance-Zustand bist (ruhiges und meditatives Atmen). Achte darauf, diese Atmung auch weiterhin, während der gesamten Übung, beizubehalten.

3. Stell dir jetzt vor, du bist er und dein Spiegelbild bist du. Als würde er dich anschauen. Vielleicht hilft es Dir, dabei die Augen zu schließen. Was auch immer besser für Dich ist!

4. Versetze dich jetzt in sein Handeln hinein. Und stelle dir vor, dass du er bist, der dir (deinem Spiegelbild) all diese Dinge sagt und diese Dinge tut.

Stell dir vor, wie er dir sagte und jetzt sagt, er trennt sich. Wie er sich gegen Ende dir gegenüber verhielt. Was ihn antrieb, die Liebe zu dir immer mehr zu verlieren! Stell es dir ganz fest vor! Versuche jede Kleinigkeit zu durchleben! Es perfekt nach zu fühlen! Auch wenn es schwer ist.

Was das Wichtigste ist:

Dass du emotional sein Wesen und seine Entscheidung in aller Fülle dir gegenüber nachempfinden kannst. Und seine Beweggründe aus dieser Energie heraus verstehst! Damit du ein klares Bild davon bekommst, wo du stehst und warum jetzt dort stehst (ihr keine Beziehung habt)

Vielleicht klappt diese Übung nicht auf Anhieb. Manche tun sich damit ein wenig schwer. Einfach, weil es ein wenig ungewohnt ist.

Doch gib bitte nicht gleich auf, wenn es nicht sofort klappt. Sondern versuche es ein zweites, vielleicht auch ein drittes, etc. Mal. Dann wird es gelingen!

Du hast nun diesen wichtigen Punkt der Analyse durchgeführt. Kommen wir nun zum nächsten Schritt. Dem Bild nämlich, das er von Dir in der Hochphase Eurer Beziehung hatte.

Schritt 2: Welches Bild hatte er von dir auf dem Höhepunkt eurer Beziehung?

Erinnere Dich daran, als es Euch beiden als Paar wirklich gut ging. Als Ihr einfach nur glücklich wart. Vielleicht war das damals, als Ihr frisch zusammen gekommen seid. Oder später, als sich echte Liebe und echtes Vertrauen zwischen Euch entwickelt haben.

 

Nimm Dir auch für diesen Schritt bitte ausreichend Zeit und Ruhe. Und gehe erst dann zu Schritt 3 über, wenn Du das Gefühl hast, dass Du alles Wichtige herausgefunden hast!

 

Nun aber zu den Fragen, um die es jetzt geht:

Was fühlte er für dich und wie, als ihr auf dem Höhepunkt eurer Beziehung wart?

Woran hast Du es gemerkt? Was für Komplimente hast Du von ihm erhalten? Und in welchen Momenten war dies besonders häufig der Fall? Erinnere Dich an alles, was in diesem Zusammenhang wichtig sein könnte!

Vielleicht hat er immer mal wieder gesagt „Ich liebe es einfach, dass Du dich so und so verhältst.“ Oder er hat sein Kompliment auf eine andere Art und Weise ausgedrückt. Auch SMS, Nachrichten oder Briefe können in diesem Zusammenhang wichtig werden!

Stell dir folgende Frage:

Wie hat er sich im Gegensatz zu jetzt verhalten?

Mach eine vorher-nacher Analyse! Gehe dabei ganz genau auf die Stimme, die Qualität und Quantität seiner Nachrichten ein. Was schrieb er dir? Beschenkte er dich? Und zu welchen Gelegenheiten war dies der Fall?

Gehe wirklich tief in dich und finde heraus, wie er sich damals verhielt und wie er sich jetzt verhält. Schreibe alles genau auf! So fällt es Dir umso leichter, nichts zu vergessen. Und Deine Schritte, die anstehen, zu planen. Nimm Dir bitte Zeit für diesen Schritt. Und unternehme ihn in aller Ruhe! Also weg mit dem Handy, schalte den Fernseher aus, mache das Radio aus, etc. Es geht jetzt nur um diese eine Frage!

 

Auch hier kann Dir eine bestimmte Übung weiterhelfen. Und zwar die folgende:

Spiegel-Gefühlsanalye

Stell dich ebenso vor einen Spiegel und fühle ihn, Deinen Ex! Wie in Übung 1. Stell dir vor wie er dich berührte. Wie er dich ansah. Wie er fühlte, als er dich noch über alles liebte! Was er besonders an Dir mochte. Welche Seiten, welche Eigenschaften. Auch das Äußere. Warum warst Du damals seine Traumfrau? Was machte Dich zur wichtigsten Person für ihn in seinem Leben?

Finde heraus welches emotionale Bild er von dir hatte! Wie er für dich gefühlt haben musste. Und wie es sich in seinem rationalem Handeln zeigte! Differenziere!

Hinweis: Beide Schritte sind extrem wichtig. Gehe tief in dich! Denn nur so wirst Du wissen, wie Du anschließend weitermachen sollst. Ohne Analyse geht es also nicht!!

Und: Lasse nicht eher locker, bis Du das Gefühl hast: Du hast die richtigen Schlüsse gezogen: Herausgefunden, was wichtig in diesem Zusammenhang war und ist. Die Fragen sind nun wirklich beantwortet.

Der Eine braucht dafür vielleicht ein wenig länger. Der Andere tut sich mit dem Beantworten dieser Fragen sehr leicht. Das ist immer unterschiedlich. Es gibt hier also kein zeitliches Limit. Setze Dich daher nicht selbst unter Druck. Das bringt überhaupt nichts!

Im Gegenteil, es behindert nur. Wir haben die Erfahrung gemacht: Je mehr man sich darauf einlässt, umso besser und schneller ist auch das Ergebnis vorhanden. Setze Dich daher bewusst hin! Und widme Dich ausschließlich diesen beiden Schritten…

 

Auch dieser wichtige Punkt sollte nun erledigt sein. Nun kommen wir zu Schritt 3. In dem Folgendes beantwortet wird: Was für ein rationales und was für ein emotionales Bild hat Dein Ex eigentlich von Dir?

Schritt 3: Stelle fest welches emotionale und rationale Bild er von dir hat!

Welche Gefühle sind also mit seinem Bild von Dir verknüpft? Und wie geht er mit dem Verstand an die Sache heran?

Das klingt vielleicht ein wenig abstrakt. Doch keine Sorge: wir haben zahlreiche Anhaltspunkte für Dich! Die es Dir deutlich erleichtern, genau das herauszufinden.

Differenziere:

Welches Bild hat er derzeit auf rationaler Ebene von dir? Der Verstand ist somit gefragt. Konzentriere Dich daher vor allem auf diese Ebene.

Welches Bild hat er derzeit auf emotionaler Ebene von dir? Doch die Gefühle sollten natürlich auch nicht außen vor gelassen werden. Deshalb: Wie ist es um seine Emotionen bestellt? Darum geht es auf dieser Ebene!

Hier ist eine Übersicht aller Dinge, die emotional gelten und/oder rational gelten

Es geht darum, wo er dich im Kopf in Bezug auf rationale Dinge einordnet. Und wo er dich im Kopf emotional einordnet! Dinge, die du über das Gefühl verändern kannst (emotional) und Dinge, die du rational ändern kannst (durch Handeln)

Das alles ist Dir ein wenig zu abstrakt? Hier eine Tabelle. Mit diversen Anknüpfungspunkten für Dich:

Rational: Emotional:
Dein Modestil: In was für Kleidungsstücken hat er Dich besonders gerne gesehen? In was weniger gerne? Für was hast Du so manches Kompliment von ihm kassiert? Etc… Dein Charakter: Für was hast Du gegen Ende der Beziehung noch Komplimente von seiner Seite aus erhalten? Oder kamen da keine mehr? Stattdessen nur noch Kritik?
Deine Fitness: Wie fand er Deine Figur? War er mit ihr zufrieden? Oder kam von ihm immer mal wieder ein /(mehr oder weniger dezenter) Hinweis, Du könntest ja mal (mit ihm) joggen, etc gehen? Deine „böse“ Seite: Welche Eigenschaften, welche Verhaltensweisen von Deiner Seite aus fand er überhaupt nicht gut? Was hat er immer wieder kritisiert? Erinnere Dich an alles!
Dein Lifestyle: Wie war Dein Alltag, Dein Lebensstil gegen Ende Eurer Beziehung? Warst Du viel unterwegs? Oder eher der häusliche Typ, der abends kaum noch raus wollte? Hattest Du viele Interessen, Hobbys, etc? Erinnere Dich auch daran. Denn das ist wichtig… Deine „gute“ Seite: Welche Eigenschaften, welche Verhaltensweisen von Deiner Seite aus fand er hingegen sehr gut? Was hat er immer wieder gelobt? Erinnere Dich an alles!
Deine Weltansicht: Was für Gedanken, Meinungen, etc. hattest Du zu verschiedenen Themen? Warst Du gegen Ende der Beziehung eher weltoffen und tolerant? Neugierig? Oder eher verschlossen? Wie sehr hast Du Deinem Ex diese Weltansicht(en) mitgeteilt? Deine Selbstliebe: Wie groß bzw. gering war diese zu Ende der Beziehung? War sie vielleicht gar nicht (mehr) vorhanden? Du hast Dich vielmehr an ihn und seine (vermeintlichen) Wünsche und Erwartungen angepasst?

Oder hast Du zum Schluss fast nur noch Dich gesehen? Und bist gar nicht mehr auf ihn und seine Bedürfnisse eingegangen? Wie war es bei Dir?

Dein Job: Warst Du damals mit Deinem Job und mit Deiner Karriere zufrieden? Wie viel hast Du gearbeitet? Hat es Dich erfüllt? Oder warst Du eher unzufrieden? Dein emotionaler Umgang: Wie empathisch warst Du ihm und anderen gegenüber gegen Ende der Beziehung? Wie sehr hast Du Gefühle zugelassen? Vielleicht hast Du Dich sehr verschlossen. Und alles abgeblockt. Oder das Gegenteil. Wie war es bei Dir?
Dein soziales Umfeld; Was war mit Deinem bzw. Eurem Freundeskreis? Wie viel Zeit habt Ihr, hast Du mit ihnen verbracht? Was war mit der Familie? Habt Ihr Euch gegen Ende der Beziehung häufiger gesehen? Oder nur selten? Dein Verständnis für ihn (Empathie): Hattest Du selbst am Schluss noch viel Verständnis für ihn und seine Eigenheiten? Selbst solche, die Dich ein wenig bis sehr verletzt haben? Oder war dies am Schluss überhaupt nicht mehr so? Du warst eher gereizt? Und hast ihm zahlreiche Vorwürfe gemacht? Denke auch darüber gründlich nach!!
Dein Aussehen: Warst Du zufrieden damit? Mit Deinem Style, mit Deiner Figur, etc? Und wie war es bei ihm? Hätte er sich manchmal gerne etwas mehr Mut/ Weiblichkeit/ … von Dir gewünscht? Oder war er noch immer sehr zufrieden mit Dir? Denke auch hier an die Zeit der letzten Beziehungstage/ -wochen zurück!
Deine Artikulation: kam er auch damit klar? Oder hat er gerne etwas in dieser Hinsicht kritisiert?
Deine Gestik: war ihm das manchmal zu viel? Zu theatralisch? Oder hat er nichts dergleichen erwähnt?
Deine Ansprüche: Konnte er Dich glücklich machen? Und hast Du ihm das auch gezeigt? Oder war da ständig das Gefühl: Da könnte ja noch mehr sein? Was zu einer gewissen Gereiztheit ihm gegenüber geführt hat?

Es geht nicht darum, wie du bist. Sondern welches Bild er davon hat, wie du bist! Vor allem gegen Ende der Beziehung. Denn dieses Image prägt noch jenes, das er aktuell von Dir hat. Deshalb ist besonders diese Zeit so wichtig. Auch, wenn es vielleicht nicht schön ist, daran zurück zu denken.

Denke also an Folgendes:

Welches Bild hat er von deinem Charakter? Ein gutes oder schlechtes? Oder von deinem Modestil! Etc. welche Bereiche wichtig sind, haben wir ja in der Tabelle festgehalten. Dir sollte es daher leicht(er) fallen, diese Fragen beantworten zu können!

Vielleicht fragst Du Dich an dieser Stelle, warum das überhaupt wichtig ist. Nun, aus diesem Grund:

Der Bezug zu seinem inneren Bewertungssystem

Alle diese Dinge bewertet er. Meist intuitiv und emotional. Dessen musst du dir bewusst sein! Er bewertet es entweder gut oder schlecht. Z.b: Er findet deinen Modestil gut, aber deine Empathie schlecht (er fühlt sich oft unverstanden. Er hat das Gefühl, dass Du keinen Respekt (mehr) vor ihm hast. Ihn ständig kritisierst. Etc.). Hier fallen ganz viele Kleinigkeiten und Vernetzungen an, die im Endeffekt für „Liebe“ und „Verliebtheit“ sorgen. Vielleicht fällt Dir das nach und nach ein – das ist häufig so. Doch staut sich in der Regel so einiges an. Und irgendwann explodiert das Ganze dann…

 

Denn sobald die emotionale Gehirnhälfte des Mannes mehr gut als schlecht bewertet, wird auch die Anziehung, die Du auf ihn ausübst, automatisch steigen! Und Deine „magnetische“ Wirkung wird immer größer. Bis er gar nicht mehr anders kann, als sich Dir abermals zu nähern.

Das Gute dabei ist: Dieser Prozess lässt sich selbst nach dem Aus wiederherstellen. Du hast also durchaus eine Chance, dieses Bild von Dir, das er noch hat, gezielt zu verändern!

Dabei ist es bei ihm ein stetiges Abwägen zwischen was sich gut anfühlt (emotionales Bild von dir) und was gut ist (rationales Bild von dir). Oder was schlecht ist! Ein Prozess, der mehr oder weniger unbewusst abläuft. Doch ablaufen, das tut er!

 

Die Zeit der „großen Analysen“ ist nun vorbei. Nun geht es darum, alles festzuhalten. Um auch garantiert nichts zu vergessen. Und um eine umso bessere Orientierung zu haben. Schritt 4 also!

Schritt 4: Schreibe alles auf

Halte dir wirklich alles fest! Schreibe auf:

Welches rationale Bild hat er derzeit von dir?

Welches emotionale Bild hat er derzeit von dir?

Welches rationale Bild hatte von dir, als ihr den Höhepunkt eurer Beziehung hattet?

Welches emotionale Bild hatte er von dir, als ihr den Tiefpunkt eurer Beziehung hattet?

Schreibe so viel nur geht auf!

Je mehr du aufschreiben kannst, desto besser! Denn hier musst du extrem gewissenhaft sein! Schritt 1 und 2 sind deswegen so unglaublich wichtig!

Auch hier solltest Du Dir wirklich Zeit dafür nehmen. Und den Schritt in aller Ruhe durchführen. Vielleicht fühlt es sich für Dich besser an, alles etappenweise zu erledigen. Das ist auch in Ordnung. Mache Dir zur Sicherheit aber Stichpunkte. Um nichts zu vergessen, was wichtig sein könnte.

Festgehalten ist nun alles. Nun kommt eine weitere Analyse. Doch keine Sorge, wir geben Dir beste Tipps, wie Du an die Sache herangehen solltest!

Schritt 5: Mach bei ihm eine Haben/Wollen Analyse

Unterscheide genau:

Was hätte er derzeit von dir? Wie wäre bei seinem jetzigen Bild von dir sein Leben mit dir! Wogegen er sich entschieden hat!

Was will er aber derzeit? Was möchte er vom Leben? Was wünscht er sich in einer Beziehung! Was müsstest du ihm geben, damit das, was er will erfüllt wird?

  • Was hat er derzeit mit dir? Denke gründlich über den jetzigen Zustand nach. Wie viel Kontakt habt Ihr zur Zeit? Und wie ist dieser Kontakt? Eher anstrengend? Von gegenseitigen Vorwürfen und Verletzungen geprägt? Oder habt Ihr wieder Spaß zusammen? Könnt sogar zusammen lachen? Und, ein weiterer wichtiger Punkt: Ist da noch Vertrauen zwischen Euch? Seht Ihr Euch ab und an? Oder gar nicht? Schreibt Ihr Euch? Und wenn ja, wie sind diese Nachrichten in Sachen Tonfall? Wie häufig passiert all das? Diese Details sind sehr wichtig!
  • Was will er? Was sind seine Wünsche, seine Ziele und Träume? Was will er erreichen im Leben? Stellt er seine Karriere in den Mittelpunkt? Möchte er unbedingt seine erste Million in fünf, zehn Jahren verdienen? Oder einfach nur Spaß haben? Träumt er davon, endlich Medizin zu studieren? Etc. Und: Wie viel Zeit räumt er dabei der privaten Seite ein? Wie viel Zeit der Beziehung? Auch diese Fragen sollten jetzt aufs Tapet kommen!
  • Und wie bräuchte er dich derzeit? In welchen Bereichen kannst Du – und nur Du! – ihn besonders gut unterstützen? Teilst Du gewisse Wünsche, Träume und Ziele? Kannst Du ihn in der Hinsicht unterstützen? Glaubst Du daran, dass er dieses und jenes wahr machen kann? Denke auch darüber gründlich nach!

Gehe dabei auf genau die Punkte ein, die du in den vorherigen Schritte herausgefunden hast!

Okay, aber wie finde ich jetzt heraus was er will?

Gute Frage. Es gibt 2 Wege:

1.) Du weißt es, weil du ihn richtig gut kennst!

Die Antworten kommen also mehr oder weniger aus dem Bauch heraus. Es ist eine ganz intuitive, instinktive Sache. Du musst gar nicht darüber nachdenken. Es kommt einfach aus Dir heraus…

2.) Die Spiegeltechnik

Du schaust dir einfach ihn an. Und beleuchtest die Situation.

Z.b hat er seit der Trennung einen neuen Modestil. Er ist von Alternativ und lässig auf Schlipsträger gewechselt. Der nur noch im Anzug herum läuft. Sehr förmlich also!

Damit weißt du also, das er eine neue Lebenseinstellung gewonnen hat. Die sich in der Mode Ausdruck verleiht. Wenn du nun selber alternative Mode trägst: Dann wird er sich alleine dadurch ein Bild von dir machen! In diesem Fall ein negatives, das er sich innerlich vom alternativen wegbewegen möchte. Du gehörst für ihn somit zu einer Vergangenheit, die er lieber hinter sich lassen möchte. Mit der er nichts mehr zu tun haben will. Weil sie ihn seiner Ansicht nach behindert in dem, was er erreichen will…

Und hier könntest du als Maßnahme dich beim Treffen diesem Modestil anpassen – soweit wie du mitgehen kannst! Wichtig: Es geht hier nicht darum, dass Du Dich selbst und Deinen Charakter verleugnest. Tue also nichts, womit Du Dir selbst untreu werden würdest. Wenn Du daher Deine Dreadlocks liebst: Schneide sie nicht ab. Und überlege Dir nur dann ernsthaft, Dir eine „seriöse“ Garderobe mit Blazer, kleinem, züchtigen Schwarzen und Co zuzulegen, wenn Du ohnehin mit diesem Gedanken gespielt hast. Alles andere wäre nur Verstellung! Und das bringt Dich leider gar nicht zum Ziel.

Ps: Das ist nur ein Beispiel, das ein Prinzip verdeutlichen soll!

Okay, aber wie sieht das jetzt in der Praxis aus?

Nutze dafür folgende Vorlage, die du dir ausfüllen und ausdrucken kannst:

Gegenstand (Das Bild von dir, um das es geht) Was hätte er derzeit von dir? Was will er aber für sich? Was bräuchte er von dir? Aktion um dorthin zu kommen (Mach aber nur, was du auch für dich verändern möchtest)
Modestil
Dein emphatisches Vermögen
Dein Lifestyle
Deine Selbstliebe

Schreibe hier alle Punkte aus Schritt 3 nieder! Um es näher zu erklären:

Gegenstand: Um welches Bild es geht (rational und emotional)

Was hätte er von dir: Derzeit hat er in Bezug auf den Gegenstand ein Bild von dir im Kopf. Ein Bild, dass nicht stark genug ist, sich wieder auf eine Beziehung mit dir einzulassen! Deshalb solltest Du dieses Bild gewissermaßen „übermalen“. Und ihn, Deinen Ex, auf diese Weise überraschen. Neugierde zu erwecken ist nämlich der erste wichtige Schritt zu einer Wiederannäherung zwischen Euch beiden!

Was will er aber für sich: Was wünscht er sich? In Bezug zu diesem Bild von dir! Was hat er entschieden, was er für sich will? (Hier kannst Du Dir auch vorstellen, was er von einer Traumfrau generell erwartet. Was für Eigenschaften diese haben sollte. Was für Bedürfnisse er hat und welche von ihr gestillt werden sollen…

Was bräuchte er von dir: Was müsstest du nun an dir verändern, um diesem Bild gerecht zu werden? Wie könntest du das, was er will, erfüllen? Aber wie gesagt: Gehe nur so weit, wie Du es vor Dir selbst vertreten kannst!

Aktion, um dorthin zu kommen: Beschreibe eine konkrete Aktion, um genau dorthin zu kommen! Suche Dir dabei gerne einen der oben genannten Punkte aus.

Wichtig: Verstell dich immer nur soweit für ihn, wie auch du dich wohl fühlst und bereit bist mitzugehen! Je weiter du gehst, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit auf eine Rückeroberung! Aber nur, solange du nicht verstellst wirkst! Und es auch aus Teilen von dir kommt!

Z.b: Er mag eine sportliche Figur. Du hast dich in der Beziehung gehen lassen. Das war ein Grund von ihm sich zu trennen. Sport würde dir aber auch allgemein gut tun! Also macht es Sinn dies umzusetzen!

Denn mal ehrlich: Kein Typ der Welt ist es wert, sich so sehr zu verändern, dass es dem eigenen Charakter zuwider läuft. Dass man sich selbst verleugnet. So weit sollte man niemals gehen!

(Zumal der Ex das ja auch irgendwie mitbekommt. Denn man verhält sich einfach nicht so authentisch wie andernfalls. Man passt sich an den Anderen an. Das wirkt unsicher. Und unsouverän. Und somit (auch) unattraktiv.) Mission verfehlt, würden wir mal sagen!

An dieser Stelle möchten wir Dir ein wenig Mut machen: Du bist schon sehr weit gekommen! Auch, wenn es sich für Dich vielleicht nicht so anfühlt.

Doch wie das oftmals so ist im Leben: Vorbereitung ist zwar nicht alles, aber sehr, sehr viel. Und erleichtert später die konkrete Umsetzung. Die dann bei weitem nicht so lange dauert, wie man das vielleicht befürchtet/ gedacht hätte.

Die Vorbereitung braucht also eine gewisse Zeit. Dann geht es aber schneller. Und ab einem gewissen Punkt kannst (und solltest) Du den Dingen einfach ihren Lauf lassen.

Das ist wie beim Gärtnern. Der Boden ist bereitet. Die Saat ist gepflanzt. Du als Gärtnerin hast also alles getan, was Dir möglich war. Und kannst nun zusehen, wie und ob alles so aufgeht, wie Du es Dir erhofft hast.

Achte zudem auf deine Weiterentwicklung:

Hier weitere Vorbereitungspunkte, die für deine Rückeroberung wichtig sind!

Punkt 1: Löse anhängliches Verhalten auf

Warum rennen wir nach Trennungen hinterher!


Trennungen sind immer Erfahrungen von Abweisung, nicht geliebt werden, Verlust, nicht gewollt werden oder indirekten Aussagen wie „du bist nicht gut genug“!

Nennen wir diese Erfahrung jetzt „eine Bindungserfahrung“!

Heißt: Kommt es also zur Trennung, dann werden genau diese Bindungserfahrungen in uns wachgerufen!

Ist ja logisch. Der oder die Ex weist dich ab!

Was wir jetzt verstehen müssen:

Jede Erfahrung unterliegt immer einer Referenzerfahrung! Also vorherigen Erfahrungen, die unser Unterbewusstsein mit unserer jetzigen Erfahrung abgleicht!

Hast du z.b damals in eine saure Zitrone gebissen (Referenzerfahrung) und planst nun erneut in eine Zitrone zu beißen… dann wird dein Unterbewusstsein dich am essen der Zitrone versuchen zu hindern. Eben wegen der negativen Referenzerfahrungen.

Wobei auch Bindungserfahrungen diesen Referenzerfahrungen unterliegen!

Hast du irgendwann in der Vergangenheit eine schlechte Erfahrung (Referezerfahrung) mit deiner jetzigen Bindungserfahrung (Verlust, Abweisung, nicht geliebt werden… usw) gemacht, dann wird dein Unterbewusstsein deine jetzige Erfahrung negativ bewerten und alles tun, um diese Erfahrung zu verhindern!

Zudem arbeitet meist zusätzlich das Muster in uns „wenn ich abgewiesen werde (Bindungserfahrung) und nicht geliebt werde, dann muss ich ganz viel dafür tun, um geliebt zu werden“

Ein Muster das recht oft in der Kindheit bei Abweisung (Bindungserfahrung) angelernt wurde. Entweder, weil es von Mama oder Papa abgeschaut wurde oder weil es für dich als „Überlebensstrategie“ funktioniert hat!

Weswegen man in der Psychologie auch vom „inneren Kind“ spricht!


Die Folge: Wir rennen wie „blöde“ hinterher. Und kontrollieren können wir diesen Drang auch nur bedingt! Auch, weil ein riesen Hormoncocktail diesen ganzen Prozess unterstützt!

Möchtest du also nicht mehr hinterherlaufen, dann müssen wir uns als erstes anschauen, wann und wo diese negativen Referenzerfahrungen entstanden sind!

(Denn meist kommen diese aber aus der Kindheit (Prägungsphase). Doch mitunter entstehen sie auch im Laufe unseres Lebens.)

Auch müssen wir unser Muster erkennen und umlernen!

Denn dein jetziges Muster ist:

Ich werde nicht geliebt (Bindungserfahrung)! Das muss ich verhindern (Referenzerfahrung)! Und dafür muss ich richtig viel tun (Hinterherrennen)!

Warum – weil sich dahinter meist eine Angst verbirgt!

Denn erlebst du als kleines Kind eine solche Bindungserfahrung, dann ist das meist eine „Todeserfahrung“. Denn für Kinder heißt Abweisung – ich werde alleine zurückgelassen. Was in der Natur evolutionär bedingt für ein Kind einem Todesurteil gleichkommt).

Viele meinen jetzt – ahh. Ich wurde geliebt und bin nicht betroffen!

Die Wahrheit ist aber: das alleine der kurze Gang zum Einkauf von Mama und Papa schon ausreicht, um ein kleines Verlust-Trauma auszulösen!

Schreit das Kind, und Mama und Papa kommen aber nicht, wird es ernst…

Das heißt – in dem Moment, in dem Verlust ausgelöst wird, ist es für dich ganz wichtig, dass du dir die dahinter liegende Angst anschaust!

Denn Liebe ist niemals Besessenheit. Angst aber schon!


Ok – wie kann ich meine Ängste (Bindungserfahrungen) hinter meinem „Hinterherlaufen“ auflösen

Die beste Möglichkeit ist immer das Durchleben, Durchlaufen und Akzeptieren eigener Ängste oder negativer Emotionen. Und zwar genau dort, wo wir uns nicht lieben und annehmen können! Und immer genau dann, wenn „sie“ in uns ausgelöst werden.

 

Also dann, wenn der:die Ex deine Verlustangst, die Angst nicht geliebt zu werden oder die Angst vor Abweisung in dir „auslöst“.

 

Genau dann hast du die Möglichkeit dein „Angstmuster“ oder „Wutmuster“mit einem „Selbstliebemuster“, „Vergebungsmuster“ usw… zu überschreiben!

 

Ich möchte dir das ganze an einem Beispiel erklären:

 

Wenn du z.b Angst vor Spinnen hast, dann kannst du deine Angst am besten lösen, indem du eine Spinne auf die Hand nimmst. Das alte Muster wäre „Spinne!! Achtung!! Gefahr!!„. Das neue Muster, ausgelöst durch diese Erfahrung wäre „Spinne auf Hand. Nichts passiert. Spinne ist harmlos! Entwarnung„.

 

Dieses neue Muster kann aber nur dann ausgelöst werden, wenn das alte aktiv ist! (Am Beispiel: Die Spinne wird auf die Hand genommen).

 

Sprich: Ein Buch über Sinnenphobie zu lesen hätte einen komplett andere Effekt, als direkt in die Angst zu gehen! Indem du nämlich die Spinne auf die Hand nimmst. Also genau dann, wenn die Angst ausgelöst wird!

 

Wir müssen also immer dann neue Muster schaffen, sobald das „angsterfüllte“, oder „wuterfüllte“ aktiv ist!

 

Auch die Traumatherapie zeigt dies sehr deutlich. Denn Traumas lassen sich am besten heilen, wenn das Trauma erneut durchlebt wird. Jedoch mit einem positivem Ausgang!

 

Heißt: Immer wenn „fehlende Selbstliebe“ durch Ängste getriggert wird, musst du in genau diesem Moment umlernen. Wichtig ist dabei, dass es in genau diesem Momant passiert, in dem die angst aktiv ist!

 

Am Beispiel der Spinne:

 

  1. Spinne wird auf Hand genommen.
  2. Angst wird getriggert.
  3. Erfahrung = Spinne ist nicht böse.
  4. Resultat = weniger Angst vor Spinnen!
  5. Oder am Beispiel Verlustangst:
  1. Ex triggert durch Trennung deine Verlustangst!
  2. Inneres Kind Trauma in dir schlägt Alarm (Achtung – Verlust = Todeserfahrung).
  3. Du lernst trotz Verlust glücklich zu sein. Du transformierst.
  4. Resultat = Verlust heißt – ich sterbe nicht und kann auch im Verlust glücklich sein!
  5. Folge: Dein „inneres Kind Muster“ wird gelöst!

= mehr Selbstliebe
Usw…

Und genau diesen Prozess durchläuft du nun so lange, und immer wieder, bis der oder die Ex dich in deinen Ängsten, negativ Emotionen usw nicht mehr triggern kann.

 

Der:die Ex ist damit dein perfekter Spiegel für Themen, die du heilen kannst! Und durch die du deine Rückeroberungschancen verbessern kannst.
 
Denn sind die Ängste hinter dem „Hinterherrennen“ gelöst, so rennst du nicht mehr hinterher! Und rennst du nicht mehr hinterher, so steigen auch deine Chancen! Das wird für ein späteres Treffen sehr wichtig!

So lernst du „Hinterherrennen aktiv um!

Viele in deiner Situation neigen nur allzu schnell dazu, sich anhänglich zu verhalten und hinterherzulaufen!
Wir wollen alles tun, um die gemachten Fehler rückgängig zu machen! Nur um den Verlust nicht fühlen zu müssen, der durch unsere Fehler zustande kam!

Oft ist es aber auch Angst vor Einsamkeit, die uns dann hinterhrrennen und anhänglich verhalten lässt!
Wodurch wir mehr und mehr die Situation verschlimmern! Denn meist blockiert der oder die Ex, reagiert nicht mehr oder zieht sich zurück.
Wir müssen dein Verhalten also „umlernen“, damit du anhängliche Muster wie hinterherlaufen auflösen kannst!
Weswegen ich dir jetzt genau erklären werde, wie du Schritt für Schritt „Hinterherlaufen“ auflösen kannst!

Wie löst du Anhänglichkeit und Hinterherrennen auf
Als erstes musst du eine Sache verstehen!
Neue Verhaltensmuster lernen wir nur, wenn wir ein neues Verhalten ganz bewusst in einer betimmten Situation immer und immer wiederholen! Solange, bis dieses neue Verhalten nicht mehr bewusst, sondern unterbewusst passiert!
So ähnlich wie beim lernen von Klavier spielen!
Zuerst spielen wir jede Note ganz bewusst! Und irgendwann denken wir nicht mehr über das Klavierspielen nach. Es passiert einfach! Da viele der Prozesse nun unterbewusst ablaufen!
Das verhält sich so mit allen Dingen!
So zum Beispiel beim lernen einer Sprache!
Erst lernen wir jedes Wort einzeln. Irgendwann sprechen wir ohne darüber nachzudenken!
Oder wenn wir laufen lernen. Erst machen wir jeden Schritt bewusst. Irgendwann denken wir nicht mehr über jeden Schritt nach. Wir laufen einfach! Oder Fahrrad fahren… usw…
Zunächst wird ein bestimmter Prozess immer und immer wiederholt, bis dieser schließlich unterbewusst abläuft.

Im übrigen hast du dir auf genau diese Weise irgendwann in deiner Vergangenheit Anhänglichkeit oder die Neigung in einer betimmten Situation (in diesem Fall die Trennung) hinterherzurennen angelernt!
Und möchtest du deine Anhänglichkeit wieder „ablernen“, dann musst du diesen Prozess umkehren!.
Dabei gibt es aber eine Sache, die du unbedingt verstehen musst!
Wisse: Irgendwann (meist in der Kindheit), hast du dich in Situationen wie „nicht geliebt werden“, Abweisung oder ganz allgemein „immerzu bewusst anhänglich“ verhalten. Ggf, weil es zur „Überlebensstrategie“ gehörte. Und das solange, bis diese Muster (des hinterherlaufens) sich irgendwann in dein Unterbewusstsein eingegraben haben!
Dabei gibt es 2 wichtige Emotionen, über die du dir dein Verhalten (Verlangen nach Hinterherlaufen) angelernt hast!
So positive Emotionen: Das heißt – als Kind oder im Leben war es für dich ein positives Erlebnis, anhänglich aufzutreten oder hinterherzulaufen (weil du z.b mehr Liebe von Mama oder Papa bekommen hast)
Oder negative Emotionen: Das heißt – als Kind oder im Leben gab es ein negatives Erlebnis, wobei deine Reaktion „sich anhänglich zu verhalten“ dir als Überlebensstrategie half. (Z.b es passierte Abweisung. Und erst durch Leistung (ich muss etwas geben um geliebt zu werden = Anhänglichkeit oder Hinterherlaufen) wurdest du nicht mehr abgewiesen.

In beiden Fällen ist es aber ein angelerntes Muster, dass wie oben beschrieben entstanden ist.

Wichtig ist dabei: In beiden Fällen wird über die Intensität (wie stark hast du gelitten) der Erfahrung das Ausmaß deiner heutigen Anhänglichkeit ersichtlich!

Je intensiver das Erlebnis war, desto schlimmer ist deine Anhänglichkeit. Hattest du z.b ein Verlusttrauma, weil Mama oder Papa gestorben ist, dann wird dein Unterbewusstsein umso mehr eine erneute Erfahrung von Verlust (Durch Anhänglichkeit und Hinterherlaufen) zu verhindern versuchen!

Was zeigt: Die Intensität mit der eine Situation erfahren wird, entscheidet auch über den unterbewussten Lerneffekt! War z.b eine Autofahrt ganz schlimm wegen einem Unfall, dann ist die Lernerfahrung mit einem viel intensiverem Gefühl und einer größeren Angst vor dem Autofahren verbunden, als wenn du von jemandem hörst „Autofahren ist riskant“!

Die Emotion hinter einer Erfahrung hat also einen riesen Einfluss auf unterbewusste Lernprozesse!

Sowohl darin, wenn wir uns „Anhänglichkeit und Hinterherlaufen“ anlernen! Aber auch, wenn wir sie wieder erneut „ablernen“ wollen!

Und genau deswegen kommt jetzt der für dich interessante Part:

Wie kannst du deine anhänglichen Muster also „ablernen“:

  1. Schritt 1: Erfasse die Situation, in der deine Anhänhlichkeit getriggert wird.
  2. Schritt 2: Lerne nun ein bewusst neues Verhalten in dieser Anhänglichkeit!
  3. Schritt 3: Habe mit deinem neuen Verhalten eine möglichst positive (selbsterzeugte) Erfahrung. Je emotional intensiver und in deinem Fall „positiver“ sich diese Erfahrung anfühlt, desto schneller wirst du umlernen!
  4. Schritt 4: Wiederhole dieses neue Verhaltensmuster unter einer möglichst bewusst positiven Erfahrung (immer in Situationen, in denen Anhänglichkeit getriggert wird) so oft und solange, bis du dich irgendwann ganz unterbewusst so verhälst! Wie beim Fahrradfahren. Erst wird über jede Fahrbewegung bewusst nachgedacht. Irgendwann passiert es von selbst!
Oder anders gesagt:
Verhalte dich nicht mehr anhänglich! Aber immer dann, wenn du den Drang (Trigger) anhänglich zu sein am stärksten verspürst! Und versuche jetzt mit soviel Willenskraft und Hingabe und Achtsamkeit dich trotz diesem „Drang“ so gut und glücklich zu fühlen wie es nur geht! Diese positive Emotion muss so intensiv wie möglich deinen Körper durchfluten!
Irgendwann wird dann dieser „bewusste gesamte Prozess“ ein unterbewusster Prozess!
Heißt: Ein Trigger kommt (also du würdest normalerweise anhänglich reagieren), doch stattdessen greift nun dein Unterbewusstsein und löst den Impuls aus, den du dir vorher antrainiert hast. Also dich trotz Trigger möglichst positiv (ohne Hinterherlaufen) zu fühlen.
Kenne daher immer deine Trigger!
Heißt: Wann reagierst du Anhänglich oder rennst hinterher!
Wisse auch: Meist kommt Hinterherlaufen oder Anhänglichkeit von einer Angst in uns, die durch die Trennungssituation ausgelöst wurde!
  • Die Angst nicht geliebt zu werden!
  • Die Angst nicht gut genug zu sein!
  • Oder die Angst abgewiesen zu werden!
Gehe also durch diese Angst (Trigger) und versuche dich in dieser Angst immer wieder wenn sie dich triggert (anhänglich macht oder hinterherlaufen lässt) so positiv wie möglich zu fühlen (je intensiver du diese Emotion erzeugst und am Ende auch fühlst, desto besser). Und das wiederholst du solange, bis dein Unterbewusstsein dieses „positive Gefühl“ ganz automatisch auslöst, wenn normalerweise Angst (als Ursache von dem Symptom Anhänglichkeit) getriggert wird!
Die Folge: Du löst anhängliches Verhalten auf und könntest dadurch wieder mehr Anziehung erzeugen!

Denn genauso wie Hinterherlaufen und Anhänglichkeit den Ex oder die Ex wegstößt, kann Unabhängigkeit und Selbstliebe Anziehung erzeugen!

Trennungsschmerzen auflösen für mehr Anziehung

Trennungsschmerzen sind ein Geschenk

Ich verstehe, dass meine Überschrift etwas unsinnig klingen mag! Denn in erster Linie sind Trennungsschmerzen wahrnehmbarer Schmerz!

Doch lies bitte bis zum Ende! Dann wirst auch du verstehen, warum Trennungsschmerzen ein sehr großes Geschenk sein können!

Erstens:

Seelische Schmerzen haben eine ähnliche Aufgabe wie rein körperliche Schmerzen! So signalisiert ein gebrochenes Bein (z.b) „du musst dich ausruhen und warten, bis das Bein ausgeheilt ist„.

Der Schmerz im Bein hilft uns also, unser Bein zu heilen! Denn ohne Schmerz würden wir das Bein weiterhin belasten. Und die Verletzung würde schlimmer werden!

Genauso verhält es sich mit Trennungsschmerzen! Nur auf emotional- seelischer Ebene!

Hätten wir also keine Trennungsschmerzen, so könnten wir die Wunde in unserer Seele weder lokalisieren! Noch würden wir darauf aufmerksam werden.

Auch, da erst unser Leidensdruck Veränderung auslöst!

Unser Trennungsschmerz hilft uns also!

Zweitens:

Die Wissenschaft weiß mittlerweile:

  • Je geringer der Selbstwert.
  • Je größer die Verlustangst.
  • Je kleiner die Selbstliebe
  • usw…

… desto größer sind die Trennungsschmerzen, die wir durchleiden!

Das heißt: Trennungsschmerzen werden immer durch unsere „inneren Mängel“ und unsere „Ängste“ verstärkt!

Und genau wie der Schmerz bei einem gebrochenem Bein signalisiert, wo die Wunde lokalisiert ist, signalisiert auch unser Trennungsschmerz, wo wir hinschauen müssen. Nehmen wir den Körper und die Seele also bewusst wahr, dann wissen wir auch, wo wir für unsere Heilung ansetzen müssen!

Drittens:

Trennungserfahrungen sind immer Bindungserfahrungen! Wobei unsere ersten Bindungserfahrungen immer in der frühsten Kindheit gemacht wurden!

Wobei ein Kind bei Bindungserfahrungen wie Abweisung, Verlust oder „nicht geliebt werden“ immer „traumaähnliche Zustande durchlebt“ (denn für das Kind hieße abgewiesen oder verlassen zu werden der Tod, wenn man in der Zeit zurück schaut).

Macht ein Kind in der Prägungsphase also genau diese negativen und traumatischen Bindungserfahrungen, so speichern sich diese im Unterbewusstsein ab!

Heißt:

  • Verlassen werden
  • Nicht geliebt werden
  • Abgewiesen werden…
  • Bei Nähe verletzt werden…
  • usw…

Sind ganz schreckliche Erfahrungen, die das Unterbewusstsein nun zu vermeiden versucht! Was in vielen Fällen dazu führt, dass viel hinterher gerannt wird.

Fünftens:

Kommt es nun im Erwachsenenalter zu erneuten Bindungserfahrungen wie „Verlassen werden“, „nicht geliebt werden“ oder „abgewiesen werden“, so werden wir erneut mit dem Gefühl dieser ersten Bindungserfahrungen konfrontiert!

Wir fühlen uns genauso, wie wir uns damals als Kleinkind fühlten, als wir „Verlassen wurden“, „nicht geliebt wurden“ oder „abgewiesen wurden“.

Und je schlimmer diese Erfahrungen waren, desto stärker ist meist der durchlebte Trennungsschmerz!

Was erklärt, warum „Verlassende“ meist weniger leiden als „verlassene“!

Sechstens:

Unser Trennungsschmerz signalisiert uns also deutllich, wo Wunden aus unserer Kindheit (in unserem inneren Kind) lokalisiert sind!

Und er zwingt uns förmlich dazu (durch unseren Leidensdruck), uns auf diese Wunden zu konzentrieren. So wie Fieber bei einer Grippe oder Schmerzen bei einem gebrochenem Bein!

Denn Fakt ist: Selbald diese Wunden geheilt werden, lässt auch der Leidensdruck nach!

Sprich: Deine Trennungsschmerzen werden mit Aufarbeitung deiner „inneren Kind Wunden“ mehr und mehr nachlassen! Eine Tatsache, die auch ich persönlich erfahren habe!

Lerne hier mehr zum Thema „innere Kind Heilung“

Siebtens:

Der Körper hat unglaubliche Selbstheilungekräfte!

Erst durch Fieber werden wir wieder gesund!

Und schonen wir uns, so wächst auch ein gebrochenes Bein erneut zusammen!

Und mit unserem Trennungsschmerz ist es nicht anders!

Denn:

Eine Angst oder eine Trauma (egal welcher Intensität) wird nur geheilt, indem wir es durchleben!

Oder anders gesagt: Wir müssen durch unsere Ängste gehen, um sie zu überwinden.

Hast du z.b Angst vor Spinnen, dann solltest du eine Spinne auf die Hand nehmen. In der Folge wirst du erneut mit deiner Angst konfrontiert. Und da die Spinne harmlos ist schaffst du dir inmitten deiner Angsterfahrung eine neue „Referenzerfahrung“. Nämlich, dass die Angst vor Spinnen unbegründet ist! Deine Angst lässt nach!

Und genauso verhält es sich mit Bindungserfahrungen.

  • Wie z.b die Angst nicht geliebt zu werden!
  • Oder die Angst verlassen zu werden!
  • usw…

Kommt es also zu einer Trennungs- oder Bindungserfahrung von „ich werde nicht geliebt“ oder „ich werde verlassen“ (es gibt noch viele viele weitere, wie z.b Bindungsangst und co)… dann bist du bereits an dem Punkt, die Angst erneut zu durchleben (Am Beispiel Spinne – die Spinne auf die Hand nehmen).

Und machst du jetzt noch die zusätzliche Erfahrung, dass du eben NICHT STIRBST oder derart leidest wie du als kleines Kind (dein inneres Kind) gelitten hast…

Was zwangstläufig passieren wird…

… dann löst sich mit der Zeit auch die dahinter liegende Angst (wie bei der Spinne).

Und lösen sich die Ängste, so lässt auch der Trennungsschmerz nach!

Achtens:

Es gibt nur einen kleinen Haken!

Ich versuche es dir am Beispiel der Spinne zu erklären…

Dabei möchte ich dir 3 Szenarien veranschaulichen:

  • Szenario 1: Würdest du die Spinne auf die Hand nehmen und sie würde dich beißen, dann würde sich deine Spinnenphobie eher verstärken!
  • Szenario 2: Würdest du die Spinne auf die Hand nehmen, sie würde dich nicht beißen, und du würdest gleichzeitig auf ein möglichst positives Gefühl im Körper achten, dann würde deine Spinnenphobie deutlich schneller nachlassen!
  • Szenario 3: Und würdest du die Spinne auf die Hand nehmen und sie würde dich beißen… Wobei du dennoch versuchst möglichst positiv zu bleiben, dann würde sich deine Spinnenphobie deutlich „weniger“ als in Szenario 1 verstärken!

Was klar zeigt: Wir brauchen ein emotional positives Erlebnis, damit die Angst auch verschwindet!

Denn versuchen wir uns in der Angst positiv zu fühlen, so wird das angstgefühl durch das positive Gefühl überschrieben!

Dasselbe gilt auch für unsere „Innere Kind Themen“!

Je positiver du also deine Trennungsschmerzen durchlebst, desto eher würden Ängste wie Verlustangst, Angst vor Einsamkeit und durch neue emotionale Erfahrungen wie Freude überschrieben werden! Und desto eher würde auch dein Trennungsschmerz nachlassen!

Am Beispiel Verlustangst: Denn dein Unterbewusstsein würde statt „Verlassen werden heißt Todestrauma„, „Verlassen werden heißt ich bin der glücklichste Mensch der Welt“ abspeichern.

Was auch erklärt, warum positiv denkende Menschen, die das beste aus der Trennung machen, Liebeskummer schneller überwinden können!

Wichtig: In der Angst solltest solange versuchen dich glücklich zu fühlen, bis du es auch wirklich fühlst! Denn unser Unterbewusstsein speichert neue Erfahrungen (Z.b: die Erfahrung trotz Einsamkeit glücklich zu sein) immer über unsere Emotionen ab!

Also: Warum sind Trennungsschmerzen ein großes Geschenk an dich?

Trennungsschmerzen sind Teil von dem, was sonst vorborgen liegt! Wie eine Zwiebel, deren inneren Schalen von außen nicht sichtbar sind.

Ungelöste frühkindliche Bindungserfahrungen, die unsere Beziehungsqualität verschlechtern!

Denn kommt es zu Trennungserfahrungen, so durchleben wir zwangsläufig auch unsere Bindungserfahrungen. Meist entstanden in unserer frühsten Kindheit (siehe oben)!

Bindungserfahrungen, die über die Qualität all unserer Beziehungen entscheiden!

Was ich damit meine: Haben wir (zum Beispiel) als Kleinkind traumatische Erfahrungen mit Verlust gemacht, so neigen wir zu anhänglichem Verhalten! Um eben Verlust zu vermeiden! Wurden wir dagegen bei Nähe verletzt, dann neigen wir zur Bindungsangst… usw…

Das heiß: Unterbewusst arbeiten in uns Muster, die unsere Lebens- und Beziehungsqualität stark beeinflussen… was die Ursache für viele toxische Beziehungen ist!

Und heilen wir diese Muster, so können wir auch gesunde und glückliche Beziehungen führen!

Nur ist eine Heilung immer nur dann möglich, wenn der Schmerzkörper hinter diesen „inneren Kind Erfahrungen“ auch zugänglich ist!

Und genau das passiert in dem Moment, in dem es zur Trennung kommt! Und wird immer dann durchlebt, sobald der Trennungsschmerz in uns aktiv ist!

Heißt: Deine Trennung ermöglicht dir also einen Zugang zum „Schmerzkörper deines inneren Kindes“! Was für deine Heilung unverzichtbar ist!

Und übrigens auch einer der Gründe dafür ist, warum viele Menschen nach Trennungen extreme Entwicklungssprünge machen! 

Sieh die Trennung also nicht als Verhängnis. Sieh sie als ein „naturgegebenes“ Geschenk für deine Weiterentwicklung an!

Ok, wie überwinde ich meinen Trennungsschmerz also am besten

Ich werde nun den Versuch unternehmen, dir eine Anleitung für deinen Alltag mitzugeben!

Wir wissen bereits:

Dein Liebeskummer wird vor allem dann nachlassen, sobald das „innere Kind“ geheilt wird! Durch Auflösung von Themen wie…

  • Die Angst alleine zu sein!
  • Die Angst nicht gut genug zu sein!
  • Die Angst nicht geliebt zu werden!
  • Die Angst verlassen zu werden!
  • Oder die Angst abgewiesen zu werden…
  • und vieles weitere…

Wie auch oben beschrieben können wir Ängste nur heilen, indem wir sie durchlaufen (Siehe Beispiel Spinne)! Plus das Erschaffen einer positiven Erfahrung, welche die Angsterfahrung ersetzt. (Siehe Punkt „Achtens“)!

Oder am Beispiel Verlustangst erklärt:

Als kleines Kind hast du Verlust als etwas traumatisches erfahren! Wodurch sich für dich Verlust nach einer Trennung viel schlimmer anfühlt als für andere!

In der Folge erlebst du einen extrem starken Trennungsschmerz!

Würdest du nun bewusst darauf achten innerhalb deines Schmerzes (oder anders gesagt „innerhalb deiner Verlustangst“) dich möglichst positiv und gut zu fühlen…

… so würde dein Unterbewusstsein abspeichern: „Verlust ist überhaupt nicht so schlimm. Und kann sich sogar positiv anfühlen!

Die Folge: Dein Trennungsschmerz würde sehr stark nachlassen!

Das heißt also:

Achte immer darauf, dich trotz deines Liebeskummers so gut und positiv zu fühlen, wie dir nur möglich ist!

Sobald du also Tiefpunkte durchlebst (Phasen in denen es dir richtig schlecht geht), ist es ratsam, sich bewusst in ein möglichst schönes „Erleben“ zu konzentrieren!

Versuche dich trotz Schmerz so glücklich zu fühlen, wie es dir nur möglich ist.

Und das immer wieder und solange, bis dieses „bewusste“ erzeugen eines positives Gefühl´s ein unterbewusster Prozess wird.

Nämlich genauso, wie beim „Klavier spielen lernen“. Am Anfang bist du gezwungen jede Note ganz bewusst zu spielen! Du übst und trainierst. Doch irgendwann spielst du ohne nachzudenken! Ganz unbewusst!

Genauso kannst du dir auch einen neuen Umgang mit deinen Ängsten anlernen.

Heißt: Versuche dich, sobald ein „inneres Kind Thema“ deinen Trennungsschmerz verstärkt, so glücklich zu fühlen wie es nur geht! Wobei du das ganz bewusst machst! Bis (wie beim Klavier spielen) dieser Prozess irgendwann ganz automatisch und unbewusst abläuft.

Wichtig dabei: Unser Unterbewusstsein lernt dabei vor allem über Emotionen.

Es reicht also nicht aus, 100 mal „ich fühle mich gut in den Spiegel zu sprechen“. Du musst dich auch gut fühlen! Tu also alles in deiner Macht stehende, um dich trotz deiner z.b Verlustängste und Trennungsschmerzen auch wirklich gut zu fühlen! Finde deinen Weg!

Solange bis du dich ganz automatisch gut fühlst, sobald diese Ängste (sichtbar durch deinen Trennungsschmerz) in dir ausgelöst werden.

Aufgabe 1: Mach also immer das möglichst beste aus deinem Trennungsschmerz

Diese Herausforderung ist nicht einfach! Denn sie erfordert viel Willenskraft. Gerade bei starkem Liebeskummer! Und doch kann sie deinen Trennungsschmerz schneller auflösen! Versuche dich so glücklich zu fühlen wie du nur kannst! Damit dein Unterbewusstsein im Schmerz (oder in der Angst) eine positive Erfahrung macht.

Aufgabe 2: Habe Willenskraft

Trennungsschmerzen gepaart mit Ängsten (wie z.b Verlustangst) können unglaublich stark sein! Innerhalb dieser Schmerzen ein positives Gefühl von „glücklich sein“ zu erreichen, ist also eine große Herausforderung!

Wobei es nur ein Tool gibt, dass dir wirklich weiterhelfen kann: DEINE WILLSENKRAFT!!!

Habe den Willen mit voller Fahrt immer wieder auf´s Neue durch deinen Schmerzkörper durchzubrechen! Vom „Schatten ins Licht“!

Aufgabe 3: Lerne deinen Schmerz zu lieben

Der beste Weg Ängste und Schmerzen zu heilen liegt darin, sie zu lieben! Und das gilt natürlich auch für deinem Trennungsschmerz!

Dabei gilt: Je stärker dein Trennungsschmerz ist, desto intensiver solltest du ihn lieben (Siehe Willsenskraft)! Und das solange, bis deine Liebe größer wird ist als dein Schmerz!

Denn Selbstliebe ist schließlich der Schlüssel für deine Weiterentwicklung.

Nur können wir immer nur „dort mehr Selbstliebe“ lernen, wo sie uns fehlt! Also in deinen Ängsten, deinen Schmerzen und so weiter… Es kann nur dort Licht entstehen, wo Schatten ist!

Aufgabe 4: Gib dem Schmerz eine Stimme

Dein Liebeskummer versucht dir etwas zu sagen! Finde heraus was!

Bei einem gebrochenem Bein z.b sagt der Körper: Schau dir das Bein an. Achte darauf und schone dich!

Bei Trennungsschmerzen spricht jedoch deine Seele zu dir!

Um es dir am Beispiel „der Angst vor Einsamkeit“ zu erklären:

Fühle in deine Angst vor Einsamkeit und zeige deinem „innerem Kind“, dass es nie alleine ist! Denn du bist immer für dein inneres Kind da!

Entwickel also eine „innere Stimme“, die einen Dialog zwischen dir und deinem „innerem Kind“ aufbaut!

Denn wisse:

  • Ob Papa…
  • Mama…
  • Der:die Ex…
  • Oder du…

… dein Unterbewusstsein macht da keine Unterscheidungen! Mama und Papa erzeugten deine Angst vor Einsamkeit. Der:die Ex wurde als Ventil genutzt, um Mama und Papa zu ersetzen. Doch du bist der:die Einzige, der:die am Ende wirklich zu 100% immer für dein inneres Kind da sein kann!

Wie:

  1. Finde heraus, was dir deine Seele sagt, was dein „inneres Kind“ braucht!
  2. Finde den Teil am Körper, in dem du diesen Schmerz spürst!
  3. Und sprich genau dort die Worte hinein, die dein „inneres Kind“ schon immer von dir hören wollte!

Z.b: bei der Angst vor Einsamkeit „Ich bin immer für dich da. Und du wirst nie wieder alleine sein“!

Und das machst du dann solange, bis dir dein „innereres Kind“ das auch wirklich glaubt! Und du es fühlst! Denn Mama und Papa oder der:die Ex waren wenig überzeugend. Sei also überzeugender.

Denn ob Mama, Papa, Onkel, Tante, Fremder, Ex oder Du – dein Unterbewusstsein kann da nicht unterscheiden!

Wodurch du eben die Möglichkeit hast, dir all die Liebe zu geben, die du dir ersehnt hast.

Trennungsschmerzen auflösen – Selbstliebe ist der Schlüssel

Wie bereits beschrieben kann dein Unterbewusstsein am Ende nicht unterscheiden, ob Mama, Papa, der:die Ex und co oder du dir die Liebe gibst, die du dir ersehnst!

Eine sehr wervolle Erkenntnis, den ohne diesen Mechanismus würde Selbstliebe auch kaum funktionieren!

Arbeite also nicht zu verkopft.

Halte deinen Prozess möglichst einfach!

1: Erkenne woher der Schmerz in dir kommt (was brauchst du von der:dem Ex, was du dir selber nicht gibst)

2: Erkenne, was dieser Teil in dir braucht (Teil = inneres Kind oder Muster, dass aus einer negativen Erfahrung entstanden ist)

3: Liebe diesen Teil in dir, ohne den:die Ex dafür zu (miss)brauchen.

4: Solange, bis du diese Selbst-Liebe auch wirklich fühlst. Und solange, bis dein „innerer Teil“, der glaubt diese Liebe nur von der:dem Ex bekommen zu müssen (oder von Mama oder Papa) auch wirklich überzeugt wird. Davon, dass du diesen Teil liebst! Du dir also die Liebe gibst, die du an diesen Teilen sonst von der:dem Ex gebraucht hast!

5: Und genau das wiederholst du immer wieder und genau dann, wenn du in einem Tiefpunkt bist. Immer wieder. Bis dieser Prozess ganz automatisch passiert. Wie beim Fahrrad fahren. Am Anfang musst du über jede Bewegung nachdenken! Doch irgendwann fährst du ganz automatisch! Genauso wie deine erlernte Selbstliebe irgendwann ganz automatisch in dir arbeitet!

Trennungsschmerzen verarbeiten – Transformation im innen und im außen

Glücklich sein heißt also weniger Schmerz. Was Trennungsschmerzen mit einschließt.

Wobei du immer auf 2 Ebenen aktiv sein solltest!

Einmal im „außen“ und einmal im „innen“!

„Außen“ heißt: Du tust Dinge, die dir Glück bereiten.

„Innen“ heißt: du arbeitest an deinem „inneren Glück“!

Beide Wege sind gleichermaßen wichtig!

Arbeit im „Außen“!

Um es an einem Beispiel aufzuzeigen: Deine Arbeit erfüllt dich nicht? Und verstärkt dadurch deinen Trennungsschmerz? Auch weil die Zeit mit deinem Ex voller „Erfüllung“ war?

What to do: Trifft dies zu, dann solltest du im Idealfall im „Außen“ nach einer Arbeit suchen, die dich erfüllt.

In der Folge würdest du auch ohne Ex glücklicher werden!

Meine Empfelung:

Schau wann und wo du im Leben durch und seit der Trennung ungklücklich bist. Erst recht, wenn es mit deinem:deiner Ex zusammenhängt.

Und entwickel einen Masterplan für Veränderung!

Zum Beispiel hatte ich eine soziale Phobie! Wobei meine Ex mich immer wieder unter Leute brachte. Ich kam also nur durch sie mit vielen Menschen in Kontakt.

Als sie sich dann trennte, brachen auch all diese Kontakte weg. Ich stürzte in eine bodenlose Tiefe. So begab ich mich auf die Suche, baute mir einen großen Freundeskreis auf überwand meine soziale Phobie! Was den Trennungsschmerz dmäpfte und mich unabhängiger machte.

Ich arbeitete dafür stark im „außen“!

Arbeit im „Innen“

Die „Innere“ Arbeit bezieht auf alles, was uns aus dem „inneren“ unglücklich macht! Wobei das „innere“ sich oft mit dem „äußeren“ überschneiden kann!

Gemeint sind damit vor allem Ängste! Erst recht, wenn sie mit deinem Trennungsschmerz zusammenhängen!

  • Die Angst nicht zu genügen!
  • Die Angst vor Einsamkeit
  • Die Angst, dass der:die Ex was besseres findet
  • Die Verlustangst
  • usw…

Aber auch ungesunde Muster, durch die wir den:die Ex idealisieren oder Dinge hineinprojizieren!

Arbeite immer im „innen“ und im „außen“!

Damit dein Trennungsschmerz nachlässt solltest du immer auf beidenen Ebenen arbeiten. Sowohl im „Innen“ als auch im „Außen“.

Nur so ist eine rundum Transformation machbar! Wodurch dein Trennungsschmerz schneller nachgeben könnte!

Trennungsschmerzen überwinden – kenne deine Themen

Und damit kommen wir zum nächsten wichtigen Punkt: Kennst du die Ursache für dein Leid, dann weißt du auch, wo deine Arbeit beginnen sollte!

Mein Tipp:

Mach dir eine Liste aller Themen, die sowohl im „Außen“ als auch im „Innen“ Veränderung brauchen! Werde dir deiner Selbst bewusst. Und arbeite auf diese Weise an der Auflösung deines Trennungsschmerzes!

Je besser du dich kennst, desto leichter kannst du deine Trennungsschmerzen auflösen!

Ergänzende Tipps, um Trennungsschmerzen zu überwinden

Im Herzen zu sein heißt glücklich zu sein. Und je glücklicher wir sind, desto schwächer fühlen wir unsere Trennungsschmerzen!

Verbinden wir uns also mit unserem Herzen, so leiden wir weniger!

Versuche daher die Trennung aus deinem Herzen, nicht aber aus deinem „Ego“ zu verarbeiten!

Und auch in der Psychologie weiß man bereits, dass positives Denken die Trennungsverarbeitung erleichtert! Man spricht dabei von der „positiven Psychologie“!

Nutze deswegen „Herztools“, um deinen Trennungsschmerz leichter zu überwinden!

Wie du mit dem „Herzen“ deine Trennung schneller verarbeiten kannst:

Vergebung statt Wut

Wir haben immer mindestens 2 Wölfe in uns! 2 Wege, die wir begehen können! Und abhängig davon, welchen der Wölfe du fütterst, wird dieser auch wachsen!

Konzentriere dich also nicht auf deine Wut, sondern auf die Vergebung! Denn das Herz vergibt!

Die Folge: Du lässt wachsen, was zum Herzen gehört (Vergebung). Wodurch du dich schneller mit deinem Herzen verbinden kannst.

Und wo sind wir immer am glücklichsten? Im Herzen!

Was passiert: Dein Trennungsschmerz lässt schneller und schneller nach! Du kannst leichter loslassen!

Hinweis: Probiere es einfach mal aus. Sprich in deinen Schmerzkörper bewusst Vergebung, statt unbewusst diese Wut zu fühlen. Und du wirst merken, dass es dir besser und besser geht!

Dankbarkeit statt Opferrolle

Wie bereits beschrieben, solltest du dankbar sein. Denn Trennungsschmerzen sind Wegweiser für unsere seelische Heilung.

Es gibt also sehr gute Gründe, deinem Trennungsschmerz und deiner Trennungssituation dankbar zu sein.

Versuche also ein Mindset der Dankbarkeit zu kultivieren. Und ersetze dieses (durch Achtsamkeit) mit dem Mindset „der Opferrolle“!

Was passiert: Durch deine Dankbarkeit verbindest du dich mit deinem Herzen! Du kannst dadurch trotz Trennung wieder mehr im Herzen sein. Und mehr Herz = mehr Glück = weniger Trennungsschmerz!

Bedingungslose Liebe

Derzeit hat deine Liebe nur Raum, wenn der:die Ex eine Bedingung erfüllt. Er:sie müsste dein Partner oder deine Partnerin sein.

Da ihr jedoch getrennt sein, kann diese Bedingung nicht erfüllt werden.

Die Folge: Du hast extrem starke Trennungsschmerzen!

Deine Liebe ist also klar bedingt!

Erfahre deswegen die Kraft der bedingungslosen Liebe!

Sperr deine Liebe nicht weg! Lass sie weiterhin zu! Nur löse sie von der Bedingung – „wir müssen unbedingt zusammen sein, damit ich dich weiterhin lieben kann“!

Die Folge: Der Trennungsschmerz könnte viel schneller nachlassen.

Du wärst im selben emotionalem Zustand, als ihr noch beisammen wart! Nur eben alleine!

Meine Erfahrung: Wird dieser Zustand über einen längeren Zeitraum aufrecht erhalten, so lässt sich die Trennung viel schmerzfreier überwinden!

Zudem: Bedingungslose Liebe verbindet dich sehr stark mit deinem Herzen! Wodurch es dir viel schneller besser gehen könnte!

Doch ein wichtiger Schritt ist noch nicht getan: Das gemeinsame Treffen vereinbaren. Und genau darum geht es nun im nächsten Kapitel:

Schritt 6: Das gemeinsame Treffen ausmachen

Wichtig, bevor du dich triffst, solltest du alle anderen Punkte aus Schritt 5 nach bestem Gewissen umgesetzt haben!

Initiiere das Treffen wirklich erst, wenn alle Aktionen aus Schritt 5 abgehakt sind! Es kann gerne auch viel Zeit vergehen, bis du vorbereitet bist! Es bringt wenig, ihn 2 Tage nach der Trennung zu treffen und zu suggerieren, man habe sich voll und ganz verändert. Das glaubt er dir nämlich nicht!

Lasse Dir also wirklich Zeit. Auf ein, zwei, einige Tage mehr oder weniger kommt es am Ende auch nicht an. Wenn es mit Euch beiden (noch einmal) sein soll zumindest. Also: Nutze Deine Chance zu und mit 100 %! Und das geht eben nur, wenn Du perfekt vorbereitet bist. Und ein gutes Gefühl bei der Sache hast. Das strahlst Du nämlich unbewusst aus. Und das wirkt umso anziehender…

Du wirst instinktiv spüren, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist. Vertraue Dir selbst und Deiner Intuition daher. Und versuche, den Dingen gelassen entgegen zu sehen…

Wichtige Hinweise zum Umgang mit Kontakt:

Was gilt für den Umgang mit Kontakt und bei einer Kontaktsperre?

Den Kontakt abzubrechen heißt, alle Reißleinen zu ziehen!

Ein durchaus wichtiges Mittel, möchtest du den:die Ex für immer vergessen! Denn bist du der:dem Ex weniger ausgesetzt, so sinkt auch die Sehnsucht ihn:sie bei sich zu haben wollen!

So ist der Kontaktabrruch nach Trennungen ein häufiges Mittel für die Trennungsbewältigung!

Möchtest du jedoch die Beziehung retten, dann rate ich dir als Coach nur in sehr seltenen Fällen zu einem Kontaktabbruch!

Denn Kontakt ist die beste und oft auch einzige Möglichkeit, um wichtige Impulse zu setzen!

Impulse wie…

  • Ich habe mich in meiner Persönlichkeit verändert. Es würde mit uns nicht mehr erneut auserinandergehen, wie es bereits passierte!

oder…

  • Ich habe aus meinen Fehlern gelernt und die situativen Umstände angepasst. So, dass unsere Beziehung nicht erneut scheitern würde

usw…

Denn wisse: Eine Kontaktsperre hat nie die Aufgabe Gefühle auszulösen…

Ok – lass mich von vorne beginnen!

Für eure Trennung gab es klare Gründe!

Dabei gilt für eine Rückeroberung:

Möchtest du die Beziehung retten, so müssen auch die Trennungsumstände (Gründe) verändert werden!

So, dass dir, dem:der Ex bewusst wird, dass es diesmal mit euch ander´s laufen würde!

Ihm:ihr muss klar werden: Diesmal könnte die Beziehung klappen!

Der:die Ex muss also in die Wahrnehmung kommen, dass eine erneute Beziehung aufgrund der Veränderungen eine echte Chance verdient hätte!

Das Problem:

Doch wie solltest du diese Veränderung wahrnehmbar machen, wenn du eine Kontaktsperre einleitest? Zumal einige Coaches Kontaktsperren von bis zu 6 Monate und mehr empfehlen!

Es ist so gut wie unmöglich!

Und alleine durch Aufbau einer Kontaktsperre „vermissen“ auszulösen… reicht nach meiner Erfahrung als Coach meist nicht aus!

  • Viel wichtiger ist die Veränderung der Trennungsumstände!
  • Die Veränderung eigener Persönlichkeitsanteile!
  • Aber auch ein positiver Kontakt mit Teamgefühl, der klar beweist – wir gehören eigentlich zusammen!

Denn erst dann entsteht „vermissen“ und im besten Fall auch eine zweite Chance!

Der:die Ex braucht also Gründe, erneut mit dir in eine Beziehung zu gehen! Und diese Gründe müssen wahrnehmbar gemacht werden. Eine Kontaktsperre jedoch blockiert diese Wahrnehmung!

 

Zudem: Ein Kontaktsperre ist kein Allheilmittel für deine Rückeroberung – bei einer Rückeroberung geht es um etwas komplett anderes…

Es geht nicht darum durch irgendwelche Techniken Vermissen auszulösen! So zum Beispiel Push und Pull, Kontaktsperren, „eifersüchtig machen“ oder Fake Profilbilder hochzuladen… usw…

Nein, es geht immer um Beweise…

Bewiese dafür, dass eine Beziehung mit dir zusammen eine gute Entscheidung wäre! Und Beweise dafür, dass ihr eine zweite Chance verdient hättet! Und vor allem darum, diesen Beweis wahrnehmbar zu machen!

Wir müssen uns also anschauen, warum eure Beziehung nicht funktionierte! Und wir müssen Dinge tun, damit sie jetzt „theoretisch“ funktionieren kann!

Und das wichtigste: Wir müssen diese Veränderung für den:die Ex „sichtbar machen“!

Als Beispiel:

  • Du warst zu eifersüchtig? Dann löse deine Verlustängste auf! Und beeindrucke im Kontakt durch weniger Kontrolle!
  • Du hast zuviel gearbeitet? Dann schaffe dir eine gute work-life-balance! Und beeindrucke im Kontakt durch mehr Zeit für den:die Ex!
  • Du hast nie richtig zugehört? Dann werde emphatischer und lerne dich in andere reinzufühlen.. Und beeindrucke den:die Ex durch eine bessere Kommunikation.
  • Du bist zu sehr hinterhergelaufen? Dann löse anhängliche Muster auf! Und beeindrucke im Kontakt durch weniger Anhänglichkeit!
  • Und so weiter…

Wichtig: Je mehr der Trennungsthemen gelöst werden, desto größer ist meist die Anziehung!

Schaffe also durch Transformation und Veränderung den Beweis dafür, dass ihr beide eigentlich ein tolles Team seid!

Und mache diese Transformation sichtbar!

So, dass aus Kontakt zu einer großen Chance mehr Kontakt entsteht!

Heißt:

  1. Es geht also immer darum mit Kontakt zu arbeiten.
  2. Und dann Kontakt auszulösen, wenn die Chance auf mehr Kontakt steigt!

Wobei die Chancen immer dann steigen, sobald Trennungsumstände verändert wurden.

Denn erst eure Trennungsumstände führten schließlich zur Trennung!

Egal ob Trennungsursachen wie „Verlust der Gefühle durch z.b Anhänglichkeit“, dein toxisches Verhalten, toxisches Verhalten von der:dem Ex oder etwas anderes vorliegt!

Deine Chancen steigen mit Beilegung deiner Trennungsgründe!

Und Kontakt ist die dabei beste Möglichkeit, diese Veränderung auch sichtbar zu machen.

(Die einzige Ausnahme: Der:die Ex ist toxisch – doch später mehr dazu)

Als Beispiel:

Du warst zu anhänglich. Und dadurch verlor der:die Ex seine:ihre Gefühle… dann löse deine Anhänglichkeit auf. Und gehe erst dann in den Kontakt. So steigt die Chance, dass der:die Ex dein erhöhtes Selbstbewusstsein und deine gestärkte Unabhängigkeit wahrnimmt und du dadurch wieder interessanter wirst

Oder…

Dein Verhalten war toxisch. Und deswegen wurdest du verlassen. Dann verändere dich! Gehe auf den:die Ex zu und zeige, dass du nicht mehr toxisch bist. Das du dich verändert hast. Und das zu dazugelernt hast. So schaffst du erneut Vertrauen zwischen euch….

Wobei das nur 2 Beispiele von vielen sind…

Die Folgende Grafik veranschaulicht dir noch einmal besser, um was es geht…

(Nach der Grafik komme ich auf die Kontakt zurück)

Trennungsgrüpnde auflösen

Erfahre hier mehr zum Thema „innere Kind Heilung“

Wichtig: Rückeroberungen brauchen natürlich noch weitaus mehr Ansätze, als nur die Trennungsursachen (Lies dir mehr dazu hier durch!). Doch das würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Zumal wir uns hier auf die Kontaktsperre konzentrieren möchten! Die Auflösung der Trennungsumstände hat bei Rückeroberungen aber das größte Gewicht!

Der Richtige Umgang mit Kontakt in einer Rückeroberung – [ +Fahrplan für viele Situationen]

Vorab:

Meist kommen die folgenden 4 Kontaktarten zum Einsatz:

  • Kontaktsperre = 100% Kontaktverbot auf allen Ebenen
  • Reduzierter Kontakt = Kontaktimpulse gehen nur von dem:der Ex aus!
  • Mini-Kontaktsperre = eine kurze Kontaktsperre von wenigen Tagen
  • In Kontakt bleiben = der bisherige Kontakt wird beibehalten

Kenne dabei die folgenden Regeln für Kontakt, bevor du an eine Kontaktsperre denkst…

Regel 1: Ist das Verhältnis zwischen euch beiden gut, so behalte den bisherigen Kontakt bei! Arbeite damit und bau darauf auf! Bau keine Kontaktsperre auf! Es sei denn der:die Ex ist toxisch!

Regel 2: Zieht sich der:die Ex zurück, dann reduziere den Kontakt. Temporär! Entwickel dich weiter (Entlang der Trennungsumstände) und versuche es zu einem späteren Zeitpunkt erneut! Nämlich dann, sobald durch deine Weiterentwicklung die Chancen auch höher sind, dass aus Kontakt wieder mehr Kontakt wird! Später erkläre ich mehr dazu!

Regel 3: Geht der:die Ex aktiv auf dich zu und eure Beziehung verbessert sich, dann lass den Kontakt enger werden! Verzichte auf Maßnahmen wie Push and Pull. Und überzeuge durch Weiterentwicklung. Vor allem an den Punkten, an denen die Beziehung scheiterte.

Regel 4 (steht immer über Regel 1-3): Verhält sich der:die Ex dagegen extrem toxisch und verletzt dich bewusst, so gehe in eine absolute Kontaktsperre! Wobei du diese solange beibehalten solltest, bis der:die Ex toxisches Verhalten abgelegt hat!

Regel 5 (steht immer über Regel 1-3): War der:die Ex toxisch, dann warte immer ab, bis der:die Ex Kontakt zu dir auslöst. Vermeide Co-Abhängiges Verhalten. Renne nicht hinterher. Und teste im Kontakt, ob der:die Ex toxische Muster aufgelöst hat! Nur so kannst du dich schützen / und  eure Beziehung hätte eine gesunde Basis!

Regel 6: Hast du dich toxisch verhalten (was die Trennung auslöste), dann solltest du aktiv Kontakt initiieren. Beachte aber Regel 2 (Renne nicht hinterher). Und transformiere dein toxisches Verhalten. Dadurch schaffst du mehr Vertrauen.

Du siehst also: Eine Rückeroberung ist weitaus komplizierter und mit dem „reinen Aufbau einer Kontaktsperre“ nicht gelöst!

Ok – wie lerne ich nun den richtigen Einsatz von Kontaktsperren, reduziertem Kontakt und anderen Kontaktarten – so, dass ich meine Transformation maximal wahrnehmbar machen kann!

Wir wissen, dass durch Auflösung der Trennungsumstände die Chancen auf eine Rückeroberung steigen.

Und auch, dass Kontakt das beste Mittel ist, um all deine Veränderungen sichtbar zu machen!

Da es aber nicht immer möglich ist Kontakt zu halten, ist es in vielen Fällen sehr wichtig „dynamisch“ zu arbeiten!

Dynamisch heißt: Ich passe den Kontakt und die Kontaktart immer an die jeweilige Situation an… Dabei geht es nicht darum, für YX Tage den Kontakt abzubrechen, sondern um dynamische Prozesse, die von eurer jeweiligen Situation und Entwicklung abhängig sind!

Ich möchte dir daher eine Auflistung vieler existierender Situationen mitgeben. Trifft etwas auf dich zu, dann klick auf den jeweiligen Link. Und erfahre so, wie du weiterhin in dieser Situation Kontakt halten solltest…

Der richtige Umgang mit Kontakt in bestimmten Situationen:

  1. Situation 1: Der:die Ex hat bereits eine neue Partnerschaft – Klick hier
  2. Situation 2: Der:die Ex ist narzisstisch – Klick hier
  3. Situation 3: Der:die Ex ist bindungsängstlich – Klick hier
  4. Situation 4: Ihr habt gemeinsame Kinder – Klick hier
  5. Situation 5: Ihr hattet einen Streit oder Streits – Klick hier
  6. Situation 6: Du musstest den:die Ex verlassen – Klick hier
  7. Situation 7: Der:die Ex hat dich blockiert – Klick hier
  8. Situation 8: Ihr habt noch eine sehr gute Verbindung – Klick hier
  9. Situation 9: Du hast den Kontakt abgebrochen – Klick hier
  10. Situation 10: Ex rennt dir hinterher – Klick hier
  11. Situation 11: Du musst immer Kontakt auslösen – Klick hier
  12. Situation 12: Ex reagiert nicht mehr – Klick hier

 

5 universelle Grundlagen für den Umgang mit Kontakt abhängig von der Trennungsursache

Die Trennungsursachen verraten uns, welche Strategie jetzt notwendig ist! Dabei gibt es 5 Grundsiutationen (Grundlagen), die universell gelten! Und nach denen sich die Art und der Fortgang eures Kontaktes ausrichtet!

Grundlage 1: Wie gehe ich mit Kontakt um, wenn der:die Ex grundsätzlich oder auf einmal weniger Interesse zeigt 

Erfahre in diesem Beitrag mehr zu solch einer Situation:

Abgekürzt:

Erstens: Hat der:die Ex weniger Interesse, dann zieh dich erst einmal zurück!

Zweitens: Baue niemals eine harte Kontaktsperre auf, sondern einen reduzierten Kontakt (Impulse gehen also von der:dem Ex aus. Nicht aber von dir)

Drittens: Setze nur dann eine harte Kontaktsperre auf, wenn der:die Ex sehr verletzend ist. Und du dich schützen musst.

Viertens: Mach dir bewusst. Gerade jetzt sind deine Chancen niedriger. Sonst hätte der:die Ex mehr Interesse!

Fünftens: Erhöhe nun die Chancen durch Auflösung all jener Trennungsumstände, die für die Trennung verantwortlich sind.

Sechstens: Versuch eine erneute Kontaktaufnahme, sobald du dich weiterentwickelt hast (Trennungsumstände sind aufgelöst). (Ausnahme: der:die Ex ist toxisch – siehe hier)

Siebtens: Es ist etwas Zeit verstrichen und du hast dich weiterentwickelt. Heißt: Die Chance, dass aus Kontakt mehr Kontakt wird ist jetzt größer als vorher!

Hier eine Grafik, die dies veranschaulicht!

Ex hat weniger Interesse - was für Kontakt tun?

 

Grundlage 2: Der Umgang mit Kontakt oder einer Kontaktsperre, wenn der:die Ex toxisch ist

Gegenteilig verhält es sich immer dann, wenn der:die Ex toxisch ist!

Erfahre in diesem Beitrag mehr zu solch einer Situation:

Abgekürzt:

Erstens: Renne niemals dem:der Ex hinterher!

Zweitens: Baue vorläufig einen reduzierten Kontakt auf (Heißt: Impulse gehen von der:dem Ex aus. Nicht aber von dir)

Drittens: Setze unbedingt eine harte Kontaktsperre auf, wenn der:die Ex sehr verletzend ist. Und du dich schützen musst.

Viertens: Mach dir bewusst. Ihm:ihr hinterherzurennen stärkt nur deine Co-Abhängigkeit. Nicht aber deine Selbstliebe!

Fünftens: Übe dich in Selbstliebe! Und liebe dich mehr, als du ihn:sie liebst! Werde unabhängig! Denn der:die Ex steht in der Schuld!

Sechstens: Meist kommt im Laufe dieses Prozesses der:die Ex von alleine auf dich zu (Man nennt dies auch „Hoovering“). Und wenn nicht, so bleibe stark und mach dir bewusst – der:die Ex MUSS Einsatz zeigen und beweisen, dass er:sie mich wirklich liebt.

Siebtens: Teste im Kontakt – der nur von der:dem Ex ausgehen sollte, ob sich der:die Ex auch wirklich verändert hat! Und er:sie dich nicht mehr verletzen würde!

Achtens:

  1. Ist dies nicht der Fall, dann bleibe im reduziertem Kontakt.
  2. Hat der:die Ex toxische Muster aufgelöst, dann gehe in einen normalen Kontakt über!
  3. Und wichtig: Ist der:die toxische Ex sehr verletzend, dann baue eine harte Kontaktsperre auf!

In Situation 2 geht es vor allem um Selbstschutz! Es geht um Selbstliebe und es geht um die Auflösung Co-Abhängiger Muster! Wobei auch hier eine Kontaktsperre nur selten vorkommt!

Grundlage 3: Du hast dich falsch oder toxisch verhalten und damit die Trennung ausgelöst

„Sich falsch zu verhalten“ heißt, der Fehler liegt bei dir! Denn erst durch dein Handeln ist es auch zur Trennung gekommen!

Egal, ob eine Bindungsangst vorliegt, du narzisstische Züge hast, du immer nur genörgelt hast oder den:die Ex verletzt hast (usw)!

Du bist der Auslöser für euer Problem!

Was heißt: Du bist auch die Person, die das Problem lösen muss!

Oder anders gesagt „du musst wieder etwas gut machen“!

Und was?

All jenes, was zur Trennung führte:

  1. Die Veränderung deines toxischen Verhaltens!
  2. Vertrauensaufbau durch Einsatz und Veränderung!
  3. Und Beweis, dass der:die Ex mit dir nie wieder so etwas durchleben müsste!

Was heißt: Wir müssen euren Kontakt so anpassen, dass all diese Voraussetzungen erfüllt werden!

Heißt auch: Ein Kontaktsperre käme in so einem Fall NICHT in Frage!

Was ist stattdessen wichtig:

Erstens: Du musst wieder etwas gut machen. Zeige Einsatz und löse aktiv Kontakt aus!

Zweitens: Transformiere! Verändere dich. Der:die Ex muss sehen, dass es diesmal ander wäre!

Drittens: Braucht der:die Ex erst einmal Abstand, dann renne nicht hinterher! Kümmere dich um dich, „verändere dich in deinem toxischem Verhalten“ und versuche es später noch einmal!

Ist nämlich etwas Zeit vergangen, dann sind deine Chancen höher. Und hast du dich zusätzlich verändert, umso mehr!

Erfahre hier mehr dazu

Grundlage 4: Ihr beide habt euch toxisch verhalten

Ihr beide habt euch verletzt und toxisch verhalten? Dann ist es wichtig, den gesamten Kontakt danach auszurichten!

Achtung: Solche Situationen sind meist sehr individuell! Mach daher meinen Ex zurück Test und hol dir von mir eine persönliche Einschätzung!

Es gilt:

Erstens: Ihr beide habt Fehler gemacht! Und ist der eine Part bereit eigene Fehler einzusehen und aufzulösen (Du), so wird meist der:die Ex genau dazu inspiriert!

Zweitens: Was dazu führt, dass bereits ein klärendes Gespräch die Situation entschärfen und:oder die Beziehung retten kann!

Es sollte also versucht werden, gemeinsam eine Einigung zu finden. Meist durch ein klärendes Treffen!

(Wichtig: Bei Streits ist es immer ratsam etwas abzuwarten. Und das solange, bis sich die erhitzten Gemüter abgekühlt haben.)

Drittens: Und klappt dies nicht, dann gehe vorerst in den Rückzug (reduzierter Kontakt) und befolge alles, was ich in dir „Grundlage 1“ (siehe oben) erklärt habe!

Denn wisse: Wenn beide Fehler gemacht haben, so gibt es immer die Chance, dass ein klärendes Gespräch zur Versöhnung führt. Erst recht, wenn beide aus ihren Fehlern lernten!

Viertens: Problematisch wird es nur dann, wird der:die Ex eben nicht inspiriert.

Sprich: Der:die Ex kann dir einfach NICHT vergeben!

Vor allem, wenn er:sie sich für dich in der Folge toxisch verhält!

Heißt: Du hast dich weiterentwickelt und auch an dir gearbeitet! Der:die Ex dagegen bleibt auf der Stelle stehen!

Füntens: Und würde es ab diesem Punkt nicht zu einer Zusammenkunft kommen (der:die Ex verhält sich dir gegenüber falsch) – dann rate ich dir zum Rückzug!

Ausnahme: Ihr habt beide dennoch eine gute Zeit! Und es klappt auch so!

Trifft dies nicht zu, dann solltest du einen reduzierten Kontakt aufbauen! Und zwar so lange, bis der:die Ex eigenes toxisches Verhalten verändert

Grundlage 5: Euer Kontakt ist gut

Erstens: Trotz Trennung verbringt ihr eine tolle gemeinsame Zeit? Dann rate ich dir dieses Momentum beizubehalten!

Zweitens: Denn wie gesagt: Bei Rückeroberungen geht es vor allem um Transformation! Und darum, diese Transformation sichtbar zu machen!

Drittens: Und nichts eignet sich dafür besser, als guter gemeinsamer (nicht toxischer) Kontakt!

 

Das dynamische Verhältnis zwischen Transformation und Kontakt!

Transformation führt nach Kontakt in den meisten Fällen zu noch mehr Kontakt!

(Z.b: der:die Ex sieht dich nach einem Monat und du bist wie ausgewechselt.

Du warst immer anhänglich und unglücklich mit dir. Was am Ende auch die Trennung verursachte.

Doch jetzt (nach der Transformation) trittst du unabhängig und glücklich auf. Du stahlst auch Selbstbewusstsein aus.

Was ist die logische Konswquenz: Der:die Ex würde also mehr und mehr Gründe „verlieren„, die Trennung aufrechtzuerhalten)

Wobei der richtige Kontakt die nun hilft, deine Transformation wahrnehmbar zu machen!

Heißt: Du musst Transformation und Kontaktpotentiale gekonnt ausbalancieren! Merkst du also, dass der Kontakt nachlässt, so gilt es Fokus auf Transformation zu haben! Merkst du, dass die Transformation passiert – und doch ist da kein Kontakt… so ist ein gezielter Kontaktaufbau notwendig! Solange, bis aus diesem Kreislauf mehr und mehr  Kontakt zwischen euch beiden wächst!

Dabei gilt: Je direkter der Kontakt aufgebaut wird, desto besser!

Bsp: Sich nach z.b 4 Monaten auf einer Bday-Party zu treffen, wobei du durch deine Transformation direkt eine stärkere Verbindung aufbauen könntest wirkt anders, als würdest eine einfache „Hallo-SMS“ schreiben.

Wirst du also gerade abgewiesen, oder musst hinterherennen oder merkst, der:die Ex beißt nicht richtig an…

… dann zieh dich etwas zurück, transformiere und versuche es später noch einmal. Denn erst durch deine Transformation steigen auch deine Chancen auf einen Erfolg!

 

Der richtige emotionale Zustand für Kontakt:

wie verhalte ich mich auf einem Treffen oder im Kontakt?

Damit aus Kontakt auch mehr Kontakt wachsen kann, muss im Kontakt das Richtige passieren.

Verstehe: Wir brauchen einen ganz bestimmten emotionalen Zustand!

Denn kommt es zu Kontakt, dann möchten wir, dass aus diesem Kontakt noch mehr Kontakt wird. Der Ex Partner bzw. die Expartnerin aber auch du – ihr beide solltet euch unglaublich wohl fühlen. Es muss sich gut anfühlen, damit er:die auch mehr davon möchte!

Was heißt:

Wir brauchen einen emotionalen Zustand geprägt von LebensglückUnabhängigkeitSelbstbewusstseinErfolgSelbstliebe und Akzeptanz.

  • Glücklich, weil du auch ohne Ex Partner oder Expartnerin glücklich sein kannst.
  • Selbstbewusst, weil du auch ohne Ex Partner oder Expartnerin dein Leben lebenswert findest.
  • Selbstliebe, weil du dich auch ohne Ex Partner oder Expartnerin mindestens genauso liebst, wie mit Ex Partner oder Expartnerin.
  • Akzeptanz, weil du dich ohne Schwierigkeiten akzeptieren kannst, würde der Ex Partner oder die Expartnerin dich abweisen (Leichtigkeit, Erwartungslosigkeit).
  • Und Unabhängigkeit, weil du ihn oder sie nicht brauchst, um dich mit dir selbst glücklicher zu fühlen.

Und das, obwohl du den Expartner oder die Expartnerin noch immer liebst. Denn vergessen sollst du ihn:sie nicht. Nur brauchst ihn oder sie immer weniger. Vor allem immer weniger, um glücklich zu sein! Der:die Ex heiße für dich „lediglich etwas mehr Glück“!

Pass auf:

Was, wenn es tatsächlich möglich wäre diesen emotionalen Zustand zu erreichen? Was, wenn es die Chance darauf gebe, sogar glücklicher zu sein, als du es mit ihm oder ihr warst, ohne dass du ihn oder sie dafür vergessen musst! Und das, obwohl du ihn oder sie noch liebst!

Und wie würde sich eine Begegnung mit dem:der Ex wohl anfühlen, wenn du bei Kontakt (z.b Dates) in diesem emotionalem Zustand der Freude und Unabhängigkeit wärst?

Natürlich wäre das erst einmal eine große Herausforderung! Auch wegen deinem Leidensdruck. Und ich kann mir sogar vorstellen, dass es für dich gerade unvorstellbar wäre.

Und doch brauchen wir während des Kontaktes genau diesen emotionalen Zustand.

Dieser ergänzt (aber auch bedingt) durch alle vorher beschriebenen, transformativen Prozesse stärkt noch einmal die Chancen auf mehr Anziehung!

Und vielleicht ist es dir schon aufgefallen: Dein Umfeld resoniert immer mit deinem emotionalen Zustand! Und bist du freudvoll und glücklich, so möchten sich viele mit dir umgeben! Das gilt auch für den:die Ex!

… Und ist daher eine wichtige Voraussetzung für mehr Anziehung. Denn schließlich wollen wir immer immer dann „mehr von etwas„, wenn es sich richtig und gut anfühlt!

Dieser Zustand ebnet also den Weg für eine gute gemeinsame Zeit! Wo gleichzeitig doch eine gute gemeinsame Zeit am besten beweist, dass ihr beide zusammen gehört!

Also ein weiteres Puzzleteil, dass für unsere Rückeroberung unverzichtbar ist!

Und damit wir diesen emotionalen Zustand im Kontakt beibehalten oder inne haben können, braucht es die richtige Vorarbeit und auch gezielte Techniken, die du im Kontakt anwenden kannst!

Also:

  1. Im ersten Schritt werde ich dir zeigen, wie du dich optimal auf Kontakt vorbereitest, um diesen emotionalen Zustand zu erreichen.
  2. Und im zweiten Schritt werde ich dir genau erklären, wie du während des Kontaktes mit gezielten Techniken diesen emotionalen Zustand anheizen kannst.

Die Folge: Statt Negativität, Streit, beklemmende Ängste oder Vorwürfe und Zweifel konzentriert ihr euch auf das, was wahre Verbindung schafft, aufbaut und der größte Beweis für eine funktionierende Beziehung ist…

Nämlich:

Kontakt, bei dem ihr lacht,

… euch stundenlang über Gott und die Welt unterhalten könnt,

… bei dem alles von Erwartungslosigkeit und Leichtigkeit geprägt ist,

… bei dem wahres Teamgefühl aufkommt

… Bei dem sich der:die Ex aber auch du richtig wohl fühlen.

Weit weg von der Vergangenheit.

Kontakt, aus dem wieder mehr Kontakt entsteht.

Kontakt der beweist, dass ihr beide ein Paar sein solltet!

Wie komme ich dahin?

1: Die Auflösung von Ängsten

Ängste manifestieren sich in unserem Auftreten. Auch dem:der Ex gegenüber.

Wegen Verlustangst sind wir beispielsweise nicht mehr in unserer Mitte. Durch Angst vor Kontrollverlust werden wir schnell wütend. Oder z.b durch die Angst vor Abweisung versuchen wir dem:der Ex alles recht zu machen! Und so weiter…

In Kürze werde ich dir auch zeigen, wie du diese Ängste überwinden kannst!

2: Die Vergebung

Erst Vergebung gibt uns die Kraft die Vergangenheit loszulassen. Oder Verletzungen aus der Beziehung zu verzeihen. Und passiert dies nicht, so wird dieser positive emotionale Zustand meist durch innere Mauern und Blockaden ausgebremst.

Schließlich wurdest du verletzt, genauso wie der Ex Partner oder die Expartnerin. Und das will erst einmal verdaut werden. Vorbereitend solltest du deswegen unbedingt vergeben haben.

Wichtig: Auch bei toxischen Verhältnissen ist Vergebung wichtig. Vergessen solltest du aber nicht!

3: Akzeptanz und keine Erwartung

Derzeit kannst du ihn:sie nur „glücklich“ lieben, sofern er:sie diese Liebe erwidert! Deine Liebe ist sozusagen an eine Bedingung geknüft. Sonst wärst du schließlich nicht unglücklich verliebt! Wodurch wiederum Abhängigkeit und „unglücklich sein“ entsteht.

Und genau das würde auf den Kontakt zwischen euch abfärben! Das oben beschriebene emotionale Momentum währe somit gefährdet!

Lerne daher zu lieben, ohne diese Liebe an eine Bedingung zu knüpfen! Vor allem die Bedingung, dass ihr beide zusammen sein müsst, um diese Liebe schmerzfrei zuzulassen! Lerne statt dessen liebend loszulassen!

Heißt: Wird die Bedingung für eine Beziehung NICHT erfüllt, so kannst du dennoch lieben und glücklich sein!

In der Folge entsteht eine starke „innere Coolness„, die den oben beschriebenen emotionalen Zustand sehr unterstützt!

4: Lerne wahre Selbstliebe

Kommt zu es Kontakt, dann musst du in Selbstliebe baden (nicht im narzisstischen Sinne).

D. h., du fühlst dich mit dir alleine unglaublich wohl.

Der:die Ex hätte dann kaum noch die Möglichkeit dich zu triggern oder aus dem Konzept zu bringen.

Warum: Weil du ihn:sie nicht mehr brauchst, um dich glücklich zu fühlen. Denn die Liebe, die du von ihm:ihr bräuchtest, bist du nun im Stande dir selber zu geben! In der Folge wärst du alleine glücklich und mit ihm:ihr maximal glücklicher!

(Und glaub mir, diese Selbstliebe kannst du dir erarbeiten. Ich selber bin durch diesen Prozess durchgegangen)

Wodurch dich genau dieser emotionale Zustand extrem unabhängig machen würde!

Und jeder Ausdruck seiner:ihrer „Entliebung“ könnte dich kaum noch verletzen! (Aussagen wie „ich will erst einmal testen was es mit uns wird…“, „ich will erst einmal eine Freundschaft“, „Ich fühle nichts mehr“…  und so weiter, würdest du mit viel mehr Entspanntheit annehmen. Statt zum Beispiel wütend oder anhänglich zu reagieren)

Wobei die daraus resultierende „innere Coolness“ ein wirklich gutes Fundament für die Rückeroberung wäre! Denn statt Fokus auf „innere Wunden“ zu haben, wäre da wieder Platz für das wesentliche: Eine tolle gemeinsame Zeit.

(Und es gibt nun mal nur einen Beweis dafür, dass ihr zusammen gehört. Und das ist am Ende eine tolle gemeinsame Zeit)

Punkt 2: Ok, wie kannst du diese Selbstliebe lernen, glücklich werden all deine Ängste überwinden, vergeben und:oder das „innere Kind“ heilen?

Die beste Möglichkeit ist immer das Durchleben, Durchlaufen und Akzeptieren eigener Ängste oder negativer Emotionen. Und zwar genau dort, wo wir uns nicht lieben und annehmen können! Und immer genau dann, wenn „sie“ in uns ausgelöst werden.

Also dann, wenn der:die Ex deine Verlustangst, die Angst nicht geliebt zu werden oder die Angst vor Abweisung in dir „auslöst“. Vielleicht durch Worte oder eine Tat!

Genau dann hast du die Möglichkeit dein „Angstmuster“ oder „Wutmuster“mit einem „Selbstliebemuster“, „Vergebungsmuster“ usw… zu überschreiben!

Ich möchte dir das ganze an einem Beispiel erklären:

Wenn du z.b Angst vor Spinnen hast, dann kannst du deine Angst am besten lösen, indem du eine Spinne auf die Hand nimmst. Das alte Muster wäre „Spinne!! Achtung!! Gefahr!!„. Das neue Muster, ausgelöst durch diese Erfahrung wäre „Spinne auf Hand. Nichts passiert. Spinne ist harmlos! Entwarnung„.

Dieses neue Muster kann aber nur dann ausgelöst werden, wenn das alte aktiv ist! (Am Beispiel: Die Spinne wird auf die Hand genommen).

Sprich: Ein Buch über Sinnenphobie zu lesen hätte einen komplett andere Effekt, als direkt in die Angst zu gehen! Indem du nämlich die Spinne auf die Hand nimmst. Also genau dann, wenn die Angst ausgelöst wird!

Wir müssen also immer dann neue Muster schaffen, sobald das „angsterfüllte“, oder „wuterfüllte“ aktiv ist!

Auch die Traumatherapie zeigt dies sehr deutlich. Denn Traumas lassen sich am besten heilen, wenn das Trauma erneut durchlebt wird. Jedoch mit einem positivem Ausgang!

Heißt: Immer wenn „fehlende Selbstliebe“ durch Ängste getriggert wird, musst du in genau diesem Moment umlernen. Wichtig ist dabei, dass es in genau diesem Momant passiert, in dem die angst aktiv ist!

Am Beispiel der Spinne:

  1. Spinne wird auf Hand genommen.
  2. Angst wird getriggert.
  3. Erfahrung = Spinne ist nicht böse.
  4. Resultat = weniger Angst vor Spinnen!

Oder am Beispiel Verlustangst:

  1. Ex triggert durch Trennung deine Verlustangst!
  2. Inneres Kind Trauma in dir schlägt Alarm (Achtung – Verlust = Todeserfahrung).
  3. Du lernst trotz Verlust glücklich zu sein. Du transformierst.
  4. Resultat = Verlust heißt – ich sterbe nicht und kann auch im Verlust glücklich sein!
  5. Folge: Dein „inneres Kind Muster“ wird gelöst!

= mehr Selbstliebe

Usw…

Und genau diesen Prozess durchläuft du nun so lange, und immer wieder, bis der oder die Ex dich in deinen Ängsten, negativ Emotionen usw nicht mehr triggern kann.

Der:die Ex ist damit dein perfekter Spiegel für Themen, die du heilen kannst! Und durch die du deine Rückeroberungschancen verbessern kannst.

Doch nun lasse uns konkreter werden:

Schritt 6: Ersten Kontakt auslösen – achte darauf – Jetzt geht es darum, mit ihm ein Treffen auszumachen!

Wie du Kontakt so auslöst, dass der:die Ex wieder mehr reagiert

Wir wissen jetzt, dass Transformation und Veränderung Gründe dafür liefern, erneut Kontakt zu dir aufzunehmen!

Sprich: Dass deine Chancen auf eine Gegenreaktion wieder steigen!

Dabei exestiert nur ein Kernproblem: Der:die Ex muss diese Transformation auch wahrnehmen! Ist der Kontakt aber abgeebbt oder kaum bis gar nicht vorhanden (durch das „nicht reagieren“), wie soll diese Transformation dann auch sichtbar gemacht werden?

Daher gilt immer das folgende Prinzp: 

Je direkter die Kontaktaufnahme ist, desto eher wird deine Transformation und Veränderung auch sichtbar! Und je sichtbarer dieses Veränderung (durch Persönlichkeitsentwicklung, Veränderung situativer Trennungsumstände oder innere Kind Arbeit) ist, desto eher steigen auch deine Chancen!

Das heißt: Sobald du Kontakt aufnimmst, solltest du auch möglichst direkt in den Kontakt gehen!

Erstens: Vermeide SMS oder Briefe!

Du denkst an eine Kontaktaufnahme via SMS, eMail oder per Brief?

Dann sei gewarnt: Deine Veränderung würde kaum wahrgenommen werden. Denn du könntest deine Veränderung maximal beschreiben. Was aber ein großer Fehler wäre. Denn du musst sie leben! Erst dann ist sie auch glaubhaft! (Hier kläre ich dich darüber auf)

Bsp: Schreib nicht „ich bin nicht mehr anhänglich“ – Sondern sei nicht mehr anhänglich! Und lass den:die Ex diese Unabhängigkeit „zwischen den Zeilen“ wahrnehmen. Erst dann ist deine Veränderung auch glaubhaft! Und du trägst  langfristig Früchte davon!

Was heißt: Ein möglichst direkter Kontakt ist meist unumgänglich!

Zweitens: Funktioniert Telefon oder Videocall?

Ja, das ist schon besser und sollte immer Plan B.) sein. Ein Telefonat von 1-2 Stunden hat eine stärkere Wirkung als eine „Hallo wie geht es dir „SMS““.

Du kannst auch deutlich mehr von deiner „Veränderung“ wahrnehmbar machen! Vor allem in Bezug auf deine Persönlichkeit! Wobei ein Telefonat immer auf das Audio limitiert ist! Lediglich ein Videocall lässt mehr zu!

Meine Empfehlung ist aber eine andere…

Drittens: Optimal ist immer ein direktes „vielleicht auch zufälliges“ Treffen!

Wenn die Möglichkeit bestünde, den:die Ex direkt zu treffen, dann solltest du diese auch nutzen!

Aber Vorsicht: Renne niemals hinterher oder stalke.

Es geht um die Möglichkeit, den:die Ex vielleicht auf einer Party, durch gemeinsame Freunde, am Arbeitsplatz oder beim Einkaufen zu treffen. Dort ein Gespräch auszulösen! Und über das Gespräch deine Veränderung wahrnehmbar zu machen.

Läuft so eine Kontaktaufnahme dann gut, so stehen auch die Chancen hoch, dass der:die Ex nach diesem Kontakt wieder mehr Kontakt mit dir möchte!

Viele fragen dann, „Ok, aber worauf muss ich dann während der Kontaktaufnahme achten“?

Die Antwort ist ganz einfach: „Auf nichts“! Nur darauf, dass der:die Ex ein paar Minuten (im besten Fall mehr) für dich zur Verfügung hat!

Wisse auch: Wenn die folgenden Punke zusammentreffen, so klappt das meiste automatisch!!

  • Die Umstände für die Trennung oder das „nicht reagieren“ – Persönlichkeitsbezogen, (z.b nicht mehr „schlecht gelaunt sein“ oder „anhängliches Verhalten“) liegen nicht mehr im Raum.
  • Situative Umstände können sogar nebenher kommuniziert werden (Zum Beispiel: Die Trennung kam, weil du zuviel gearbeitet hast. Jetzt arbeitest du deutlich weniger (und das aus freien Stücken). Und du (zum Beispiel) sprichst darüber, wie sehr du endlich deine „mehr gewonnene“ Freizeit genießt (was du nach so einer Transformation auch tatsächlich tun würdest).
  • Zudem hast du vergeben und kannst daher Streits meiden!
  • Du hast den Liebeskummer reduziert und bist deswegen unabhängiger!
  • Du hast an deiner Attraktivität gearbeitet und bist daher anziehender!
  • Du hast an deiner allgemeinen Zufriedenheit gearbeitet und bist daher glücklicher!
  • Du hast an Version 2.0 gearbeitet, was noch mehr Anziehung auslöst…
  • und so weiter…

Wichtig wäre nur noch eine Sache: Gehe immer nur dann in direkten Kontakt, wenn du in einem guten Modus bist!

Das heißt: Dir geht es gerade richtig gut! Du bist glücklich und du fühlst dich wohl! So steigt die Chance auf eine längere Kommunikation.

Ist ja auch logisch: Du, extrem traurig und wegen verschiedener Umstände unglücklich (vllt ein blöder Tag) wirkt ganz anders, als du an einem richtig guten Tag. Überglücklich und sehr im Herzen!

Die Folge: GENAU JETZT HAST DU DIE MAXIMALEN CHANCEN, DEN:DIE EX DAZU ZU BRINGEN WIEDER „MEHR ZU REAGIEREN“!!! Und den Kontakt mit dir zu intensivieren!

Und tara – der:die Ex reagiert wieder zu einer höheren Chance!

Schritt 7: Das Treffen ist ausgemacht und kommt zustande – was jetzt?

Wie gesagt kannst Du Dir an dieser Stelle gerne mal auf die Schulter klopfen. Das, was Du bisher erreicht hast, ist nämlich enorm! Und sehr, sehr viel wert. Nutze die Gunst der Stunde. Und bereite Dich auch hier wieder gut und gründlich vor.. Dann wird es umso leichter, wenn Ihr Euch seht!

Um ein gemeinsames Gespräch zu führen. Das, als Warnung vorab, ist oftmals der schwerste Schritt. Doch Du wirst das schaffen! Wenn Du Dich an meine Anleitung hältst…

Wie läuft das Treffen und das Gespräch im Idealfall ab?

1. Ihr beide trefft Euch

.. am besten an einem neutralen Ort. Mit einer guten Atmosphäre. Wie etwa in einem Park. Oder in einem netten Café. Einfach ein Ort, an dem Du (und er am besten auch) Dich wohlfühlst… Und natürlich sollte es ein Ort sein, an dem Ihr Euch ungestört unterhalten könnt. Eine Party oder ein Konzert ist daher vielleicht nicht die beste Idee…

Bitte nicht bei Euch zu Hause! Denn das ist erstens einfach (noch) zu intim. Zweitens werden häufig bestimmte Erinnerungen herauf beschworen. Und das sind nicht immer die besten. Drittens fällt man in solch einer vertrauten Umgebung oftmals wieder in bestimmte Rollen und Verhaltensmuster zurück. Doch genau das sollte jetzt nicht passieren!

2. Lasse das Treffen locker angehen.

Bringe Humor mit hinein. Gehe es möglichst ungezwungen an. Mache Smalltalk. Vielleicht ist auch Zeit für einen kleinen Witz, um die Stimmung aufzulockern.

Sei bereit, auch Spaß mit ihm zu haben. Ihr werdet früher oder später auf die wirklich wichtigen Themen kommen. Doch das hat Zeit, es geht nämlich erst einmal darum, sich wieder aneinander zu gewöhnen. Und aufzutauen, in Gegenwart des Anderen.

3. Sprich die Trennung nicht gleich an.

Sondern frage ihn, wie es ihm geht. Was er so macht – Stichwort Smalltalk. Werde erst einmal warm! (Und er soll sich ebenfalls ein wenig entspannen.) Lass ihn viel reden! So fühlt er sich umso sicherer. Stelle ihm auch interessierte Fragen. Das wird ihn umso mehr aus der Reserve locken. Und ihm schmeicheln. Schließlich hat es jeder gerne, wenn jemand Interesse an einem zeigt…

Hinweis: Schon jetzt hast du viel an dir verändert! Wenn du den vorherigen Schritten gefolgt bist! Egal ob optisch, im Lifestyle oder einfach nur beim “zuhören“. Unterbewusst wird schon jetzt der Gedanke: “Moment mal, mein Bild von ihr entspricht aber nicht der Frau, mit der ich gerade rede“ greifen und wachsen! Deswegen ist es auch so wichtig, das du genau weißt, welches Bild er von dir hat und welches er bekommen muss, damit es ein Bild ist, das eine Beziehung mit dir zulässt! Oft braucht es deswegen ein „Neu kennenlernen“. Bis hier geschieht alles unterbewusst. Und er braucht ein wenig, um das alte Bild von Dir zu übermalen. Lasse ihm diese Zeit, das zu verdauen. Dir ginge es nicht anders…

4. Alkohol – ja oder nein?

Wenn Du sehr nervös bist, kann Alkohol helfen. Doch nur dann, wenn Du es nicht übertreibst! Bitte trinke deshalb in Maßen. Schließlich willst Du einen klaren Kopf bewahren.

5. Passe den richtigen Moment ab. Und leite mit dem Satz ein: “ich habe nachgedacht…“

Achtung – setze diese Technik erst ein, nachdem ihr viel gelacht habt, viel Spaß hattet und eine richtig gute Zeit verbracht habt!

Niemals vorher – sonst riskierst du, dass es nach hinten losgeht! Der erste weg ist immer: Spaß, Teamgefühl und eine tolle Zeit. Frei von Trennungsstress.

Nun wird es ernst. Wann dies so weit ist, wirst Du instinktiv spüren, glaube mir! Vertraue daher Dir und Deiner Intuition. Wann fühlt es sich gut für Dich an, zum Kern der Sache zu kommen?

Wie reagiert er darauf? Blockt er noch ab? Dann lasse es erst einmal auf sich beruhen. Probiere es zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal. Überstürze bitte nichts!

6. Sage, warum es aus Deiner Sicht zur Trennung kam . Und frage ihn, wie er das sieht.

Höre ihm dabei auch wirklich zu. Bemühe Dich, seine Sicht der Dinge zu verstehen. Frage nach, wenn Dir etwas unklar ist. Mache Dir oder ihm keine Vorwürfe. Sondern höre zunächst einmal einfach nur zu. Jetzt wirst du alles höhren, was du eh schon weißt.

Alles das, was sein altes Bild von dir eben so hergibt.

Bemühe Dich bitte auch um einen möglichst neutralen und gelassenen Tonfall. Mache ihm keine Vorwürfe. Spreche nicht in der generellen „man“ Form. Sondern von Dir, in der Ich Form. Wie Du damals jenes oder dieses empfunden hast. Das drängt ihn nicht in die Defensive! Und nimmt sehr viel Druck heraus…

7. Sage ihm, was Du anders machen würdest. Wenn Ihr beide noch einmal zusammen kommt. Absoluter Konjuktiv! Um Druck zu nehmen!

Nach dem Motto – jetzt würde ich es so oder so machen. Aber beiläufig ausgesprochen! Und hier bringst du aus der Haben/Wollen Analyse alle die Punkte ein, die dem Bild entsprechen, das er bräuchte, um mit dir zusammen zu kommen!

Auch hier ist die persönliche Ich Form sehr viel besser geeignet. Doziere bitte auch nicht. Schaue, wie und ob er Deinen Vorschlägen gegenüber aufgeschlossen ist. Ob er auf diese eingeht. Wenn nicht: Belasse es dabei. Dann ist es vielleicht noch zu früh für ihn. Er ist noch nicht so weit. Das wird dann später vielleicht noch kommen!

Wichtig: Nicht übertreiben und unnatürlich verstellen. Das wird ihn direkt ablehnen. Gehe stark nach Intuition!

8. Stelle ihm dein Idealbild vor!

Ich würde jetzt so und so machen. Dank der Trennung weiß ich einfach für mich, was ich jetzt brauche und will!“ Es ist super wichtig, dass du immer wieder sagst, dass du es so willst und dank der Trennung so willst! Und deswegen sogar froh bist, das es zur Trennung kam! Denn dadurch wirst du immer mehr Teil seiner Lebensvision!

Auf diese Weise zeigst Du ihm auch, dass Du wirklich alles verarbeitet hast. Und ihn nicht nur aus einer bloßen Laune heraus zurück willst. Oder deswegen, weil Du Dich einfach einsam und allein fühlst. Und jemanden brauchst, der an Deiner Seite ist.

Nein, das ist nicht so. Vielmehr zeigst Du ihm: „Ich bin eine starke und unabhängige Frau. Die gründlich über alles nachgedacht hat. Der klar ist, warum es mit uns beiden auseinander ging. Und die aus der Vergangenheit gelernt hat. Die es nun gerne besser machen würde. Trotz allem.“

9. Beobachte, wie er darauf reagiert!

Ist er beeindruckt? Oder trotz allem nicht interessiert? Geht er darauf ein? Beobachte all dies! (und lasse ihm bitte auch Zeit, zu antworten. Überfalle ihn nicht gleich mit der nächsten Idee, mit dem nächsten Vorschlag, wenn er nicht sofort antwortet. Wie gesagt: Für ihn ist es gerade sehr, sehr viel, was passiert. Und er braucht ein wenig, um das alles zu verdauen….)

 

10. Was ist, wenn er nicht darauf eingeht? Und ablenkt?

Das kann natürlich passieren. Auch das kommt vor. Dann bleibe einfach dran! Ggf. brauchst du mehr als ein Treffen.

  • Denn er vertraut dem Ganzen noch nicht so richtig. Feingefühl ist daher gefragt! Und Geduld, auch das. Aber das sollte ja zu schaffen sein, oder?!?
  • Oder das alte Bild ist viel zu stark! Dann arbeite weiterhin an dem neuen Bild! Doch wie gesagt: Nur so weit, wie es auch gut für Dich ist. Horche daher immer wieder in Dich hinein: Wie fühlt es sich für Dich an? Bleibst Du Dir selbst treu dabei?

11. Und wenn er darauf eingeht?

Umso schöner! Nun gilt es, die Idee „Wie wäre es, wenn….“ vorzustellen. Nach dem Motto „Wie wäre es, wenn wir an dem Punkt, an dem wir jetzt sind zuzsammen wären“. Sei dabei sehr reif und trage diese Frage selbstbewusst aus – aber nicht fordernd.

12. Schmücke dieses Bild richtig aus! Und bringe Emotionen mit hinein…

Denn er, Dein Ex Partner, soll davon richtig gepackt werden. Und sich überzeugen lassen. Er soll es sich gut vorstellen können. Und das geht am besten, wenn er eine klare Vorstellung von allem hat. Es geht darum, dass er sich dieses neue Bild von und mit dir richtig im Kopf ausmalt. Vor allem an den Stellen, an denen Du merkst: Er ist mit dabei. Und begeistert. Oder zumindest interessiert.

Sage dabei nur das, wohinter Du auch wirklich stehst! Nur dann bist Du nämlich wirklich glaubwürdig und überzeugend…

13. Sage schließlich: „warum versuchen wir es nicht mal?“

Und beobachte, wie er darauf reagiert… Nach dem Motto:“Wir wären doch echt dumm, wenn nicht“. Lasse auch hier ein wenig Zeit für eine Reaktion. Da ist so vieles an Eindrücken, was gerade auch ihn einstürmt.. (und Männer sind bei manchen Dingen halt einfach nicht so schnell…;) )

14. Zeigt er kein Interesse

Das Bild weiter ausmalen. Z.b – er hatte zu wenig Sex! Und fühlte sich oft unverstanden – emotional! Jetzt dagegen schwärmst du – „wir würden jetzt wahrscheinlich jeden Tag leidenschaftlichen Sex haben und ich würde dich in deiner Vision – die ich ja auch teile viel verstandener fühlen!“ Sag dies lachend – ohne Druck. Immer positives Vibes mit dir und der Zeit mit dir verknüpfen!

Ganz wichtig: Lebe vor allem die Veränderung. Durch Arbeit an dir selbst. Mehr Unabhängigkeit. Dann wird es dir viel leichter fallen zu schwärmen!

14. Zeigt er Interesse?

Steigert euch gemeinsam in dieses Bild hinein! Und warte dann einen stillen Moment ab. Und küsse ihn! Oder nehme zumindest seine Hand. Stelle Körperkontakt her. In dem Moment, in dem es sich einfach richtig für Dich anfühlt. In dem es nur noch Euch beide gibt. Und in dem Worte nur noch überflüssig wären… Dann ist der richtige Zeitpunkt!

15. Habt Sex.

Es ist wichtig, dass es auch im Bett läuft. Wenn es so schön wie zu den besten Zeiten war: perfekt! Dann könnt Ihr Euch anschließend zusammen setzen.

Aber: Auch hier solltest Du Dir ein wenig Zeit lassen. Gehe daher vielleicht nicht gleich bei Eurem ersten Wiedersehen mit ihm ins Bett. Vor allem dann nicht, wenn Du noch nicht dazu bereit bist. Nein, der Sex ist sozusagen das Tüpfelchen auf dem I. Ein Abschluss, eine Art Absicherung. Ob es zwischen Euch auch in dieser Hinsicht noch passt.

Und: Sei bereit, Spaß beim Sex zu haben. Das ist schließlich Sinn des Ganzen. Probiert ruhig ein paar ungewohnte Stellungen aus. Oder habt spontanen Sex an einem anderen Ort als dem Schlafzimmer. Es gibt in der Hinsicht sehr viele Möglichkeiten! Und auch das ein oder andere Hilfsmittel….

16. Schlage vor, einen Probemonat durchzuführen.

Das nimmt den Druck aus der Sache. Ihr beide schaut einfach mal, wie es so läuft. Es ist ein Experiment. Und wenn es klappt: umso schöner! Wenn nicht: Ihr habt es probiert. Immerhin… Aber der Vorschlag kommt von dir! Dann wird er es umso mehr wollen!

Nun ist es Zeit, unser Fazit zu ziehen. Denn alle wichtigen Schritte sind nun getan. Was aber gibt es zum Schluss noch zu sagen? Erfahre dies hier – in unserem Fazit!

Wie du dich am Ende nicht verstellen wirst, aber er sich sogar für dich!

Es ist wichtig, dass du folgende Regel befolgst: Gehe immer nur soweit, wie es dir gut tut und auch für dich wichtig ist! Dass Du Dir selbst treu bleibst. Dich und Deine persönlichen Bedürfnisse nicht verleugnest. Achte also darauf, dass es dich erfüllt!

Die Punkte, die seinem Idealbild – seinem neuen Idealbild – entsprechen gegenüber den Dingen, die auch dir gut tun und wichtig für dich sind!

Z.b: Er macht seit neustem extrem viel Sport! Er liebt es! Er hatte früher nie Sport gemacht. Er war sogar ein richtiges Couch Potato. Das stundenlang vor dem Computer oder dem Fernseher abhängen konnte. Du musstest ihn richtig überreden, bis er sich mal bequemte, mit Dir auszugehen.

Doch jetzt ist alles anders. ER ist anders. Viel aktiver. Er hat entdeckt, wie viel Spaß ihm der Sport macht. Und diese Veränderung wirkt sich auch auf sein Idealbild hinsichtlich der Frauen aus.

Wie? Das fragst Du Dich vielleicht an dieser Stelle. Unterbewusst werden ihn sportliche Frauen jetzt viel stärker triggern! Denn er hat nun dieses Interesse, das einen großen Platz in seinem Leben einnimmt: den Sport. Deshalb ziehen ihn jetzt Frauen an, die ebenfalls aktiv sind. Die gerne schwimmen, joggen, laufen, Rad fahren,….

Für dich heißt das: „Ja, ich passe mich hier seinem Idealbild an, aber folge auch intuitiv meinem Idealbild! Denn Sport tut mir gut und ich wollte es schon lange angehen!“ Vielleicht bist Du an genau diesem Punkt. Umso besser! Siehe das als willkommenen Anstoß. Hier kannst Du zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Du wirst aktiv(er), treibst mehr Sport. Wirst fitter. Und so weiter. Und: Du kommst auf diese Weise Deinem Ex wieder näher. Das klingt doch mal sehr verheißungsvoll, oder??

Aber: Das alles solltest Du natürlich nur dann tun, wenn es auch einem Teil Deines Wesens entspricht. Wenn Du von Haus aus überhaupt kein Interesse hast an – sagen wir beispielsweise Computerspielen, seinem neuen großen Hobby – dann bringt es nichts. Dann wirst Du keine Freude haben, Interesse zu heucheln und zu versuchen, ebenfalls die neueste Expertin in dieser Hinsicht zu werden. Er wird das unterbewusst spüren! Und das nicht annehmen können geschweige denn wollen.

 

Hier ein Beispiel:

Er steht neuerdings sehr auf Frauen, die sich weiblich anziehen. Die viel Dekolleté zeigen. Und High Heels tragen. Sich schminken. Und so weiter.

Wobei sich das wirklich gewandelt hat. Denn früher stand er eher auf sportliche Frauen. Unkomplizierte, denen es reichte, in Jeans, T Shirt und Co auf die Straße zu gehen. Nun hat sich das geändert. Und solche lässigen Frauen können sein Interesse nicht mehr wecken.

Auch er achtet nun stark auf sein Äußeres. Er wird immer häufiger in schicken Polo Shirts gesehen. Er hat sich fast zum Experten für edle Materialien entwickelt. Könnte sich stundenlang darüber austauschen, wo es die besten Klamotten und die besten Schuhe zu kaufen gibt. Früher wäre das undenkbar gewesen: Da war ihm das alles recht egal. Und Du hast nur ein Schulterzucken von ihm geerntet, wenn die Sprache darauf kam.

Und was ist mit Dir? Du hast Dich in dieser Hinsicht nicht groß verändert. Klar, Du ziehst schon ab und an einen Rock oder ein Kleid an. Aber das Äußere bedeutet Dir einfach nicht so viel. Du kannst Frauen nicht verstehen, die stundenlang im Bad verbringen. Fast täglich in Parfümerien rennen, um die neuesten Make Up Produkte auszutesten. Sich mit der besten Freundin stundenlang vor den Spiegel zu stellen und Modeschauen zu veranstalten. Nein, das ist einfach nicht Deine Welt!!!

Stelle Dir jetzt vor, wie es wäre, es trotzdem zu versuchen. Seinem Idealbild, seinem neuen Idealbild einer Frau zu entsprechen. Dich in einen knappen Minirock zu zwängen. High Heels anzuziehen. Sich zu schminken – roter Lippenstift, Mascara und Co müssen wohl sein, damit Du seine Aufmerksamkeit erregst.

Die Folge: Du wirst Dich nicht wohl in Deiner Haut fühlen. Im Gegenteil: Dir wird es vorkommen, als wärst Du verkleidet. Vielleicht bist Du ständig in Versuchung, an Deinem Rock herum zu zupfen – weil er Dir so arg kurz vorkommt. Und die Lippen – sind sie nicht doch ein wenig zu rot? Ist das Ganze nicht insgesamt zu aufdringlich?

Du siehst: Du bist nicht Du selbst. Das bist nicht Du, die Dir da im Spiegel entgegen sieht. Und genau das wird auch Dein Ex unterbewusst mitbekommen. Weil es einfach nicht authentisch ist. Und auch nicht so rüber kommt.

Die Ausstrahlung ist vielmehr die Folgende: Du fühlst Dich nicht wohl in Deiner Haut. Bist unsicher. Und dreimal darfst Du raten: Das ist leider nicht sonderlich attraktiv. Und wird Deinen Ex deshalb ganz und gar nicht beeindrucken. Irgendwie auch verständlich, oder?!?

Denn: Den besten Eindruck hinterlassen wir, wenn wir mit uns selbst zufrieden und im Reinen sind. Wenn wir uns treu bleiben. Das wirkt stark und souverän. Und das ist das Beste, was wir für uns tun können. Das ist zudem der beste Weg, um andere zu beeindrucken. Auch den Ex, in diesem Fall.

Denn solche glücklichen Menschen, die mit sich selbst zufrieden sind, die strahlen das auch aus. Die wirken wie ein Magnet. Ein Magnet, dem sich kaum ein anderer entziehen kann. Auf einmal kommen nun sehr viele Menschen auf einen zu. Um ein wenig von diesem Lebensglück zu erhaschen….

Das Prinzip ist also: Je mehr Du seinem Idealbild entsprichst und je weniger du dich für ihn anpasst, desto mehr wird er auf dich eingehen! Denn Männer spüren, was unecht ist. Was nur gemacht ist, um den Anderen zu beeindrucken. Was nur getan wird, um zu gefallen.

Stelle Dir mal vor, Dein Ex würde das so machen. Er würde krampfhaft versuchen, Deinem Idealbild zu entsprechen. Sich so kleiden wie er denkt, es würde Dir gefallen. Dabei steht es ihm nicht einmal und er fühlt sich so unwohl, dass Du ihn am liebsten aus diesem „Klamottengefängnis“ befreien würdest. Das ist keine sehr schöne Vorstellung, oder?

Männer spüren hingegen sehr wohl, was echt ist. Und was aus dem Herzen kommt! Wenn Ihr beide nach Eurer Trennung auf dieser Ebene wieder zusammen findet, Euch dort treffen könnt: Wunderbar! Dann ist das ein Zeichen dafür, dass Ihr beide Euch gemeinsam (!) verändert habt. Und zwar nicht in unterschiedliche Richtungen. Sondern in die gleiche. Das ist ein Geschenk. Ein Geschenk, das Du als solches ansehen solltest. Und nutze diese Chance!!

 

Wenn du jedoch kaum mitgehen kannst, dann ist er ggf. nicht der Richtige für dich. Das erkennst Du eben daran, dass er fast ein fremder Mensch für Dich geworden ist. Dass er sich nun für Themen und Bereiche interessiert, die Dir ehrlich gesagt völlig egal ist.

Ein weiteres Warnzeichen in dieser Hinsicht: Es kostet Dich echte Überwindung, das alles umzusetzen. Meist wird es sich nicht lohnen! Es hat nämlich schon seinen Grund, dass da dieser Widerwille in Dir ist. Nehme das ernst! Und denke darüber nach, ob es das alles wirklich wert ist. (meist wird die Antwort nein lauten. Denn mal ehrlich: So toll kann eigentlich kein Kerl sein, dass man sich für ihn verbiegt).

Halte ein. Du konntest zumindest das erkennen! Und Dich davor bewahren, Dich selbst zu verlieren.

Wichtig: Rede nicht soviel von Veränderung, sondern lebe sie! Und deine Worte unterstützen nur, was du ausstrahlst und lebst! Das ist viel überzeugender!!

Wie du die 7 Schritte anwendest, wenn er sich nicht mehr meldet

Eine Bemerkung vorab: Das kann Dir durchaus passieren. Es ist somit eine Möglichkeit, die Du in Betracht ziehen solltest. Mit der Du auch umgehen solltest. Doch keine Sorge: Wir sind an Deiner Seite! Und helfen Dir. Auch in dieser schwierigen Situation. Gib nicht auf!!

Sondern gehe den Ursachen auf den Grund. Warum herrscht von seiner Seite aus Funkstille? Dafür kann es mehrere Gründe geben. Die häufigsten wollen wir Dir hier vorstellen:

Vielleicht ist sein Bild von dir sehr verklärt! Er hat noch immer dieses eine Image von Dir im Kopf. Diese Vorstellung. Die ist nicht mehr so. Aber er denkt eben noch auf diese Weise an Dich.

Oder du hast stark das Vertrauen gebrochen! Vielleicht, weil Du fremd gegangen bist. Ihn betrogen hast. Vielleicht war es eine Affäre. Vielleicht auch „Nur“ ein One Night Stand. Ein einmaliger Ausrutscher, den Du bitter bereust. Doch er kann das nicht vergessen.

Für ihn stellt bzw. stellte das Ganze nämlich eine Art Verrat dar. An ihm, an der Beziehung. Er hat Dir vertraut. Und Du hast das, was Ihr hattet, scheinbar achtlos weg geworfen. So ist er es zumindest.

Vielleicht hast Du ihn auch auf andere Weise verletzt. Es gibt in der Hinsicht nämlich mehrere Varianten. Zum Beispiel, wenn Du die Beziehung vor allem in der letzten Zeit vernachlässigt hast. Wenn Du Dich lieber mit Deinen Mädels verabredet hast anstatt mit ihm und bei ihm zu Hause zu bleiben. Er hatte zum Schluss das Gefühl, dass Dir die Beziehung, dass ER Dir nicht mehr wichtig ist. Dass er nicht mehr gut genug für Dich zu sein scheint. Diese Verletzung wirkt ebenfalls noch nach. (Und das kann einige Zeit dauern.)

Vielleicht hast Du auch seine Geheimnisse verraten. Das hat ihn gekränkt. Und er hat(te) das Gefühl: „Ich kann ihr nicht mehr vertrauen“. Selbst wenn es „nur“ gegenüber Deiner besten Freundin war. Er hat es Dir unter dem Siegel der Verschwiegenheit erzählt. Und nun wissen es andere, dritte Personen, die er nun mal nicht so gut kennt. Auch das ist eine Art, das Vertrauen zu brechen.

Du siehst: es gibt zahlreiche Arten und Varianten, das Vertrauen zu zerstören! Wir wollen an dieser Stelle nicht alle aufzählen. Das würde dann doch zu weit führen. Vielleicht fällt auch Dir ja noch etwas in dieser Hinsicht ein. Doch lohnt es sich auf jeden Fall, scharf darüber nachzudenken: Liegt auch bei Dir so etwas in der Art vor?

Oder: Du entsprichst nicht mehr seinem Bild. Weil er sich so stark verändert hat (oder auch nur ein wenig, manchmal reicht das schon aus.) Er hat nun andere Ziele, Wünsche und Träume als damals. Und sieht auch Dich nun mit anderen Augen. Deshalb hat er nun ein bestimmtes Bild von Dir im Kopf. Das aus seiner Sicht nicht mehr zu seinem derzeitigen Lebensentwurf passt. Daher sieht er schlicht und einfach keinen Sinn dahinter, sich bei Dir zu melden. Wozu denn, mag er sich fragen…

Vielleicht hat er aber auch etwas von Deiner Veränderung mitbekommen. Über die sozialen Netzwerke, beispielsweise. Diese Veränderung gefällt ihm nicht so recht. Oder er weiß nicht wirklich, wie er damit umgehen soll. Er tut sich somit schwer. Und muss sich noch ein wenig daran gewöhnen. Vielleicht kommt das mit der Zeit. Doch erst einmal kommt es ihm nicht in den Sinn, sich bei Dir zu melden. Zumindest noch nicht.

Oder er liebt dich einfach nicht mehr! Ja, uns ist klar: Das wirst Du nicht so gerne hören. Aber mitunter ist das einfach so: Die Gefühle verändern sich. Werden weniger in diesem Fall. Bis von Liebe keine Rede mehr sein kann. Bis sie schlicht und einfach nicht mehr vorhanden ist. Zumindest auf seiner Seite nicht (mehr).

Ja, das ist hart. Doch erzwingen lassen sich Gefühle wie Liebe bekanntlich nicht. Und man kann keinen Menschen langfristig zu einer Beziehung überreden. Das heißt, man könnte theoretisch schon. Doch glücklich wird sie nicht werden, so viel ist sicher!!

 

Schön und gut – nun kennst Du also alle wesentlichen Gründe in diesem Zusammenhang. Was aber bedeutet das jetzt für Dich? Wie kannst und solltest Du nun vorgehen? Keine Sorge – auch hier haben wir einige wertvolle Tipps für Dich!

Für dich gilt:

1.) Abwarten, bis dieses Bild perfekt ist! Setze Dich daher nicht unter Druck. Warte ab. Arbeite weiter an Dir. Bis Du dir sicher bist, dass du bereit bist.

Du wirst instinktiv spüren, wann dieser Zeitpunkt gekommen ist. Das ist etwas Intuitives, was aus dem Bauch heraus kommt. Horche deshalb in Dich hinein. Frage Dich selbst: „Fühle ich mich mit mir selbst wohl? Führe ich gerade das Leben, das mich erfüllt? Das mir Spaß macht? Habe ich ausreichend Spaß? Tue ich Dinge, die mir Freude bereiten?“ Beobachte auch die Leute in Deinem Umkreis. Optimal ist es, wenn dies vor allem Leute sind, bei denen Du Dich wohlfühlst.

Wenn dem so ist: perfekt! Dann hast Du schon mal die perfekten Voraussetzungen geschaffen. Und: Du strahlst das aus. Du signalisierst an Deine Umgebung: „Hey, mir geht es wirklich gut gerade! Ich fühle mich rundum wohl. Mit mir selbst. Ich bin mit mir im Reinen.“ Das ist etwas unglaublich Schönes. Und Wertvolles! Du bekommst eine positive Ausstrahlung. Und das wiederum zieht die Menschen an – weiter oben haben wir das ja schon angesprochen.

Grund genug also, das immer mal wieder zu überprüfen! Und gegebenenfalls noch Verbesserungen vorzunehmen. Lasse Dir dabei Zeit. Besser ist es, ein wenig zu warten. Als vor lauter Ungeduld zu früh auf den Ex zuzugehen. Obwohl Du innerlich noch gar nicht so weit bist. Tue dies erst dann, wenn Du selbst mit Dir zufrieden bist! Das ist das oberste Kriterium!!!

2.) Sende indirekt Nachrichten, die deine Entwicklung suggerieren via FB und co! Die sozialen Netzwerke sind in dieser Hinsicht einfach perfekt. Denn dank ihnen kannst Du Deine Veränderungen darstellen. Ohne dass es zu aufdringlich oder zu direkt gegenüber dem Ex rüber kommt! Poste daher, was Du gerade machst. Was Du Spannendes erlebst. Auch passende Zitate und Kommentare sind sehr gut in dieser Hinsicht!

Vorsicht jedoch bei allzu vielen Partyfotos. Bei denen Du freizügig mit sehr vielen Männern (und ständig wechselnden) zu sehen bist. Das kann sehr leicht einen falschen und unguten Eindruck erwecken. Und das ist ja auch irgendwie verständlich, nicht wahr?!?

Und: Du musst nicht zum „Dauer-Poster“ werden, wenn Dir das Ganze eigentlich keinen Spaß macht. Das würde nicht passen. Und deshalb ein wenig komisch wirken. Finde Deinen eigenen Rhythmus! Und schaue einfach, was passiert…

3.) Dass etwas passiert, ist nahezu sicher. Doch heißt es für Dich erst einmal: Warte ab, bis Likes und co kommen! Bis Reaktionen von seiner Seite aus erfolgen. Vielleicht gibt es einen kleinen Kommentar. Oder ein Smiley. Vielleicht traut er sich zu Beginn noch nicht so recht. Und wird erst im Laufe der Zeit „Mutiger“ und „zutraulicher“. Schaue Dir einfach mal an, was passiert!

(Und sei bitte nicht zu ungeduldig. Nicht jeder schaut alle zwei Sekunden, was sich auf seinem Facebook Account so getan hat. Nicht jeder reagiert sofort auf die neuesten Kommentare und Postings aus dem Freundeskreis. Manch einer braucht einfach ein bisschen länger. Vielleicht gehört Dein Ex ja auch zu dieser Fraktion?!?) (Okay. Wenn nach fünf Wochen noch immer nichts passiert ist, dann ist das auch eine Art von Reaktion…)

4.) Ggf meldet er sich bereits. Umso besser! Denn das ist ein Zeichen, dass Du durchaus noch in seinen Gedanken bist. Und dass etwas in ihm arbeitet. Du bist auf dem richtigen Weg – weiter so!!

Wenn nicht, reagiere auf ihn! Und melde du dich. Probiere es wenigstens. Schließlich willst Du jetzt Klarheit haben. Und nicht bis in alle Ewigkeiten warten, dass sich der Herr vielleicht doch einmal bequemt. Das wäre nur verlorene Zeit. Verlorene Lebenszeit, um es einmal drastisch auszudrücken. Das ist es dann auch nicht wert…

5.) Falls er sich nicht meldet: Fang ihn direkt ab und stell ihn zur Rede! Und impliziere ab da dieses neue Bild! Was wir damit meinen? Ist nach vier Wochen noch immer nichts passiert, ist es Zeit für drastischere Maßnahmen. Konfrontiere ihn also direkt. Ja, wir wissen: Das erfordert einen gewissen Mut. Doch denke daran: Du hast nichts zu verlieren!

Meide SMS und co. Direkt ist immer am besten!

Wenn er eine positive Reaktion zeigt: sehr schön! Vielleicht war er einfach noch zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Damit, das alles, die Trennung, etc. zu verarbeiten. Manch eine( r) hat daran ganz schön zu knabbern. Oder sein Stolz stand ihm im Weg. Das kann alles sein…

Sollte auch das nicht helfen gilt: Selbstliebe geht vor Liebe zu ihm! Dann ist es einfach vorbei! Mit Euch beiden passt es einfach nicht mehr. Wie gesagt: Du kannst seine Gefühle nicht erzwingen. Und Du kannst und sollst Dich nicht so weit verbiegen, dass Du am Ende nicht mehr Du selbst bist. Nur, um seinem Bild von einer Traumfrau zu gefallen. Das ist kein Mann, keine Person der Welt wert!!

Aber du hast zumindest alles versucht, was man versuchen kann! Darauf kannst Du stolz sein. Du hast Mut bewiesen. Und Einsatz und Engagement. Du warst kreativ und erfinderisch. Und Du hast wichtige Erfahrungen gesammelt. Die Dir mit Sicherheit noch zu etwas nutze sein werden!
Gut, es hat nicht geklappt mit Euch beiden. Und seien wir mal ehrlich: Das wird schon seinen Grund haben. Ob Ihr beide wirklich glücklich geworden wärt? Wir wagen das in diesem Falle stark zu bezweifeln.

Nein, jetzt gibt es „da draußen“ mit Sicherheit jemanden, der besser zu Dir passt! Und der auch Dich glücklicher machen kann. Schließe daher mit dieser Geschichte ab. Und sei gespannt darauf, was nun in Sachen Liebe passiert..

Hier weitere wichtige Punkte, wenn er nicht mehr reagiert:

So viel zum Thema, wenn er sich nicht bei Dir meldet. Doch was ist eigentlich zu tun, wenn er eine neue Freundin hat? Mit genau dieser Herausforderung befassen wir uns im nächsten Kapitel!

Wie du die 7 Schritte anwenden musst, wenn er eine Neue hat

Ja, auch dies ist ein wenig tricky. Aber keine Sorge: Es ist nicht unmöglich, ihm wieder näher zu kommen! Trotz der neuen Partnerin an seiner Seite.

Und: Du weißt nicht, wie ernst es mit seiner Neuen wirklich ist. Wir alle kennen wohl diese „Schaufenster Beziehungen“: Nach außen erscheint alles ganz toll und wunderbar. Die beiden scheinen das glücklichste Pärchen auf Erden zu sein. Doch was hinter den Kulissen abgeht – nun, das ist oftmals eine ganz andere Sache.

Zumal nicht wenige – Männer wie Frauen, übrigens – eine Beziehung beginnen, um bloß nicht mehr alleine zu sein. Sie haben eine tief sitzende Angst vor der Einsamkeit. Und stürzen sich deshalb schon kurz nach dem Aus in eine neue Beziehung. Egal, mit wem – Hauptsache, man hat jemanden an seiner Seite.

Du kannst daher durchaus hellhörig werden, wenn er unmittelbar oder sehr kurz nach der Trennung wieder eine Neue hat. Gut, es kann theoretisch sein, dass es wirklich die Liebe seines Lebens ist. Aber die Erfahrung hat gezeigt: Das ist eher selten.

Vielmehr ist die Neue dann oftmals eine Art Übergangskandidatin. Eine, die ihm dabei helfen soll, die Verletzungen zu überwinden und abzustreifen. Die ihm dabei helfen soll, alles zu überstehen. Die ihn in seinem angeknacksten Bild bestätigen soll. Das ist jetzt nicht unbedingt schmeichelhaft für die Neue. (Ob Du eine Runde Mitleid mit ihr haben willst, das überlassen wir an dieser Stelle Dir.) Denn sie ist nicht wirklich gemeint. Nicht als PERSON zumindest. Sie ist vielmehr nur eine Art Platzhalterin. Auch kein schönes Gefühl, oder?

Deshalb muss Beziehung nicht gleich Beziehung bedeuten. Gehe der Sache auf den Grund – möglichst unauffällig, versteht sich. (Und schaue Dir bitte NICHT zu viele Fotos von den beiden auf Facebook, Instagram und Co. an. Siehe oben. Schließlich wird dort nur eine ganz bestimmte Sicht der Dinge dargestellt… Doch das nur am Rande.)

Gehen wir jedoch von dem Fall aus, dass er wirklich in die Neue verliebt ist. Im siebten Himmel schwebt.

Was heißt das jetzt für Dich konkret? Wie solltest Du nun vorgehen? Hier sind unsere Tipps für Dich!

1.) Abstand nutzen! Es ist wichtig, dass du jetzt wartest, bis die erste Verliebtheit vorüber ist! Erinnere Dich in diesem Zusammenhang daran, wie es mit Euch beiden „damals“, in Eurer Honeymoon Phase war. Da gab es auch keine anderen Personen als Euch zwei, nicht wahr? Und jede „Einmischung“ von außen war eine höchst unwillkommene Störung.

So wird es auch bei den beiden sein. Dein Ex kennt die Neue noch nicht wirklich. Er sieht sie in ihren schönsten Tönen, Farben, von ihrer besten Seite. (und klar, er idealisiert da auch). Er wird weghören, wenn man ihn vor ihr warnt. Und ihn auf ihre nicht so angenehmen Seiten aufmerksam macht. Das will er nicht hören.

Lasse die beiden daher erst einmal in Ruhe! Und sie besser kennenlernen. Klar, das fällt vielleicht nicht leicht. Doch denke daran: Die Zeit arbeitet für Dich! Und Du musst nicht einmal was dafür tun… Das ist doch praktisch, oder?!? Auch wenn es dort kriselt, steigen deine Chancen! Und wir wollen ja immer dann zuschlagen, wenn unsere Chancen optimal sind!

2.) Nicht einmischen und keinen Druck! Am besten nur freundschaftlich vorgehen. Schreibe ihm einfach unverbindlich. Aber wie gesagt erst dann, wenn auch Du Dich wirklich dazu bereit fühlst. (und im schlimmsten Fall solltest Du damit rechnen, dass er Dir ein wenig (und ein wenig länger) von seiner Neuen vorschwärmt. Das ist nun mal die Gefahr dabei…)

Gut, vielleicht hast Du über mehrere Ecken und von diversen Seiten aus gehört, dass seine Neue nicht ganz ohne ist. Spreche das vorerst nicht an. Das macht Dich ein wenig verdächtig: Die Ex, die angeblich nur das Beste für ihn will. Und deshalb seine Neue schlecht macht. Das kommt schon ein wenig eifersüchtig, etc. rüber, nicht wahr?

Gehe daher höchst vorsichtig in dieser Hinsicht vor. Spreche das vorerst nicht an. Sondern nur, wenn er explizit darauf besteht! Dann aber bitte möglichst diplomatisch und neutral. Wenn Du zu dramatisch und theatralisch wirst, dann wird er sich erst recht der Neuen zuwenden.

3.) Geduld und viel Zeit vergehen lassen! Siehe oben. Nutze die Zeit, Dich auch weiterhin um Dich selbst zu kümmern. Spaß zu haben. Und Dein Leben nicht auf der Wartebank zu verbringen.

Klar, Du kannst Dir immer mal wieder „Updates“ von den beiden holen. Und mit ihm in Kontakt bleiben. Doch eben auf die freundschaftliche Art. Doch wichtiger ist es, dass Du mit Dir selbst im Reinen bist. Und daran arbeitest, das Leben zu führen, dass Du schon immer führen wolltest. Das wird nur den besten Eindruck hinterlassen. Auch auf Deinen Ex!!

Denn er wird positiv überrascht sein. Und sich fragen: „Wer ist diese Person eigentlich? Das hätte ich nicht von ihr gedacht…“ Er wird wieder neugierig werden. Ob er nun will oder nicht. Und trotz der Neuen an seiner Seite.

4.) Wichtigste Regel: Kontakt haben und halten! Und gleichzeitig darauf achten, dieses „Neue Bild“ zu kommunizieren! Die wichtigsten Tipps in dieser Hinsicht haben wir Dir ja schon weiter oben gegeben.

Der Rest kommt von alleine! Spätestens, wenn dein Bild stärker wird, als das Bild seiner Neuen!

Du hast ihr gegenüber nämlich einen Vorteil: Du kennst Deinen Ex. Hast mit ihm ein ganzes Stück seines und Deines Lebens geteilt. Ihr habt eine Vergangenheit. Die muss sie sich erst einmal „erarbeiten“. Und vielleicht schafft sie das nicht. Vielleicht geht es mit ihnen schneller auseinander, als er (und sie mit Sicherheit) sich das gedacht hätten. Das kann alles möglich sein.

Warte daher ab. Und spiele Deine Trümpfe aus. Arbeite daran, wieder sein Vertrauen zu gewinnen. Aber eben nicht auf die zudringliche und zu offensive Art. Gehe vielmehr langsam und indirekt an die Sache heran.

 

Ja, das wird vielleicht ein wenig dauern. Es kann klappen. Wenn Du es richtig anstellst, dann hast Du eine echte Chance. Wie Du die besten Voraussetzungen dafür schaffst, haben wir Dir weiter oben ja schon ausführlich dargelegt.

Doch kann es auch sein, dass es sich von seiner und ihrer Seite aus wirklich um die große wahre Liebe handelt. Beziehe diese Möglichkeit bitte mit ein. Und versuche, ihm und ihr das Glück auch zu gönnen. Sie machen sich wirklich glücklich. Ergänzen einander. Haben sich gefunden. Und das bedeutet für Dich: Schließe die Sache ab! Warte nicht länger. Vergeude nicht weiter wertvolle Zeit. Es lohnt sich nicht! Vor allem, wenn da draußen so viele (männliche) „Chancen“ herum laufen, die Du verpassen kannst..

 

Vielleicht ist es auch so, dass zwischen Euch beiden eine Kontaktblockade besteht. Was ist in solch einem Fall zu tun? Wir verraten es Dir in dem folgenden Abschnitt!

Wie du die 7 Schritte anwendest, wenn eine Kontaktblockade vorliegt

1.) Kenne die Ursache für den Kontaktabbruch

z.b: Du hast ihn betrogen. Oder die Beziehung vernachlässigt. Vielleicht lag ein anderer Grund für die Verletzung vor. Und dafür, dass er den Kontakt eingestellt hat. Je mehr Du darüber Bescheid weißt, umso besser!

2.) Entwickle eine Gegenstrategie

z.b: Gib ihm für einige Monate Zugänge in deine Daten, damit er sieht, dass du ab jetzt treu bleibst! Aber bitte tue (auch) hier nichts, womit Du Dich unwohl fühlst. Er soll Dein Vertrauen auch wert sein… (und den Einsatz natürlich auch).

3.) Reflektiere die Ursache

z.b: Warum hast du ihn betrogen? Was waren damals Deine Gründe, Dich so und so zu verhalten? Schreibe es am besten auf! Und nimm Dir wirklich Zeit, darüber nachzudenken. So kannst Du es umso besser in Zukunft verhindern!

Sei dabei bitte auch ehrlich und fair. Sowohl zu Dir selbst. Als auch ihm gegenüber. Schiebe nicht ihm sämtliche Schuld in die Schuhe. Denn in der Regel gehören stets zwei dazu.

4.) Verändere dich soweit, dass diese Ursache unmöglich wieder passieren kann

z.b: Sei ab jetzt treu und finde Gefallen daran. Doch auch hier: Bleibe Dir selbst treu. (Auch auf die Gefahr hin, dass wir uns wiederholen. Doch ist das einfach unendlich wichtig…)

5.) Zeige direkt und indirekt deine Veränderungen!

z.B: Indirekt hat er Zugänge und kann dich wie eine gläsernde Kugel sehen! Dass du treu bist! Direkt kommunizierst du ihm, dass du ab jetzt treu bist! Indem du ihm direkt triffst und aufsuchst! Aber erst nach der Dauer deiner Kontaktsperre – mehr dazu unten!

6.) Bettle nicht, aber steh zu deinen Fehlern!

z.b: „Statt, ja, es tut mir leid und es war nicht wie du denkst.“ lieber ein „Ja, ich bin fremd gegangen, weil das und das und das. Und es wird ab jetzt einfach nicht mehr vorkommen“. Das zeigt, dass Du wirklich über die Sache nachgedacht hast. Dass Du zu Deinen Fehlern stehst. Und nicht versuchst, Dich irgendwie aus der Affäre zu ziehen. Das zeugt von Reife und Überlegtheit. Und das wiederum wird ihn beeindrucken…

7.) Warte , bis eine Reaktion kommt

8.) Kommt keine Reaktion, lass los! Dann soll es nämlich einfach nicht sein. So hart das auch klingt. Doch hast Du es versucht!

 

Schlusswort

Nicht zu sehr verstellen. Denn es klappt nur, wenn du bereit bist an diesen Dingen zu arbeiten. Eine 100% Chance ist es nicht. Aber es erhöht die Chance dramatisch! Lasse Dich daher darauf ein. Schließlich hast Du nichts zu verlieren. Aber: gehe nur so weit, wie es gut für Dich ist. Bleibe authentisch bei dem Ganzen. Alles andere wirkt einfach nur unecht und unglaubwürdig. Und alles andere als attraktiv.

Lasse Dir auch Zeit für diesen Schritt. Und war, wenn Du die Trennung wirklich verarbeitet hast. Wenn Du nicht bloß aus Angst vor dem Alleinsein, etc. mit ihm wieder zusammen kommen willst. Sondern weil Du echte, wahre Gefühle für ihn hast. Dann gehst Du auch gleich ganz anders an diese Herausforderung heran. Du bist überzeugt von dem, was Du tust. Und genau das strahlst Du aus!