Du leidest seit Deiner Trennung unter einer Depression? Und bist deshalb richtig verzweifelt? Du weißt einfach nicht, wie Du da wieder herausfinden kannst? Was jetzt für Dich zu tun ist?

Ich bin an Deiner Seite! Und will Dir helfen. Dabei, aus diesem schwarzen, schwarzen Loch wieder heraus zu kommen. Glaube mir: Du kannst und wirst es schaffen!

In diesem Beitrag findest Du wertvolle Infos hierzu. Welche das sind? Hier ein erster Überblick:

1) Das kannst Du bei einer Depression nach Trennung tun – eine Schritt für Schritt Anleitung

2) Das sind die wichtigsten Depression nach Trennung Symptome

3) Das gibt es bei einer Depression nach Trennung mit Kind zu beachten

4) Und dies bei einer Depression nach Trennung von einem Narzissten

5) zum Schluss gibt es von meiner Seite aus ein kleines Fazit



 

Depression nach Trennung – was kannst du tun?

Eine Depression kann so schnell entstehen. Man gibt allen Mut und alle Hoffnung auf! Deswegen ist es wichtig, schon bei ersten Anzeichen zu handeln. Denn eines ist sicher: Je länger Du damit wartest, umso schwerer wird es für Dich auch… leider!

Schritt 1 – höre auf die Stimme in dir, die leben will

Es gibt eine Stimme, die hat aufgegeben. Und die gibt sich der Depression hin! Und zwar voll und ganz. Gebe dieser Stimme jedoch nicht nach. So mächtig sie auch ist. Denn sie will Dich mit in ihren Abgrund ziehen…

Das Problem dabei:

Alle Gedanken und Gefühle bilden Synapsen im Gehirn! Über einen langen Zeitraum hinweg! Und wenn du dich auf diese Depression einlässt, dann wird sich automatisch dein Gehirn in diese Richtung entwickeln. Du wirst dann vollkommen in diese Welt mit hinein gezogen. Ach was, förmlich von ihr aufgesogen werden! Bis Du das Gefühl hast, dass Du komplett aus einer Depression bestehst. Dass sie Dich vollkommen im Griff hat. Und Du wirst Dich umso macht- und mutloser fühlen…

 

Es gibt dabei verschiedene Stadien – Das Stadium, in dem du noch entscheiden kannst. Und das Stadium, bei dem du keine Chance mehr hast. Weil deine Synapsen soweit ausgebildet sind, dass du es kaum noch kontrollieren kannst! Und dann ist es so: Du hast diese „depressiven“ Einstellungen und Überzeugungen voll und ganz verinnerlicht. Du denkst, dass Du sozusagen die Depression bist, sie verkörperst! Und: Du kannst gar nicht mehr an ein Leben ohne Depression denken. Du lebst mit ihr. Stellst sie nicht mehr infrage. In gewisser Weise könnte man sagen: Du hast (Dich) aufgegeben. Willst Du das wirklich???

Deswegen: Höre von Anfang an auf die Stimme, die sich nicht der Selbstzerstörung und Lethargie hingeben will. Und folge ihr. Auch wenn der Ruf leise ist. Denn Du willst das alles doch gar nicht. Du willst doch leben, wieder zu Dir finden! (zumindest hoffe ich das an dieser Stelle mal. Sonst würdest Du diesen Text wohl kaum lesen. Und Dich für das Thema interessieren.)

Sei bitte stark. Du kannst und wirst es schaffen! Denn letzten Endes bist Du stärker als diese Stimme. DU hast es also in der Hand! Sage Dir das immer und immer wieder.

Am Anfang wird Dir das vielleicht wenig glaubhaft erscheinen. Doch im Laufe der Zeit wirst Du diese Einstellung verinnerlichen. Und der Depression die Stirn bieten können! Denn wie gesagt: Du bestimmst, wie sehr diese verfluchte Krankheit Dein Leben dominiert. So komisch dieser Gedanke für Dich vielleicht an dieser Stelle ist.

Schritt 2 – Sport und Ernährung

Ja, es ist schwer. Aber stell dir vor, du bist eine Maschine. Du drückst auf einen Knopf und startest direkt!

Mache jeden Tag wie diese Maschine Sport! Mind. 1h. Je intensiver desto besser. Dadurch regulierst du wieder deinen Stoffwechsel und Hormonhaushalt. Der Effekt? Der ist größer, als Du jetzt vielleicht denkst. Denn:

  • Beim Sport werden sogenannte Glückshormone ausgeschüttet.
  • Hormone wie Serotonin und Dopamin.
  • Die sind bei einer Depression nur noch in geringer Dosis vorhanden.
  • Und verhindern Gedanken wie Freude, Zuversicht und Hoffnung.
  • Durch den Sport kannst du sie Dir wieder in Dein Leben holen!

Versuche daher, wirklich einmal am Tag vor die Tür zu gehen. Auch, wenn dieser fiese innere Schweinehund lautstark dagegen protestiert. Alle möglichen Argumente vorbringen will. Warum es auf dem Sofa so viel gemütlicher ist.

Doch vielleicht erinnerst Du Dich: Wenn Du einmal dabei bist, dann fühlt es sich so gut an. Dann atmest Du wieder tief, tief durch. Merkst, dass Du Dir gerade richtig gut tust. Dass es wichtig für Dich ist. Und dass Du immer entspannter und glücklicher bist. Bleibe daher am Ball!

  • Suche Dir dafür einen Sport aus, der Dir wirklich Spaß macht.
  • Den Du auch leicht in Deinen Alltag integrieren kannst.
  • Tue Dich gerne mit jemandem zusammen.
  • Auf diese Weise könnt Ihr Euch gegenseitig motivieren.
  • Und bleibe wirklich an der Sache dran!!

 

Achte auch auf eine gesunde Ernährung. Denn das beeinflusst ebenfalls unseren Hormonhaushalt. Und eine Depression nimmt Energie. Eine gesunde Ernährung gibt Energie! Und die brauchst Du, die braucht Dein Körper jetzt. Versage sie ihm bitte nicht! Denn Vitamine, Mineral- und Nährstoffe sind jetzt sehr, sehr wichtig. Und werden ebenfalls dabei helfen, wieder in Dein inneres Gleichgewicht zu kommen. Versprochen!

Auch hier ist ein guter und konkreter Plan Gold wert. Ein Plan, was als Nächstes (und vielleicht schon für die ganze Woche) auf Deinem Speiseplan steht. Gehe dann einkaufen. Gerne zum Wochenmarkt: Dort gibt es ganz besonders leckere Lebensmittel. Die noch dazu gesund sind. (und nicht selten mehr Geschmack haben als das Zeug aus dem Supermarkt.)

  • Versuche, so gut es geht auf Junk Food zu verzichten.
  • Sowie auf zu viele Süßigkeiten, Chips und Co.
  • Auch Alkohol, Nikotin und Drogen sind jetzt keine gute Idee.
  • Denn sie betäuben Dich nur. Helfen vielleicht für einen kurzen, kleinen Moment. Dann aber kommt die Depression mit voller Macht wieder zurück. Und Dir wird es dann umso schlechter ergehen! (ganz zu schweigen davon, dass sich im schlimmsten Fall eine Sucht entwickeln kann!)

 

Schritt 3 – Hilfe suchen

Wenn du immer öfter dieses erstickende Gefühl hast und kaum atmen kannst, dann suche dir Hilfe! Je früher desto besser. Bevor es chronisch wird und dein Leben komplett einvernimmt.

Vielleicht weißt Du gerade nicht, welche Art von Hilfe Du Dir suchen sollst. Mittlerweile ist die Depression zum Glück sehr gut erforscht. Und daher gibt es auch eine ganze Reihe an tollen und umfassenden Hilfsangeboten! Es muss also keiner mehr mit seiner Depression alleine bleiben. Allein schon diese Nachricht gibt viel Hoffnung…

Natürlich ist da zum einen Dein soziales Umfeld. Schaue Dich mal um: Gerade jetzt, nach Deiner Trennung, in dieser für Dich schwierigen Phase, gibt es so viele Personen, die Dir nur zu gerne helfen und beistehen möchten. Die an Deiner Seite sind.

  • Spreche mit ihnen.
  • Versuche, ihre Hilfe anzunehmen.
  • Vertraue Dich ihnen an.
  • So weit dies für Dich möglich ist.

Glaube mir: Sie werden Dir gerne zuhören. Weil sie Dich lieben und schätzen. Weil sie jetzt für Dich da sein wollen.

Bitte habe keine Scheu davor, sich an sie zu wenden. Auch (nein, vor allem!) in diesen dunklen Momenten nicht.

Bleibe gerade in diesen Momenten nicht alleine. Nicht alleine mit Deinen Gedanken. Die alles eigentlich nur noch schlimmer machen. Die Dich in ihren Abgrund drücken und ziehen wollen. In diesen Abgrund, der Depression heißt.

Manchmal können die Leute aus dem sozialen Umfeld jedoch „nur“ begrenzt helfen. Denn sie sind nun mal keine Fachleute! Und daher werden sie früher oder später meist an ihre Grenzen stoßen. So leid ihnen das auch tut.

Zum Glück gibt es hier ausgebildete Therapeuten. Die sich in dieser Beziehung umso besser auskennen! Die sich teilweise schon seit Jahren mit diesem so schweren Thema befassen. Wende Dich an sie! Und vereinbare einen Termin. Gehe zu einem Therapeuten, bei dem Du Dich wirklich wohlfühlst (das ist sehr sehr wichtig. Bei dem Du das Gefühl hast: „Ich kann ihm oder ihr alles erzählen.“ Tue das auch. Sei offen und ehrlich.

Zusammen könnt Ihr dann die Hintergründe Deiner Depression nach und nach aufdecken. Was für Ängste dahinter stehen. Was sie am Leben erhält. Und so weiter.

  • Erkundige Dich ruhig bei Deinen Freunden oder Bekannten, ob sie jemand Gutes in der Hinsicht wissen.
  • Oder spreche Deinen Hausarzt darauf an.
  • Auch online kannst Du in der Hinsicht viele nützliche Infos finden!

Vielleicht spielst Du auch mit dem Gedanken, vorübergehend in eine Klinik zu gehen. Eine Klinik, die sich auf die Behandlung von Depressionen spezialisiert hat. Eine gute Idee! Denn dort kannst Du fernab des Alltags Dich ganz auf Dich selbst und Deine Heilung konzentrieren. Mittlerweile gibt es auch hier so einige Angebote. Schaue sie Dir daher ruhig ein wenig genauer an!!

 

Schritt 4 – kleine Steps

Arbeite dich immer in kleinen Steps zu deinem Ziel vor. Nimm dir nicht zu viel vor! Denn zu ehrgeizige Schritte sind nur schwer zu erreichen. Die Enttäuschung darüber, sie „verfehlt“ zu haben, fällt dann umso größer aus. Plus die „Erkenntnis“: „Ich schaffe es ja doch nicht.“ Und die Motivation sinkt auf diese Weise. Obwohl das völlig grundlos ist!

Also: Sei bitte verständnisvoll gegenüber Dir selbst. Nimm Dir kleine Schritte vor, die Du nun als Nächstes erreichen möchtest. Mache sie dafür umso konkreter. Ein Plan ist in der Hinsicht sehr gut! Ein Plan, den Du am besten gleich heute noch in die Tat umsetzt. (bzw. dessen Umsetzung vorbereitest).Dieser Plan sollte auch wirklich zu Dir und zu Deinen Bedürfnissen passen. Das ist ebenfalls sehr, sehr wichtig!!

 

Also: Kleine Schritte anstelle von allzu großen. Aber bleibe dafür beständig. Sei hartnäckig. Besonders dann, wenn es einmal mehr wieder ein wenig schwierig wird. Doch wenn Du fest bleibst, Dich nicht von Deinem Weg abbringen lässt: Dann wird alles leichter werden. Das kann ich aus Erfahrung heraus sagen!

Depression nach Trennung – Symptome

Welche Symptome gibt es, die bei einer Depression nach einer Trennung eigentlich auftauchen? Schauen wir sie uns mal hier, im Folgenden an:

  • Mut- und Hoffnungslosigkeit: Alles um Dich herum ist so schwarz. Du empfindest kaum noch Freude und Zuversicht. Weißt gar nicht mehr, wann Du das letzte Mal eigentlich gelacht hast. Alle positiven Gefühle sind so weit weg…
  • Das Gefühl von innerer Leere: Innerlich bist Du einfach nur leer. Da ist nichts mehr!! Außer dieser Schwärze. Du fühlst Dich wie ausgepumpt. Und nichts scheint mehr wirklich zu Dir vorzudringen.
  • Rückzug von allen und allem: Eine Depression geht häufig einher mit einem sozialen Rückzug von seiner Umgebung. Man will keinen mehr sehen. Mit niemandem mehr sprechen. (Auch wenn man weiß: Eigentlich würde einem das gut tun.) Es geht einfach nicht. Die Kraft dafür scheint zu fehlen.
  • Lethargie und Antriebslosigkeit: Überhaupt fehlt die Kraft. Für alles1 Schon die kleinste Anstrengung erscheint zu viel. Zu duschen, den Abwasch zu erledigen? Das scheint die Kräfte zu übersteigen.
  • Verzweiflung: und zwar eine abgrundtiefe, wie es so schön heißt. Eine Verzweiflung, die alles andere überlappt. Die jede Freude, jeden Funken Hoffnung im Keim erstickt.
  • Gereiztheit, starke emotionale Anspannung: Du könntest jeden Moment in Tränen ausbrechen. Dann bist Du wieder von einer nervösen Hektik ergriffen. Die Stimmung kann von Sekunde zu Sekunde umschlagen. Du stehst unter großem Druck!

Das waren die wichtigsten Symptome. Je nach Situation und Charakter können allerdings noch weitere hinzu kommen! Doch wollen wir den Rahmen an dieser Stelle ja nicht sprengen…

Depression nach Trennung mit Kind

Ist ein Kind mit im Spiel, wird alles noch einmal komplizierter. Und schwerer! Schließlich ist da diese kleine Person. Die von Dir abhängt… Für die Du stark sein musst. Was also tun? Hier sind meine Tipps für Dich!

Tipp 1: Hole Dir Hilfe!

Unbedingt! Denn siehe oben: Je länger Du alleine mit Dir und Deiner Situation bleibst, umso schwerer wird es auch. Längst gibt es zum Glück viele Angebote, die auf Eltern mit einer Depression zugeschnitten sind. Pro Familia sowie andere Beratungsstellen können Dir in dieser Hinsicht gerne weiterhelfen! Schaue am besten online nach eben solchen Angeboten. Und nehme sie auch wirklich an!
Tipp 2: Entlaste Dich, so gut es geht!

Entlastung, nicht allein zu bleiben , ist überhaupt das Gebot der Stunde. Denn: Du musst (und sollst) nicht alles alleine schaffen. Bitte Deine Familie um Unterstützung. Dass sie Dich bei der Betreuung Deines Kindes entlasten. Es vielleicht für eine gewisse Zeit übernehmen. So dass Du Dich vollkommen auf Dich selbst und auf Deine Heilung konzentrieren kannst.

Tipp 3: Spreche mit Deinem Kind!
Und sage ihm, dass es Dir gerade nicht gut geht. Dass es aber nichts mit ihm oder ihr zu tun hat. (Denn oftmals machen sich Kinder Vorwürfe. Dass sie nicht brav, etc. genug waren.) Sei dabei möglichst offen und ehrlich! Doch belaste Dein Kind auch nicht zu sehr.

Tipp 4: Bitte Deinen Ex Partner um Hilfe!

Ja, ich weiß: das ist jetzt nicht das Leichteste der Welt. Doch glaube mir: Er oder sie wird gerne helfen. Und das hoffentlich auch tun!!

Depression nach Trennung von Narzissten

Oftmals suchen wir uns unbewusst Narzissten aus. Diese Personen, die so verflucht charmant und überzeugend sein können. Uns in ihren Bann ziehen. Doch uns nicht gut tun…

Denn sie kreisen nur um sich selbst. Doch warum zieht es manche von uns genau zu solchen Personen hin? SO gefährlich sie auch sind? Dies liegt an unserem persönlichen Beuteschema. Nicht selten ist da zudem die Hoffnung, den Narzissten ändern, ihn „heilen“ zu können. Ihn zu einem besseren Menschen zu machen.

Auf diese Weise entsteht jedoch rasch eine Co-Abhängigkeit. Bis man schließlich genauso abhängig von dem Narzissten ist wie er von einem selbst. Eine gefährliche Sache!

Denn ist es aus, zerplatzen auch alle Hoffnungen und Träume, die man in Bezug auf die Beziehung hatte. Die Verzweiflung ist groß. Und der Depression sind Tor und Tür weit, weit geöffnet…

 

Was aber kannst Du dagegen tun? Der erste wichtige Schritt ist es, Dir dessen bewusst zu werden. Dir im Klaren zu sein, warum Du Dich zu solchen Personen hingezogen fühlst. Und: Wie schädlich sie eigentlich sind. Sie WOLLEN sich oftmals gar nicht ändern! Und werden sich daher immer neue „Opfer“ aussuchen. Willst Du ein solches Opfer bleiben? Hoffentlich nicht!!

Starke Depressionen wegen Trennung

Gehe bitte umgehend zu einem Arzt! Und lasse Dich von ihm an einen guten Therapeuten überweisen. Denn je länger Du wartest…. Siehe oben!

Fazit

Eine Depression nach einer Trennung ist leider keine Seltenheit Im Gegenteil! Umso wichtiger ist es daher, rechtzeitig gegen sie vorzugehen. Sich ihr nicht zu ergeben. Sondern aktiv etwas zu tun.

Und zwar in kleinen und in behutsamen Schritten. Wer jetzt zu viel von sich verlangt, der wird sich selbst keinen Gefallen tun. Der wird vielmehr umso enttäuschter und verzweifelter sein, wenn er sein Ziel verfehlt.

Daher: Sei gerade jetzt liebe- und verständnisvoll gegenüber Dir selbst. Gebe Dich nicht der Verzweiflung hin. Spreche mit jemandem über Dich. Hilfe und Unterstützung annehmen zu können ist gerade jetzt so wichtig!

 

Und nein: Du bist kein schlechterer Mensch, nur weil Du an einer Depression leidest. Du bist Du. Du bist einzigartig und besonders. Und stark. Bitte vergiss das nicht. Letzten Endes wirst Du stärker als die Depression sein. Das kann ich Dir an dieser Stelle versprechen!! Wenn Du es zulässt. Hilfe ist da. Nehme sie bitte auch an!! Und resigniere nicht. Dann wirst Du die Depression nach Trennung umso schneller hinter Dir lassen können..